Regensburger Gesprächskreis Interkulturelles Management

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Der Regensburger Gesprächskreis Interkulturelles Management (RGIM) entstand 2010 auf Anregung der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (damals noch Hochschule Regensburg) und ti communication mit der Zielsetzung, eine Schnittstelle für die interkulturelle Wissenschaft sowie unternehmerische Praxis zu schaffen. Der RGIM trifft sich regelmäßig zwei bis drei Mal pro Jahr an der OTH. Bei diesen Treffen referieren ausgewählte ExpertInnen aus Wissenschaft, Beratungs- und Unternehmenspraxis zu aktuellen interkulturellen Themen, die im Aschluss diskutiert werden.

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Starke Frauen braucht die interkulturelle Welt - Vorstellung des Workshops „Interkulturelle Handlungskompetenz und Durchsetzungsvermögen für weibliche Führungskräfte“ von Gyöngyi Varga

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Die Expertise und Diversität unserer Senior TrainerInnen und BeraterInnen spüren wir bei ti communication täglich. Oft berichten sie von spannenden Projekten, neuen Konzepten und innovativen Methoden, die sie entwickelt haben. Hier wollen wir eine Plattform schaffen, die Neues und Innovatives aus unserem Expertenkreis vorstellt.

Den Einstieg macht unsere Trainerin Gyöngyi Varga, die einen neuen Workshop für interkulturelle Handlungskompetenz und Durchsetzungsvermögen für weibliche Führungskräfte entwickelt hat.

Lesen Sie, was Sie in diesem Workshop Spannendes erwartet:

In unserer globalisierten Welt wird es immer wichtiger, den eigenen Standpunkt selbstsicher zu vertreten, durchzusetzen und Entscheidungen nachhaltig zu treffen. Besonders als weibliche Führungskraft stehen Sie immer wieder vor einer doppelten Herausforderung. Denn Sie müssen sich gegenüber Ihren männlichen Kollegen ebenfalls erfolgreich behaupten. In diesem Workshop erhalten Sie ein Repertoire von Strategien, Techniken und Tipps, mit denen Sie auf dem internationalen Parkett den Erfolg erreichen, den Sie sich wünschen. Sie erfahren, wie Sie Ihre Stärken und Kompetenzen authentisch darstellen, wie Sie Ihre Werte selbstsicher präsentieren und wie Sie Ihre Kommunikation so steuern können, dass Sie angehört und verstanden werden.

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Wussten Sie schon…

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…für welche Zielkulturen wir interkulturelle Trainings anbieten?

Wir bieten interkulturelle Trainings für mehr als 130 Zielkulturen weltweit an. Ob Peru, Malaysia, Norwegen oder Singapur: Unsere Senior ExpertInnen führen Trainings für die verschiedensten Kulturen durch. Dabei sind die gefragtesten Zielkulturen derzeit China, USA, Japan und Indien.

….welche unsere möglichen Trainingsorte weltweit sind?

Wir können Trainings in Nord- und Südamerika, Europa, Afrika, im arabischen Raum und in Asien in mehr als 25 Ländern in verschiedenen Städten weltweit anbieten. Dazu gehören zum Beispiel Frankreich, Norwegen, USA, Brasilien aber auch Russland, Südafrika, Thailand oder die Philippinen. Für 2014 sind offene Trainings in mehr als 15 Städten weltweit geplant.

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Ein Einblick in die Praxis unserer letzten offenen interkulturellen Trainings für 2013: Was haben Italien und Mittel- und Osteuropa gemeinsam?

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Auf den ersten Blick, vielleicht nicht sonderlich viel, allerdings sind das die beiden Schwerpunkte der letzten offenen Trainings, die wir 2013 noch anbieten, bevor wir mit einem neuen, vielfältigen Programm 2014 durchstarten. Um einen kleinen Einblick zu geben, welche Methoden wir im Training anwenden und was spannende Themen sind, die aufgegriffen, diskutiert und gelöst werden, möchten wie Ihnen heute hier zwei Fallbeispiele vorstellen.

Im interkulturellen Training Italien am 12.-13. Dezember in Regensburg, werden Fallbeispiele wie Folgendes mit der Trainerin Dr. Ulrike Kaunzner-Mayer besprochen:

„In Ihrer italienischen Niederlassung hatten Sie kürzlich eine Besprechung. Zusammen mit Ihren italienischen Kollegen haben Sie beschlossen, eine externe Firma für die Produktion von dringend benötigten Zulieferteilen zu beauftragen. Zur Erleichterung der Entscheidung bereiten Sie die notwendigen Informationen auf, um sie in der nächsten anberaumten Sitzung vorzustellen. Dort erfahren Sie jedoch, dass der Filialdirektor Dottore M. bereits ein Unternehmen beauftragt hat.“

 

Wie reagieren Sie in dieser Situation? Können Sie sich das Vorgehen des Filialdirektors erklären?

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Deutschland und Österreich haben alles gemeinsam – mit Ausnahme der Sprache natürlich

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So könnte man Churchills Aperçu über England und die USA variieren. Schrank und Kasten, Kühlschrank und Eiskasten, Sakko und Rock, Sessel und Stuhl (in Österreich nur etwas sehr Unappetitliches), Treppe und Stiege (in Österreich ein Gebäudeteil), Estrich und Boden, Blumenkohl und Karfiol, Schlagsahne und Schlagobers, Kneippe und Beisl, ich bin/ich habe gestanden (in Österreich nur ein Geständnis), ich bin/ich habe gesessen (in Österreich nur im Gefängnis) – das sind gerade ein paar Beispiele, die letzte Dudenausgabe führt ca. 850 Austriazismen der Alltagssprache  an. Dazu kommen noch feine Unterschiede in der mündlichen und schriftlichen Ausdrucksweise, wie der häufigere Gebrauch von bitte und danke oder des Konjunktivs Imperfecti (könnte, dürfte, sollte, würde) anstatt des Indikativs Präsentis.

Wenn es aber nur diese Differenzen in Vokabular, Grammatik und Stil gäbe, könnte man sich noch leicht daran gewöhnen und „zur Tagesordnung übergehen“. Nicht so leicht fassbar, aber viel wichtiger sind die Unterschiede in Mentalität und Verhalten. So sind Zeitbegriff, Zusagen und Abmachungen in Österreich oft etwas weniger verbindlich als in Deutschland, auch sind persönliche Beziehungen meist viel wichtiger als sachliche Argumente. Es sind eben aus den Jahrhunderten des Vielvölkerstaats der Monarchie noch einige orientalische Spuren verblieben, schon für Metternich hat der Balkan ja bereits in Simmering (einem östlichen Wiener Gemeindebezirk) begonnen. Gerade weil beide Länder Teile desselben deutschen Kulturkreises sind, gerät man leicht in Versuchung, diese interkulturellen Unterschiede zu ignorieren oder zumindest zu bagatellisieren - und ist dann verwundert bis irritiert, wenn daraus persönliche und geschäftliche Probleme resultieren.

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Führungskräfte von morgen - Wie Sie Nachwuchsführungskräfte an Ihr Unternehmen binden

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Nachwuchsführungskräfte, ob extern oder intern gewonnen, sind das Potenzial und Kapital des Unternehmens. Sie führen das Unternehmen in die/der Zukunft. Sie sind in der Regel hoch motiviert, gut ausgebildet, beherrschen neue Technologien und zeigen überdurchschnittliche Leistungen und Ergebnisse. Sie gehen mit frischem Schwung und neuen Ideen an ihre Führungsaufgabe heran. Nachwuchsführungskräfte sind meist jung und haben nicht selten eine schnelle Karriere in Studium und Beruf hinter sich. Als Nachwuchsführungskraft oder „High Potential“ rekrutiert zu werden, löst, gemäß einer Untersuchung bei den auserwählten Personen, berechtigten Stolz aus, aber oft auch ein Gefühl der Selbstverständlichkeit, gut zu sein. Und wer gut ist, ist der Maßstab!

Was hat das mit Führung zu tun?

Die überdurchschnittliche Performance im Fachgebiet qualifiziert niemanden zu einer Führungskraft. Führung bedeutet mehr denn je die individuelle Entfaltung von Mitarbeiterpotenzialen sowie das Managen von Beziehungen, mit dem Ziel, dass Menschen durch Kooperation in den Strukturen und Prozessen ihre volle Wirkung erzielen können. Nachwuchsführungskräfte ohne Führungserfahrung, Führungswissen und Selbstreflexion behandeln, gemäß der goldenen Regel der Beziehungen, andere oft so, wie sie selbst behandelt werden möchten. Dieser in sich wohlwollende, jedoch unreflektierte Führungsstil impliziert, dass andere Menschen in ähnliche Situationen sich konform der eigenen Strukturen verhalten. Jedoch kostet Verhalten, das konträr zur eigenen Werte- und Persönlichkeitsstruktur ist, enorm viel Energie und führt sowohl auf Seiten der Nachwuchsführungskraft als auch auf Seiten derer MitarbeiterInnen  zu Frustration und  Leistungsabfall. Der anfängliche Enthusiasmus der Nachwuchsführungskraft geht oft verloren. Energie und Begeisterung für die Aufgabe reduzieren sich und erzeugen Widerstand.

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Interkulturelle Trainings zu Deutschland- und Österreich: Interkulturelle Vorbereitung ausländischer Fach- und Führungskräfte – ein neuer Trend?

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Oft werden interkulturelle Trainings mit Vorbereitung der internationalen Zusammenarbeit mit „Exoten“ wie China, Brasilien oder Russland oder aber einer allgemeinen Sensibilisierung verbunden. Trainings zu Deutschland werden kaum assoziiert - oder doch? Susanna Brökelmann, Managing Partner von ti communication (Foto) hat kürzlich die Tendenzen in der Entwicklung interkultureller Vorbereitungen für ausländische Fach- und Führungskräfte im Rahmen des Treffens der Regionalgruppe München des internationales Verbands der interkulturell Interessierter SIETAR (Society of Intercultural Education, Training and Research) vorgestellt.

Susanna Brökelmann erläuterte, dass immer mehr Unternehmen sich mit der Frage beschäftigen, wie ausländische Fach-und Führungskräfte auf ihren Einsatz in Deutschland oder Österreich vorbereitet werden können. Vor allem drei starken Tendenzen der wirtschaftlichen Entwicklung der letzten Jahre muss dabei Rechenschaft getragen werden.

- Der Fachkräftemangel zieht Fachkräfte aller Branchen aus dem Ausland an

- Durch die steigende Internationalisierung kommen immer mehr ausländische Führungskräfte nach Deutschland und Österreich und prägen die jeweiligen Unternehmenskulturen 

- Internationale Teams sind im Alltag international tätiger Unternehmen Standard

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Resilienz - Wettbewerbsvorteil im Interkulturellen Management

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Im Gespräch mit meinem Kunden merkte ich deutlich: er war augenblicklich mit seiner Führungsleistung nicht zufrieden. Michael Dobler* war Personalchef in einem Konzern und leitete gerade einen internationalen Roll-out, bei dem er im gesamten Unternehmen einheitliche Führungsstandards festlegte und implementierte. Um die Akzeptanz für die neue Unternehmensstrategie zu stärken, hatte er sein Team aus erfahrenen Personalexperten jeder Fokusregion zusammengestellt. Das war unternehmenspolitisch geschickt, um seinem „Zentralenprojekt“ Rückenwind in den Geschäftseinheiten zu verschaffen. Als erfahrender Manager ging er nicht blauäugig in das Unterfangen: von Anfang an sorgte er für sich und sein Team für interkulturelles Coaching. Trotzdem berichtete Michael Dobler heute, dass seine Führungsaufgabe nur schwer zu meistern sei. Unterschiedliche Reaktionen im Team auf Störungen in der Zusammenarbeit sind natürlich keine Überraschung, sie benötigen jedoch mehr Aufmerksamkeit als im Zeitkontingent von Führungskräften normalerweise zur Verfügung steht. Vor allem der Umgang mit fachlichen Rückschlägen und Enttäuschungen sorgte ständig für Leistungseinbrüche oder sogar Konflikte in der Gruppe. Das normale „Auf und Ab“ der Erfolgskurve in Projekten sollte seinen Senior Consultants vertraut sein. Trotzdem kam er hier nicht weiter.

Warum ist es für Führungskräfte häufig so anspruchsvoll, internationale Teams motiviert durch Durststrecken zu führen? Dieser Frage bin ich nachgegangen, um meine Kunden mit Antworten zu unterstützen.

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Willkommen in Pune

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Por J.Narkar klein

Pune - Aufstrebendes Wirtschaftscluster und Trainingsstandort von ti communication

Pune ist mit 3,1 Millionen EinwohnerInnen die neuntgrößte Stadt Indiens und nach Mumbai die zweitgrößte Stadt im Bundesstaat Maharashtra. Die Stadt ist bedeutendes Industriezentrum sowie kultureller Mittelpunkt der Region mit Theatern, Kinos und Museen. Pune ist ein wichtiges Bildungszentrum in Indien und wird häufig als „Oxford of the East“ bezeichnet. An neun Universitäten und über 100 Bildungseinrichtungen werden ca. 500.000 Studierende ausgebildet.

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Expo 2012 „The Living Ocean and Coast“: ti communication unterstützt die Konzeption des Deutschen Pavillons

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Por SG.Han klein
walhai

„The Living Ocean and Coast“ ist das Thema der Expo 2012 in Yeosu, Korea. Über 100 Staaten sind in diesem Jahr an der Weltausstellung beteiligt, darunter auch Deutschland. Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi), organisiert von der Hamburg Messe und Congress (HMC) galt es deutsche Wissenschaft und Technik informativ und unterhaltsam aufzubereiten. Dabei wurde der Agentur facts and fiction die Aufgabe der konzeptionellen und inhaltlichen Gestaltung des Deutschen Pavillons zugesprochen. Um bei der Weltausstellung auch interkulturell zu überzeugen, wurde das Team von facts and fiction von ti communication Trainerin Suk-Geoung Han unterstützt.

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