Erfolgreiche Kooperation multikultureller Teams - Oder: Wie forme ich aus vielen bunten Einzelteilen ein Mosaik-Kunstwerk?

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Ein Beitrag von Konrad Noé-Nordberg, Trainer und Senior Consultant für ti communication

Die Antwort auf diese Frage scheint einfach und doch gleichzeitig sehr herausfordernd zu sein. Es hängt – wie so oft – von Details und Kontext ab: Wie sehen die einzelnen Teile aus, wie gut passen sie zusammen und wie viele gibt es? Wie viel Zeit habe ich? Was ist das Ziel? Welches sind die Rahmenbedingungen? Und wer betrachtet und beurteilt das Ergebnis, aus welcher Perspektive sowie nach welchen Kriterien?

Diese und ähnliche Fragen stellen sich, wenn ein Team, bestehend aus Mitgliedern unterschiedlicher (sozio-) kultureller Herkunft, gebildet wird.

Mögliche Anlässe und Ursachen für die Entstehung oder Formung multikultureller Teams sind zum Beispiel:

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Warum ist Diversity Management so wichtig?

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Diversity Management spielt in immer globaler vernetzteren und lateraleren Unternehmen eine zunehmend wichtige Rolle. Führungskräfte sehen Diversity Management aber nicht nur als Notwendigkeit wegen der wachsenden Vielfalt an Herkunftsländern ihrer MitarbeiterInnen, sondern auch als Chance: Es ist lange kein Geheimnis mehr, dass Heterogenität in Teams deren Arbeitsresultate signifikant verbessert. Durch unterschiedliche Blickwinkel werden Sachverhalte besser hinterfragt und kreativere, innovativere Lösungsansätze gefunden. Um das hohe Potenzial dieser Teams nutzen zu können, erfordert es jedoch vor allem eines: Verständnis und Akzeptanz des anderen. Eine Frage bleibt aber offen: Wie hoch ist eigentlich das Level an Akzeptanz von Vielfalt unter den MitarbeiterInnen selbst?

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Amerika: Ein Blick unter die Wasseroberfläche

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Die Vereinigten Staaten von Amerika haben zwei Nationalfiguren, mit denen sie identifiziert werden: Uncle Sam und Lady Liberty, die Freiheitsstatue. Lady Liberty verkörpert das, was die USA groß gemacht hat: die Hoffnung, die Chance, die Freiheit, die Freude, den Persuit of Happiness von der die Verfassung spricht, den Traum des Einzelnen, der sich verwirklichen möge. Lady Liberty, die aufs Meer schaut, steht für Werte, die man im ganzen Land antrifft. Uncle Sam hingegen steht vor allem für den amerikanischen Staat und hat ein sehr forderndes Wesen:

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T’is the Season – Alle Jahre wieder…

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Gerade komme ich aus Kalifornien zurück, wo ich mit meiner Familie Thanksgiving gefeiert habe. Truthahn, offenes Feuer im Kamin, Pumpkin Pie, Cranberry Sauce und die Familie um einen großen Tisch versammelt. Und gleich nach Thanksgiving beginnt überall in den USA die Weihnachtszeit, in den Geschäften, den Häusern, Straßen und Vorgärten. Das hat mir wieder einmal die Unterschiede vor Augen geführt, wie unterschiedlich Weihnachten in Amerika, meiner Heimat, und Deutschland, dem Land, in dem ich seit nun vierzehn Jahren lebe, gefeiert wird.

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Inside ti communication: Unser Weg vom Interkulturellen Trainingsanbieter zum Partner für internationale Organisationsentwicklung

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Seit dem Gründungsjahr 2000 hat sich ti communication am Markt für interkulturelle Trainings, Coachings und Consulting zu einem der führenden Anbieter entwickelt. ti communication steht für professionelle Weiterbildung und Beratung im interkulturellen Bereich.

Unseren Anspruch, der beste Anbieter auf dem Markt zu sein, haben wir immer aufrechterhalten. Deswegen haben wir uns mit den Anforderungen unserer Kunden weiterentwickelt und verändert. Wir nehmen Sie mit auf eine kurze Zeitreise vom DAMALS zum JETZT in die ZUKUNFT.

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Globalisierung schreitet voran - Mitarbeiter-Entsendung ins Ausland: So organisieren Sie die Rückkehr optimal!

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Zuerst erschienen als Gastkolumne in Focus Online, Januar 2016

Weltweite Entsendungen von MitarbeiterInnen sind für viele Groß-Unternehmen längst Alltag. Die kulturspezifische Vorbereitung der entsendeten MitarbeiterInnen ist dabei üblich. Firmen müssen allerdings clever planen, damit sie Zeit und Kosten sparen.

Abgesehen von der Gefahr des Abbruches einer Entsendung lauern auf den Arbeitgeber aber noch andere Risiken: Werden entsendete MitarbeiterInnen bei der Rückkehr nicht angemessen betreut und auf die „neue alte“ Situation vorbereitet, kann auch dies sehr verlustreich, z.B. mit dem Weggang der MitarbeiterInnen enden. Häufig verlassen „Repats“ nach der Rückkehr ins Stammhaus schnell das Unternehmen – Personalabteilungen sind überrascht, die MitarbeiterInnen enttäuscht. Aber warum ist das so?

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Iran nach dem Nuklearabkommen – ist die Euphorie gerechtfertigt?

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“Wir hoffen auf eine bessere Zukunft, wenn internationale Unternehmen in den Iran zurückkommen und bei uns investieren und Wohlstand schaffen“. Diesen Satz hören wir fast täglich in unseren Gesprächen mit iranischen ManagerInnen, BeamtInnen, ArbeiterInnen, KonsumentInnen und Menschen auf der Straße. Die iranische Wirtschaft war im Zuge der verschärften Wirtschaftssanktionen und lokaler Misswirtschaft in eine veritable Rezession gefallen. Hohe Inflation, steigende Arbeitslosigkeit, fehlende Investitionen und internationale Isolation setzten dem Lebensstandard der IranerInnen merkbar zu. Seit dem Amtsantritt der Regierung Rohani kam es jedoch bereits vor der Einigung bei den Nuklearverhandlungen zu einer leichten Erholung – die Wirtschaft wuchs 2014 um 2% - und nun stehen die Zeichen auf  Investition, Expansion, Re-Integration in das globale Wirtschaftssystem und Öffnung des Marktes.

Welche Chancen bietet der Iran? 

Seit mehreren Wochen geben hochrangige internationale Wirtschaftsdelegationen sich hier die Klinke in die Hand. Das Interesse an Geschäften mit dem und im Iran ist gewaltig. Doch wie interessant ist der iranische Markt für ausländische, insbesondere deutsche Unternehmen wirklich? Und welche Spezifika müssen beachtet werden, auf welche Probleme müssen die Unternehmen vorbereitet sein? Irans etwa 78 Millionen Menschen, die einen riesigen „Konsum-Rückstau“ angehäuft haben (und die v.a. internationale Marken begehren), machen das Land zu einem gewaltigem Potential für Konsumgüter- und Dienstleistungsunternehmen. Und Hersteller von Investitionsgütern und Infrastruktur können sich auf einen riesigen Nachhol- und Investitionsbedarf freuen. 80% der iranischen Industrieanlagen sind veraltet und müssen ersetzt werden, die Infrastruktur muss modernisiert, der Tourismus aufgebaut, das Finanzwesen auf modernen Stand gebracht werden, um nur einige Branchen zu nennen. Viele Branchen werden heute von lokalen Firmen dominiert, die durch veraltete Anlagen, Prozesse und  Managementsysteme in ihrem momentanen Zustand kaum der internationalen Konkurrenz standhalten werden können.

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Internationalisierungsstrategien - Wie global ist Ihr Unternehmen wirklich?

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Deutsche Produkte sind in der Welt unter dem Qualitätslabel „Made in Germany“ bekannt und viele deutsche Marken generieren den Großteil ihres Umsatzes fern des Heimatlandes. Der Anspruch, international aufgestellt und ein Global Player in ihrem jeweiligen Marktsegment zu sein, gehört zum Selbstverständnis vieler mittlerer und großer Firmen. Doch wie weit ist es wirklich her mit einem „internationalen Denken“ in den Management- und Führungsebenen deutscher Unternehmen?

Gerade wenn es um internationale Zusammenarbeit geht, variieren die Modelle, nach denen sich Firmen mit ihren jeweiligen Partnern, Tochterunternehmen oder Niederlassungen ausrichten. Im Folgenden werden vier Internationalisierungsstrategien vorgestellt, die dabei helfen die verschiedenen Haltungen und Verhaltensweisen in den Interaktionen darzustellen.

In der Abbildung stellt der linke Kreis die Firmenkultur des Heimatlandes dar (das zur besseren Erläuterung hier das deutsche Stammhaus sein soll), dessen Organisationskultur grau hinterlegt ist; der rechte Kreis repräsentiert den internationalen Partner, dessen natürliche lokale Gegebenheiten in weiß hinterlegt sind.

Polyzentrische Strategie: Das deutsche (Stamm-)Haus und die ausländischen Tochterunternehmen arbeiten gut und mit wenig Überschneidung fast unabhängig nebeneinander her.
Diese Strategie wird häufig bei funktionaler Internationalisierung angewendet: es herrscht ein hoher Grad an Unabhängigkeit vom deutschen Stammhaus; die Unternehmensführung des Partners passt sich den lokalen Gegebenheiten an; die ausländische Firmenkultur bleibt erhalten; es findet kein Austausch an MitarbeiterInnen und an Know-how statt.

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Fehler im Auslandsgeschäft - Zehn sichere Wege, Geld zu verbrennen: Der zehnte Fall - Betriebsstätte oder Tochtergesellschaft? Brauchen wir nicht.

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Ein Beitrag von InterGest, Partner von ti communication.

Frau Diener leitet eine Gebäudereinigungsfirma an der deutsch - niederländischen Grenze und beschäftigt dort etwa 200 Mitarbeiter. In Deutschland hat sie bedeutende Kunden wie etwa die Deutsche Bahn oder große Hotels. Ihre Mitarbeiter kommen zwar aus allen möglichen, vor allem osteuropäischen Ländern, haben aber immer einen geltenden deutschen Arbeitsvertrag und sind natürlich ordnungsgemäß angemeldet.

Nun kommt Frau Diener bei der Veranstaltung eines Wirtschafts­verbandes mit einem niederländischen Unternehmer in Kontakt, der ein Hotel mit über 200 Betten in den Niederlanden hat und dort eine Firma für die notwendigen Reinigungsarbeiten sucht. Bisher hatte das Hotel eigene Reinigungskräfte und Zimmermädchen, aber die Kosten für Personal und Sozialversicherung sind inzwischen so hoch gewor­den, dass sich ein Outsourcen dieser Tätigkeit als durchaus sinnvoll erweist.

Nach einigen Verhandlungen ist man sich einig und Frau Diener wird ab sofort die Reinigungskräfte für das Hotel stellen. Etwa 15 Per­sonen von Frau Diener sind nun für das Niederländische Hotel be­reitgestellt und fahren jeden Tag die etwa 30 km aus Deutschland zu ihrem Arbeitsplatz im Nachbarland.

Einige Zeit vergeht und beide Geschäftspartner sind mit der ein­gegangenen Verbindung sehr zufrieden. Frau Diener verdient gutes Geld in den Niederlanden und der Hotelbetreiber ist sehr zufrieden. Alles läuft perfekt. Alles? Nun ja, sieht man einmal von der Tatsache ab, dass Frau Diener eine Dienstleistung im Ausland erbringt und da­bei so tut, als hätte das keine steuerlichen Konsequenzen. Frau Diener ist nämlich nicht einmal auf die Idee gekommen, dass sie über ihre Tätigkeit eine Betriebsstätte in den Niederlanden begründen könnte. So fakturiert sie fleißig die Dienste ihrer Firma mit deutscher MwSt und versteuert die Erträge ebenfalls in Deutschland.

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Fehler im Auslandsgeschäft - Zehn sichere Wege, Geld zu verbrennen: Der neunte Fall - Alle gehen nach China, Sie gehen mit

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Ein Beitrag von InterGest, Partner von ti communication.

Altmeier macht Fenster. Er macht gute Fenster und zwar solche, die richtig Energie sparen und dazu noch toll aussehen. Altmeier un­terstützt auch den lokalen Fussballverein der großen Kreisstadt Stem­melfeld und ist der Vorzeigeunternehmer des ganze Landkreises. Er ist innovativ, umweltfreundlich, lokalpatriotisch, schafft Arbeitsplätze und ist sowieso ein dufter Typ.

Ende 2005 nun fand es sich, dass ein ehrgeiziger Politiker aus dem Landkreis Stemmelfeld, bei einer Chinareise seiner Partei, einige po­tenzielle Investoren für seinen Landkreis interessieren konnte. Schnell fand sich eine Gruppe interessierter Chinesen, die zu einer Delegati­onsreise nach Deutschland aufbrechen wollten, um dort vor Ort zu sehen, welche Investitionen in China oder Deutschland mit einer Ko­operation möglich seien.

Als der Besuch der Chinesen vorbereitet wurde, kam Altmeier ins Spiel. Er sollte der chinesischen Delegation vorgestellt werden, seine Fabrik und seine Produkte präsentieren und damit das deutsche Un­ternehmertum repräsentieren. Kein anderer schien dafür so geeignet, niemand könne das besser, wurde gesagt.

In den Tagen vor dem Besuch der Delegation wurde die Fabrik von Altmeier auf Hochglanz gebracht, alles wurde schön hergerichtet und vor der Fabrik wehten schließlich drei Fahnen der Volksrepublik China. Die Delegation konnte kommen.

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