"Training is a process - not an event."

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Der gestaltete "ti communication Lernprozess" illustriert unser Selbstverständnis als Ihr Entwicklungspartner.

Für einen frischen Start ins neue Jahr 2015 haben wir den langjährigen Grundsatz unserer Trainings noch einmal neu aufbereitet und präsentieren nun den "ti communication Lernprozess". Seit jeher stehen wir Ihnen als Entwicklungspartner mit Herz und Verstand zur Seite – stets darauf bedacht, speziell auf den Bedarf Ihres Unternehmens zugeschnittene Maßnahmen zu konzipieren. In unserem Trainingsansatz berücksichtigen wir daher neueste Erkenntnisse der Lernforschung, was es uns ermöglicht, Ihnen ein qualitativ noch besseres Angebot zu gleichbleibenden Konditionen machen zu können: Verbesserte Anwenderorientierung, ein intensiverer und interaktiverer Rahmen als je zuvor und selbständiges Lernen sind die Schlagwörter, auf die sich unser Konzept stützt. So optimieren wir den Wissenstransfer in den Arbeitsalltag der TeilnehmerInnen, um unsere Maßnahmen für Sie noch nachhaltiger zu gestalten.

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Warum verstehen die Schweizer die Deutschen nicht?

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Zuerst erschienen als Gastkolumne in Focus Online, Oktober 2014

Wenn sich das Verhältnis der Schweizer zu den im eigenen Land lebenden und arbeitenden Deutschen auf diesen, den zur Zeit am häufigsten zitierten Satz, reduziert, dann ist Aufklärungsbedarf vorhanden. Was läuft hier schief in der Kommunikation?

„Ich krieg mal ein Bier!“

Die Schweiz ist historisch bedingt ein Land, das auf Konsens baut. Dementsprechend ist das Managementsystem wenig hierarchisch, man begegnet sich auf Augenhöhe und oft duzen sich alle im Betrieb. Im Rahmen dieses partizipativen Führungsstils hört man dann auch keine Befehle. Wenn man gefragt wird, ob man bitte (!) diese Aufgabe bei Gelegenheit erledigen könne, versteht der Schweizer augenblicklich was von ihm verlangt wird: Jetzt und sofort und auf der Stelle. Dementsprechend unhöflich, ja herrisch wirken dann die Aufforderungen aus deutschem Munde. Die Höflichkeit und der Wille zum Konsens und Frieden verbieten es nun aber dem Schweizer, den Deutschen auf diesen Lapsus, diese Barschheit aufmerksam zu machen. Mit saurer Miene wird das Bier gebracht.

„Entschuldigung, noch ein Bier bitte“

Von den Deutschen hört man immer wieder, wie nett und freundlich die Schweizer seien. Keine Wanderung ohne ein zünftiges „Grüzi“ oder „Grüzi mitenand“. Und immer wieder ein ausführliches „Danke, Merci, Danke vielmals, das ist jetzt wirklich nicht nötig gewesen“. Was aber von den Deutschen als Freundlichkeit wahrgenommen wird, ist nur eine helvetische Grundtugend: Höflichkeit. Auch diese wird wieder bedingt durch die Notwendigkeit zur Konsenskultur: Das gesellschaftliche Zusammenleben und das Funktionieren der politischen Institutionen sind in der Schweiz ohne Konsenskultur undenkbar. Jede und jeder darf mitreden. So erfordern politische Entscheidungsfindungen in der Regel Sondierungsgespräche, Konsultationsrunden, Vernehmlassungen, parlamentarische Debatten und eine direktdemokratische Mitsprache. Und wo so viele Meinungen und Welten aufeinanderprallen, wirkt die Höflichkeit als Puffer. Und einen schönen Tag noch!

„Wir hätten gern noch zwei Bierli, bitte“

Immer, wenn Menschen aufeinander treffen, begegnen sie sich auf mindestens zwei Ebenen: auf der inhaltlichen Ebene, der Sachebene und auf der zwischenmenschlichen, der Beziehungsebene. Auf der ersten wird, wenn man sich beruflich trifft, inhaltlich gearbeitet, die zweite ist gekennzeichnet durch die Atmosphäre, die zwischen den Beteiligten besteht. Im Deutschen wie auch in der Schweiz ist es üblich, im Berufsleben die Sachebene zu betonen. Zusätzlich wird aber in der Schweiz auch sehr auf die Beziehungsebene geachtet und da wird genauer hingehört und Beziehungen werden auch aktiver gepflegt. Während im deutschen eine rechte Streitkultur herrscht und man sich im Geschäftsalltag durchaus die Meinung sagt, pflegen die Schweizer einen höflichen Umgang und ein Konflikt wird eher subtil zwischen den Zeilen ausgetragen. Und was wirkt hier verbindender und entspannender als der Diminuitiv? Mit einem –li am Ende verlieren Verträge und Franken ihre Bedrohung. Aber Achtung: Aus deutschem Munde klingen „Fränkli“ und „Hüsli“ herablassend und arrogant.  

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Wo Ihr Unternehmen ist, sind wir auch! - Das ti communication Trainingsprogramm 2015 ist da!

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ti communication ist auch im kommenden Jahr wieder weltweit für Sie im Einsatz! Neben unseren Trainingsstandorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz bieten wir Ihnen auch offene Trainings in sieben internationalen Städten an. Im Folgenden erfahren Sie mehr über unser Trainingsprogramm 2015.

Chicago

Vivian Manasse, ti communication Trainerin für Brasilien und Deutschland, ist für Sie in Chicago, USA Ihre Ansprechperson vor Ort. Hier bietet Sie das „Interkulturelle Training Brasilien“ sowie das „Interkulturelle Training Deutschland“ an.

Düsseldorf

Düsseldorf ist eine Metropolregion mit hoher Wirtschaftkraft. Hier begrüßen Sie 2015 unsere Trainerinnen Cristina Ramalho zum „Interkulturellen Training Brasilien“ und Suk-Geong Han zum „Interkulturellen Training Korea“.

Hamburg

In Hamburg bieten wir Ihnen die offene Trainings „Business Skills für Fach- und Führungskräfte“ zu den Ländern Frankreich und Schweden an. Daneben finden vor Ort auch offene Trainings zu den Spezialthemen „Reintegration“ und „Führen eines interkulturellen Teams“ statt.

Istanbul

In Istanbul lädt Çalışkan Çağlayan, ti communication Senior Expert Türkei, Sie zum interkulturellen Training Türkei ein. Er ist Unternehmensberater, interkultureller Trainer und ausgebildeter Hochsee-Schiffskapitän. Zwar ist er schon lange nicht mehr auf den Meeren, dafür jedoch umso öfter als interkulturelle Brücke zwischen Deutschland, Österreich und der Türkei unterwegs.

Moskau

In Moskau begrüßt Sie Galina Koptelzewa, ti communication Senior Expert Russland, zum interkulturellen Training Russland: „Ich freue mich darauf, den Unternehmen auch in offenen Trainings die russische Kultur näher zu bringen und sie dabei zu unterstützen, Synergiepotentiale optimal auszuschöpfen.“

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Noch freie Plätze - interkulturelles Training China am 13.-14. November 2014!

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Unser offenes Trainingsprogramm 2014 hat noch einige interessante Trainings bis Jahresende zu bieten. Nutzen Sie zum Beispiel die Gelegenheit, China einmal von einer ganz anderen Seite kennenzulernen. Es gibt noch freie Plätze im Training am 13.-14. November 2014 - und das im schönen Wien.

Inhalt
Unser interkulturelles China-Training vermittelt Ihnen einen Einblick in kulturelle, politische, historische und wirtschaftliche Hintergründe des Landes. Je nach Bedarf der TeilnehmerInnen können z. B. folgende Themenbereiche, die in der Zusammenarbeit mit chinesischen Partnern, Kunden und MitarbeiternInnen eine Rolle spielen, beleuchtet werden:
• Gesprächsthemen, Kontaktaufnahme und -pflege
• Einstellung zur Arbeit
• Zeitmanagement
• Hierarchische Strukturen
• Personalführung
• Privatleben und Berufsleben
• Besonderheiten in der Kommunikation (Ablauf
einer Besprechung, Kritikgespräche, Konflikte,
Verhandlungen usw. an konkreten Beispielen)
Im Training werden konkrete Empfehlungen gegeben sowie
bereits verwendete Handlungsstrategien diskutiert und
optimiert.

Zielsetzung
Durch das Training soll die Zusammenarbeit der TeilnehmerInnen mit Partnern aus China optimiert werden. Ziel ist es, interkulturellen Problemen und Konfliktsituationen vorzubeugen sowie Chancen und Synergiepotentiale kultureller Vielfalt zu nutzen.

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Interkulturelles Teambuilding: Ein gelungenes Beispiel für Deutsch-Polnische Teamentwicklung der Firma Europoles

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Andrea Mewaldt interkulturelles Training Polen
intercultural-trainer Poland-CEE K.Huebner
europoles

Polen ist unser Nachbarland. Das verleitet zur Annahme, die geschäftliche Zusammenarbeit zwischen Deutschen und Polen laufe ohnehin wie geschmiert. Das tut sie im Prinzip auch: wie die Wirtschaftszahlen der letzten Jahre zeigen, laufen die deutsch-polnischen Geschäfte gut. Die Kooperation beider Länder wird immer enger. Jedoch gibt es ein paar Dinge, die von Anfang an Berücksichtigung finden sollten.

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Training ist nicht gleich Training - Herausforderungen von kulturadaptierten Trainingsprogrammen

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Immer mehr Unternehmen integrieren heute interkulturelle Trainings in ihr Personalentwicklungsprogramm. MitarbeiterInnen sollen für kulturell bedingte Missverständnisse sensibilisiert werden und anderskulturelle Geschäftspartner, KollegInnen oder Kunden verstehen und wertschätzen lernen. Nur so wird langfristig eine erfolgreiche geschäftliche Zusammenarbeit gesichert.

Selbstverständlich passen wir bei unseren Trainings und Coachings die Inhalte der Weiterbildungsmaßnahme an die jeweilige Zielkultur an. So werden in einem Frankreichtraining spezifisch französische Werte und Denkweisen, wie Herausforderung und Wettbewerb, Freiheit und Individualismus oder das typische Savoir vivre thematisiert. Chinatrainings vermitteln hingegen beispielsweise die Bedeutung von Indirektheit und Hierarchie im Geschäftsleben.

Neben dieser kulturspezifischen Anpassung legen wir besonderen Wert darauf, die Inhalte jedes Trainings individuell auf den Kunden und dessen spezifischen Bedarf zuzuschneiden. Je nach Art der geschäftlichen Schnittstellen des Unternehmens mit dem Ausland setzen unsere Senior TrainerInnen ihre Schwerpunkte: Verhandlungsführung mit internationalen Geschäftspartnern, Strategien zur Zusammenarbeit in interkulturellen Teams oder auch gezielte Vorbereitung von Führungskräften auf ihren Einsatz im Ausland, um nur ein paar Themen zu nennen.

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Fehler im Auslandsgeschäft - Zehn sichere Wege, Geld zu verbrennen: Der sechste Fall - Sprache und Mentalität Ihrer Kunden im Ausland erachten Sie als vernachlässigbaren Faktor

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Ein Beitrag von InterGest, Partner von ti communication.

Herr Schmidt war schon immer ein Mensch mit großer Affini­tät zu Großbritannien und insbesondere London hat es ihm angetan. Wann immer er kann, fliegt er über den Kanal, um ein paar freie Tage dort zu verbringen.

Herr Schmidt ist auch Unternehmer und stellt alle Arten von Schlössern her. Zylinderschlösser und Vorhängeschlösser von der Schmidt GmbH sind bekannt für ihre Qualität und ihre multifunk­tionale Einsetzbarkeit.

Eines schönen Tages wieder in London, stellt Herr Schmidt in ei­nem Geschäft für Schließtechnik fest, dass seine Schlösser ja eigent­lich auch für den britischen Markt geeignet wären. Er fragt sich noch, warum er da nicht schon früher drauf gekommen ist, und beginnt im gleichen Moment eine Strategie für den Markteinstieg zu entwickeln.

Zurück in Remscheid, da wo schon seit Jahren so erfolgreich Schlösser gebaut werden, trommelt Herr Schmidt seine Mannschaft zusammen, um die neue Strategie der Expansion in das Vereinigte Königreich zu verkünden. Sofort wird eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen und die Damen und Herren vergeben schon mal intern die verschiedenen Aufgaben – eine schlagkräftige Truppe Deutscher Spezialisten plant den Markteinstieg in UK.

In einem der folgenden Strategiegespräche meldet sich Herr Kleinschmidt zu Wort und gibt –wie kann man nur – Bedenken zum Ausdruck, ob es denn nicht sinnvoll wäre einen Berater aus England anzusprechen, um das geplante Marketing und die Verkaufsunterla­gen „an den englischen Geschmack“ anzupassen.

Herr Schmidt reagiert schon fast aggressiv auf diesen Vorschlag und macht Herrn Kleinschmidt darauf aufmerksam, dass er seit Jahren nach London fährt, die Sprache fast wie seine Muttersprache spricht und die Engländer durch und durch kenne. Auch den Hinweis darauf, dass Großbritannien nicht nur aus England bestehe, wischt Herr Schmidt sofort mit einem „Ich weiß schon was ich hier tue“ vom Tisch.

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Auch die Kleinen brauchen Unterstützung - Ein Beitrag zu interkulturellen Entsendetrainings für mittelständische Unternehmen

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Häufig ist bei kleinen und mittelständischen Unternehmen eine professionelle Vorbereitung von Mitarbeitern und deren Familien auf eine Auslandsentsendung aus Kostengründen kein Thema. Eine Sparmaßnahme mit Konsequenzen.

Multinationale Konzerne beschäftigen interkulturelle Spezialisten zur Vorbereitung ihrer Entsendeten und deren Familien. Für mittelständische Unternehmen stellt sich die Situation oft anders dar: Viele Mittelständler können häufig nur auf wenige oder manchmal auf nur einen Entsendewilligen zurückgreifen. Eigentlich müsste dieser besonders gut vorbereitet und umhegt werden. Stattdessen ist eine professionelle Entsendevorbereitung oft kein Thema, da die Trainingskosten losgelöst von den Folgekosten eines gescheiterten Auslandsaufenthalts gesehen werden oder in Relation zum Personalbudget als zu hoch erscheinen. Aber: Expatriates nicht professionell auf die Besonderheiten der neuen Kultur vorzubereiten, ist Sparen an der falschen Stelle.

Welche Auswahlkriterien spielen eine Rolle?

Zunächst ist es besonders wichtig, die richtige Person für den Auslandseinsatz auszuwählen. Häufig werden fachliche und sprachliche Kompetenz sowie der Wille zur Ausreise für einen längeren Zeitraum als wichtigste Kriterien für Entsendete formuliert. Doch diese drei Faktoren alleine reichen nicht aus und werden immer wieder falsch gewichtet. Welche Faktoren in der jeweiligen Situation zusätzlich wichtig sind, kann beispielsweise von Anbietern interkultureller Trainings ermittelt werden.

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Erfahrungen aus dem Reich der Mitte - ti communication Geschäftsführer Susanna Brökelmann und Gerhard Hain in China

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Im April waren Susanna Brökelmann und Gerhard Hain zu Besuch bei Dr. Laurenz Awater, der ti communication seit Januar 2014 in Shanghai vertritt. Natürlich durfte eine anschließende Reise durch das Land der Mitte nicht fehlen. Wir haben mit Susanna Brökelmann über chinesisches Essen, deutsche Verkehrsregeln und den Sinn interkultureller Trainings gesprochen!

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Neu: Interkulturelles Training Mongolei

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interkulturelle Trainerin Mongolei A. Strahl

ti communication bietet jetzt auch interkulturelle Trainings zur Mongolei an!

Die Mongolei ist derzeit eine der am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften der Welt. Dies ist vor allem auf den vorhandenen Reichtum an Rohstoffen wie Kupfer, Gold und Kohle, deren Lagerstätten in der südlichen Gobi zu den größten der Welt zählen, aber auch auf einen hohen privaten und staatlichen Konsum zurückzuführen. Außerdem ist die Mongolei einer der weltweit wichtigsten Exporteure von Kaschmirwolle. Auch als Tourismusstandort gewinnt die Mongolei zunehmend an Bedeutung.

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