Unsere Zusammenarbeit mit Infineon Technologies AG

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ti communication ist für Infineon Technologies AG seit  Jahren  Partner für interkulturelle Trainings und Coachings. Zur Optimierung der internationalen Zusammenarbeit konzipiert ti communication interkulturelle Trainings für Infineon, die speziell auf den Bedarf der MitarbeiterInnen zugeschnitten sind. Internationale Projekte verlaufen reibungsloser, stressfreier, zielgenauer und somit auch wesentlich rascher. Die Trainings und Workshops werden weltweit und in verschiedenen Sprachen durchgeführt, so auch viele in Asien und in den USA vor Ort.

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Ein Best Practice für interkulturelle Kompetenz: Deutschland, Österreich und die Schweiz – so nah und doch so fern!

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Die Rhomberg Gruppe leistet in den Bereichen Bau, Ressourcen und Bahntechnik mit mehreren Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz seit Jahren erfolgreiche internationale Arbeit. Dabei baut Rhomberg zu jeder Zeit auf Nachhaltigkeit und legt großen Wert auf die Berücksichtigung gesellschaftlicher Entwicklungen! Manuela Pölki, Mitarbeiterin der Human Resources Abteilung von Rhomberg Bau in Bregenz, Österreich, über kulturelle Unterschiede zwischen Österreich und seinen Nachbarn, Deutschland und der Schweiz.

Wie kam es dazu, dass Sie sich für ein D-A-CH Training entschieden haben?
Wir arbeiten seit Jahrzehnten mit Unternehmen der D-A-CH Regionen zusammen und haben uns gewundert, warum es auch nach so langer Zusammenarbeit immer noch Differenzen und Unterschiede gibt, denen man sich vorher nie wirklich bewusst war. Es stellte sich heraus, dass diese Probleme kultureller Natur sind, deshalb haben wir uns für ein interkulturelles Training in den D-A-CH Kulturen entschieden.

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Traumfabrik USA: Erwartungen vs. Realität

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Michelle Cummings-Koether mit einem Vorgeschmack zu ihrem INTERCHANGE Workshop „Traumfabrik USA: Erwartungen vs. Realität".

„Amerika, du hast es besser / Als unser Kontinent, das alte / ...“ schrieb Johann Wolfgang von Goethe bereits 1827 und fasste damit den Sehnsuchtsort Amerika vieler Europäer in Worte. Noch heute gelten die USA vielen als Traumfabrik und Ort Ihrer Träume. Gleichzeitig ruft Amerika, wie kaum ein zweites Land, bei vielen EuropäerInnen emotionale Ablehnung hervor. Wie kommt das?

Durch die Traumfabrik in der Traumfabrik, Hollywood, glauben viele, sie kennen Kultur, Menschen und Land jenseits des großen Teiches. Gemeinsame Wurzeln, gemeinsame Werte, scheinen uns vordergründig zu verbinden. Die gemeinsame transatlantische Geschichte, vor allem des 20. Jahrhunderts, die Weltkriege, der Wiederaufbau, Berlinblockade, kalter Krieg, Vietnamkrieg usw. spiegeln die Ambivalenz der emotionalen Beziehungen trefflich wieder: von himmelhoch jauchzend bis zu Tode betrübt.

Aber braucht es nicht vielleicht mehr, um Amerika und die AmerikanerInnen zu verstehen, ein Land mit fast 10 Mio. Quadratkilometern Fläche und 321 Mio. EinwohnerInnen. Wenn es schon zwischen Köln und Düsseldorf Kulturunterschiede gibt, gibt es dann eine amerikanische Kultur?

Die USA sind heute größter Abnehmer deutscher Exporte außerhalb der EU, Deutschland ist der wichtigste Handelspartner der USA in Europa. Auch dies ist ein wichtiger Aspekt der bilateralen Beziehungen und prägt in vielen Unternehmen die tägliche Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Viele davon merken immer wieder, dass, obgleich die AmerikanerInnen uns doch so ähnlich sind, oder wir ihnen, nicht nur das Englische eine Sprachbarriere darstellt, sondern dass sie offenbar in manchen Dingen "anders ticken". Liegt das an „denen“ oder an uns selbst? Vermutlich an beiden, wie das bei Kommunikation eben so ist. Welche Bilder von Deutschland und Europa habe die AmerikanerInnen im Kopf, wenn sie mit uns sprechen und welche Bilder von AmerikanerInnen haben deutsche StaatsbürgerInnen im Kopf?

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eMag-Porträt: Ashish Kumar

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ti communication bietet verschiedene Cross Cultural Awareness Trainings an, darunter die Assignment Trainings. Diese stehen auch MitarbeiterInnen von Infineon zur Verfügung, die ins Ausland entsandt werden. Lesen Sie im folgenden das Interview mit Ashsish Kumar, Teilnehmer eines unserer Trainings:

„Letztes Jahr bin ich nach Deutschland gezogen – das war mein zweiter Umzug in fünf Jahren und mein dritter Kontinent“. Wenn man in verschiedenen Ländern gelebt hat, nimmt man seine Umgebung anders wahr. Ashish Kumar hat dieses Phänomen schon mehrmals selbst erlebt – aufgewachsen ist er in Neu-Delhi, später arbeitete er in den USA, dann in Singapur und ist jetzt er bei Infineon am Campeon tätig. Interkulturelle Kompetenz spielt in seinem Leben eine wichtige Rolle.

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Kulturelles Verstehen á la carte

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Unser Team ist stets engagiert seine Serviceleistungen auf die Wünsche und Trends unserer Kunden anzupassen. Aus diesem Grund entwickelten wir zusammen mit dem ti kochkultur Autor den interkulturellen Genussworkshop , der so eine neue Form eines interkulturellen Workshops auf dem Markt darstellt. Wir freuen uns, dass dieses Projekt nun für den Innovationspreis 2015 der Wirtschaftszeitung nominiert wurde! Im Folgenden lesen Sie den Artikel der WIRTSCHAFTSZEITUNG Ausgabe NR.9:

Genussworkshop von Gerhard Hain und Christoph Hauser lässt sinnlich in fremde Kulturen eintauchen

Regensburg. Wann gibt man wem die Visitenkarte beim Geschäftsessen mit Japanern – und wie herum hält man sie? Wie viele (Halb-)Verbeugungen sind dabei angemessen und was sind die „Ten Dos and Don’ts“ für den geschäftlichen Umgang mit arabischen Partnern? Wer die Vorbereitung auf interkulturelle Geschäftsbeziehungen auf Fragen wie diese beschränkt, liegt laut Gerhard Hain grundfalsch: „Es geht nicht um starre Regeln, es geht um die Begegnung zwischen Menschen – sei es auf nationaler oder auf internationaler Ebene.“ Mit seinem Beratungsunternehmen TI Communication begleitet er seit 15 Jahren mit einem mehr als 80-köpfigem Team Firmen erfolgreich bei der Internationalisierung ihres Geschäfts. Infineon, Robert Bosch, Hilti und zahlreiche weitere Weltmarktführer sowie KMUs zählen zu seinem Kundenkreis.

„Lernen darf Spaßmachen“

Statt auf das sture Lernen von Verhaltensregeln setzt Hain auf ein tiefes Verstehen kultureller Besonderheiten und kleiner Kommunikations-Codes und darauf, zu beobachten, ohne zu bewerten. „Lernen darf auch Spaß machen und sinnlich sein“, lautet ein wichtiges Prinzip. Und so ist es nur konsequent, dass er sich im Herbst 2014 mit einem Genuss-Spezialisten zusammengetan hat, um Lernen und Genuss miteinander zu verbinden: Mit Christoph Hauser, unter anderem bekannt von Hausers Kochlust, bietet er nun „Interkulturelle Genussworkshops“ an. In Gruppen bis zehn Personen werden bei eintägigen Seminaren, die jeweils einen bestimmten Kulturraum thematisieren, interkulturelle Kommunikation theoretisch erläutert und praktisch geübt und schließlich beim Kochen und Verzehren eines ländertypischen Mahls das sinnliche Verstehen der Zielkultur vertieft. Dass es sich dabei um alles andere als einen klassischen Kochkurs handelt, macht Christoph Hauser klar. „Es ist vielmehr ein Werkzeug, um grundlegende kulturelle Eigenheiten erfahr- und verstehbar zu machen und zu vermitteln.“

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Auslandsentsendungen und die Wahl zwischen „Schwimmen“ oder „Untergehen“

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Peter Berger, Managing partner ti communication Dr. Fischhof GmbH, über die Herausforderung: „Auswandern ohne Vorbereitung“.

Manchmal werde ich ja schon neidisch, wenn ich so sehe, wie ti communication im Auftrag ihrer Kunden deren MitarbeiterInnen auf Entsendungen in nahe oder ferne Länder vorbereitet. Wie wertvoll wäre eine solche Vorbereitung für mich und vor allem für meine Familie gewesen, als ich 1978 praktisch von einem Tag auf den anderen von meiner Firma, der Sandoz AG in Basel (heute in der Novartis aufgegangen), zuerst nach Guatemala als Leiter des Bereichs Zentralamerika und Karibik und dann nach drei Jahren nach Buenos Aires als Präsident von Sandoz Argentinien entsandt wurde. Meine Frau ist Französin, ich bin Österreicher, und wir hatten uns zu diesem Zeitpunkt nach 17 Jahren gerade in die Schweiz eingewöhnt, d.h. Schwyzerdütsch gelernt, Ordnung und Korrektheit verinnerlicht, aber auch die manchmal etwas überhebliche Einstellung vieler SchweizerInnen gegenüber dem Rest der Welt akzeptiert.

Und dann kam das Kontrastprogramm Lateinamerika. Unsere einzige Vorbereitung darauf war ein sechswöchiger Spanisch-Kurs, und dann ins kalte Wasser, schwimm‘ oder geh‘ unter. Ich selbst hatte dabei zwar immer die loyale Unterstützung der lokalen MitarbeiterInnen, aber den richtigen Umgang mit ÄrztInnen und Gesundheitsbehörden in Panama, Jamaika oder Trinidad musste ich erst mit vielen Fehlern selbst erlernen. Alle Zeitangaben waren immer sehr relativ und Versprechungen meistens nur Absichtserklärungen, jegliche Enttäuschung musste ich mir sehr rasch abgewöhnen, von Kritik ganz zu schweigen. Und immer wieder habe ich mich gefragt „Warum hat mir das niemand vorher gesagt?“ Aber wenn man nur die Wahl zwischen „Schwimmen“ (Erfolg haben) oder „Untergehen“ (Misserfolg) hat, lernt man auch schwimmen, nur mit einem Schwimmlehrer wär’s halt leichter gegangen.

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„Zij zijn groot en ik is klein“ – Deutschland und die Niederlande

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Linda Gagel, Praktikantin bei ti communication, durfte die Unterschiede zwischen den Niederlanden und Deutschland hautnah erleben.

Die Niederlande. Eher durch Zufall kristallisierte sich nach dem Abitur für mich genau dieser „kleine Bruder“ Deutschlands als das Ziel für mein Auslandsjahr heraus. Dort angekommen fühlte ich mich zunächst sehr wohl in meiner deutsch-niederländischen Gastfamilie, bis mich nach etwa drei Monaten der erste wirkliche Kulturschock überraschte. Ich war das erste Mal alleine mit meinem niederländischen Gastvater zu Hause, da meine Gastmutter, ihres Zeichens gebürtige Berlinerin, auf Geschäftsreisen unterwegs war. Das sonst so geregelte und gesittete „deutsche“ Abendessen – Fisch/Fleisch, Kartoffeln, Gemüse im Esszimmer mit Platzsets für jeden – wurde durch Andijviestamppot ersetzt, ein sehr leckeres, wenn auch oft nicht sehr ansehnliches Eintopfgericht aus gestampften Kartoffeln mit Endivien und gebratenem Speck. Und natürlich wurde Ganze auf die Couch verlegt, denn schließlich lief Fußball im Fernsehen. Hier war er dann: Mein Frontalcrash mit der niederländischen Informalität!

Doch wie kann es sein, dass ich diesen durchaus prägenden Wert der dortigen Gesellschaft erst nach so langer Zeit zum ersten Mal bewusst erlebte?

Mir ging es bis dahin ähnlich, wie dem Großteil der Bevölkerung in Deutschland und vor allem in meiner Heimat Bayern: Das kleine Land Holland, wie wir es so häufig nennen - obwohl der Name eigentlich nur zwei Provinzen bezeichnet - spielt einfach keine bedeutende Rolle in unserem Bewusstsein. Unsere Assoziationen zu Holland wie: schlechter Fußball, eine nicht ernst zu nehmende Sprache oder ein sehr freier Umgang mit Gesetzen sind etwas begrenzt.
Da ist es fast schon kein Wunder, dass unser Nachbarland den „Calimero-Komplex“ entwickelte, benannt nach dem kleinen Küken mit der Eierschale auf dem Kopf und seinem Problem: „Sie sind groß und ich bin klein, das ist nicht gerecht.“

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Der Trainertreff 2015 – Von aktuellen Innovationen und anstehenden Sensationen!

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Vom 28.02.2015 bis 01.03.2015 veranstaltete ti communication sein jährliches Trainertreffen in Regensburg. Unter dem Motto „Interkulturelle Führungskräfteentwicklung“ trugen auch dieses Jahr wieder zahlreiche interessante Vorträge von unseren TrainerInnen und Coaches zu einer gelungenen Veranstaltung bei. Neben der inhaltlichen Weiterbildung dient das jährliche Treffen vor allem dem Austausch zwischen den TrainerInnen und ti communication.

Neues aus der ti communication Welt
Zum Start unseres Trainertreffs gab Geschäftsführer Gerhard Hain einen kurzen Rückblick auf das Jahr 2014 und stellte unseren TrainerInnen eine neu entwickelte Workshop Reihe namens „Hauser.Kochen | Hain.Kultur“ vor, die wir ab Sommer 2015 in unser Programm aufnehmen. Gerhard Hain und Spitzenkoch Christoph Hauser werden Ihnen mit dem Genussworkshop eine außergewöhnliche Erfahrung in einmaliger und entspannter Atmosphäre ermöglichen. Dazu servieren Ihnen die beiden kulturelle Besonderheiten und kulinarische Spezialitäten aus den Küchen der Welt! Weitere Informationen erhalten Sie unter www.kochkultur.eu und in unserem kommenden Newsletter Mai / Juni 2015. Melden Sie sich gleich hier an!

Doch das blieb nicht die einzige Überraschung: ti communication initiiert im Oktober 2015 ein bisher noch nicht dagewesenes interkulturelles Tagesevent im UNESCO Welterbe Regensburg! Was Sie dort erwartet und wie unser 15-jähriges Jubiläum damit in Verbindung steht, werden wir Ihnen in einer der nächsten Newsletter Ausgaben verraten.

Vom „Intercultural Readiness Check” bis zur dynamischen „Enterprise Game Plattform”
Den fachspezifischen Teil der Veranstaltung eröffnete Andreas Hauser mit einem Beitrag zu vier möglichen Internationalisierungsstrategien von Unternehmen und deren Einfluss auf die jeweiligen Führungsmodelle. Anhand dieser Strategien kann man erkennen, wie global ein Unternehmen arbeitet und welche Synergiepotentiale zwischen den Partnern, Tochtergesellschaften oder Niederlassungen auf internationaler Ebene bestehen.
Die libanesische Senior Trainerin Dr. Zeina Matar eröffnete mit einem kurzen und lebhaften Rollenspiel, das kulturell unterschiedlich geprägte Diskussionskulturen thematisierte, den Sonntag.

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Virtuell quer durch die Welt: Wie ich mich mit dem E-Learning Tool Country Navigator nach Belgien ins Praktikum navigiere

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Wir von ti communication erweitern unser Trainingsangebot um den virtuellen Raum. Im Rahmen unseres neu definierten und noch nachhaltigeren Lernprozesses bieten wir nun auch das E-Learning Tool Country Navigator an: Die Inhalte unserer interkulturellen Trainings können so von den TeilnehmerInnen vertieft und der Lernerfolg langfristig gesteigert werden. Wie man sich mit dem Tool erfolgreich durch den internationalen Geschäftsalltag navigiert, hat Alexandra Lottner, Praktikantin bei ti communication, vorab für uns getestet.

Pfiade, Bruckmandl – Salut, Manneken Pis! Kaum ist meine Zeit im Team von ti communication vorbei, werde ich selbst zum Assignee – und zwar in der belgischen Niederlassung eines deutschen Automobilherstellers in Brüssel. Zur Vorbereitung auf mein Auslandspraktikum hatte ich die Möglichkeit das E-Learning Tool Country Navigator zu testen. Vorab schon kann ich verraten: Auch wenn ich durch mein bisheriges internationales Studium mit den Grundzügen der interkulturellen Theorie vertraut bin und bereits einige längere Auslandsaufenthalte hinter mir habe, konnte ich mein Wissen mithilfe des Tools definitiv erweitern und vertiefen.

Doch wie genau funktioniert interkulturelles E-Learning mit dem Country Navigator?
Das von ti communication angebotene Tool vermittelt in interaktiven Modulen Inhalte, die ganz konkret für meinen belgischen Arbeitsalltag relevant werden. Genauso erleichtern mir meine daraus gewonnenen Erkenntnisse aber auch generell die Zusammenarbeit mit ausländischen KollegInnen.

Global Effectiveness – Interaktive statt „graue“ Kulturtheorie
Zu Beginn der E-Learning Session finde ich es sehr hilfreich, mit dem kulturallgemeinen Modul Global Effectiveness zu starten. Durch einen Wechsel aus theoretischen Lektionen und interaktiven Case Studies kann ich mein Grundwissen in Interkultureller Theorie auf den Business-Kontext bezogen festigen und vertiefen.
Der Country Navigator zieht dazu das praxisorientierte Konzept des „RISK Framework“ heran: Recognize differences, assess their potential impact, strategize how to best manage them and apply self-management knowhow. Anhand von drei Dimensionen bekomme ich anschaulich vermittelt, wie kulturelle Orientierungen die eigenen Verhaltenspräferenzen in der alltäglichen Zusammenarbeit beeinflussen. Im Fokus stehen dabei die von Kultur zu Kultur unterschiedlichen Ausprägungsformen von Arbeits-, Beziehungs- und Denkstilen.
In der Umsetzung veranschaulicht der Country Navigator eingänglich, was diese eher abstrakten Dimensionen konkret in der Praxis bedeuten können.

Ein Beispiel: In der Kategorie „Beziehungsstil“ wird unter anderem gezeigt, dass ein Projekt bei starker Sachorientierung erst vorwärts kommt, wenn die nötigen Prozesse und Pläne etabliert sind. In beziehungsorientierten Kulturen dagegen muss hierfür zunächst eine emotionale Bindung zwischen den KollegInnen oder Geschäftspartnern geschaffen werden.
Gleichzeitig zeigt der Country Navigator Vor- und Nachteile dieser Orientierungsextreme auf. So fällt es mir  bedeutend leichter, mich aus meiner eigenen kulturell geprägten Perspektive zu lösen. Mir bisher völlig fremdes Handeln kann ich so besser nachvollziehen und auch als positive Handlungsstrategien erkennen. Mithilfe von interaktiven Rollenspielen kann ich mich zudem in KollegInnen aus anderen Kulturen hineinversetzen und durchspielen, wie ich mich an fremdkulturelle Verhaltensweisen anpassen kann.

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Noch freie Plätze in unseren offenen Chinatrainings in München und Wien

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Der Februar wird chinesisch - zumindest in unserem offenen Trainingsprogramm!

Lernen Sie China aus interkultureller Sicht kennen und sichern Sie sich noch jetzt freie Plätze für das Training am 12.-13. Februar in Wien, oder am 23.-24. Februar in München. Informationen und Anmeldemöglichkeiten finden Sie hier.

Liegt Ihr Fokus mehr auf Verhandlungsfühgrung? Dann besuchen Sie unser Verhandlungstraining China am 26.-27. Februar, ebenfalls in München.

Inhalt

Unser interkulturelles Verhandlungstraining China vermittelt Ihnen einen Einblick in kulturelle, politische, historische und wirtschaftliche Hintergründe des Landes. Je nach Bedarf der TeilnehmerInnen können z. B. folgende Themenbereiche, die bei interkulturellen Verhandlungen mit chinesischen Partnern eine Rolle spielen, beleuchtet werden:

    Wie bereitet man Verhandlungen mit chinesischen Partnern vor?
    Wie sieht der Entscheidungsprozess bei der Verhandlung aus?
    Worin unterscheiden sich Denkstrukturen, Planungsmethoden und Zeithorizonte?
    Welche Faktoren beeinflussen die Verhandlungsführung in China maßgeblich?
    Wie interpretiert man die Aussagen chinesischer Geschäftspartner richtig?

Unser interkulturelles Training gibt konkrete Empfehlungen, außerdem werden bereits verwendete Handlungsstrategien diskutiert und optimiert.

Praxisbeispiel
Herr Hopp ist Vertriebsleiter eines deutschen Unternehmens, das führend in der Herstellung energiesparender Klimaanlagen ist. Er hat Kontakt mit einem chinesischen Unternehmen aufgenommen, welches das deutsche Produkt in Lizenz herstellen möchte. In den bisherigen Gesprächen/Verhandlungen haben die chinesischen Partner stets Interesse am Produkt bekundet, aber Herr Hopp bezweifelt dies. Auf die Werksbesichtigungen und den Smalltalk vor den eigentlichen Verhandlungen war Herr Hopp noch vorbereitet. Nicht jedoch auf das Chaos in der Verhandlung: Er kann kaum fünf Sätze mit seinen Partnern wechseln, ohne dass jemand aufsteht und den Raum verlässt. Geht gerade keiner, so kommt vielleicht jemand anderes herein, tuschelt kurz mit einem der Anwesenden auf Chinesisch, wirft einen Blick auf Herrn Hopp und verschwindet wieder, oder er setzt sich hin und nimmt kurze Zeit an der Besprechung teil. Herr Hopp ist zunehmend frustriert und fühlt sich nicht ernst genommen.

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