Virtualisierung in der Personalentwicklung – bewährte Wege und neue Pfade

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Digitalisierung, Virtualisierung, E-Learning – nur, wer dabei ist, geht mit der Zeit. Virtualisierungsprojekte, die im HR- Bereich oft mit Euphorie angegangen werden, fallen jedoch nach einiger Zeit still und leise in die Kategorie „Da müssen wir mal was machen“. Warum? Hegen die modernen ArbeitnehmerInnen doch noch Misstrauen gegenüber neuen Technologien?

 

Effiziente Nutzung aller Ressourcen – Virtualisierung sei Dank 

Ja und Nein. Medien und Tools wie Skype und diverse Chatprogramme sind inzwischen aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken, sowohl beruflich als auch private Arbeits(zeit)räume werden immer flexibler. Warum also nicht den Flug zum Kunden im Ausland nutzen, um sich mit einem E-Learning Tool wie dem Country Navigator auf das bevorstehende Treffen vorzubereiten? Oder ein virtuelles Coaching bequem am Abend vom Hotelzimmer aus führen?

Viele Möglichkeiten der virtuellen Kommunikation nutzen wir bereits privat und können uns kaum vorstellen, darauf zu verzichten. Das heißt, dass die meisten MitarbeiterInnen schon grundlegendes Wissen zur Nutzung virtueller Kommunikationsmittel haben. Eine Einführung in Unternehmensprozesse dürfte nicht schwerfallen. Eine kritische Überprüfung tradierter Arbeitsprozesse auf Potential zur Virtualisierung kann zahlreiche neue Möglichkeiten zur effizienten Nutzung von finanziellen Ressourcen und Arbeitszeit bieten. So können beispielsweise internationale Teams im Rahmen eines Webinars gemeinsam eine Schulung durchlaufen.

Der ti communication Kurzworkshop Working Virtually gibt einen Überblick über zahlreiche Möglichkeiten. Vielbeschäftigte Fachkräfte freuen sich über gut dosierten Trainerinput mit Coaching und Selbstlerneinheiten. Positiver Nebeneffekt: geringere Ausfallzeit der MitarbeiterInnen und keine Reisekosten für TrainingsteilnehmerInnen und TrainerInnen.

 

Die Technologie kann kein reales Team-Meeting ersetzen

Trotz aller neuen technischen Möglichkeiten ist die Nachfrage nach persönlichen, face-to-face Seminaren mit einem realen Trainer oder Trainerin aus Fleisch und Blut immer noch sehr groß. Warum? Weil Menschen soziale Wesen sind. Auch am Arbeitsplatz, auch wenn sie in verschiedenen Ländern arbeiten. Keine moderne Technologie kann einen gemeinsamen Barbesuch zum gegenseitigen Kennenlernen ersetzen. Und ein virtuelles Projekt lässt sich erfolgreicher meistern, wenn die einzelnen Teammitglieder sich in einem face-to-face Kick-off persönlich kennenlernen.

Dies gilt erst recht, wenn die neuen KollegInnen aus Kulturen kommen, in denen zuerst die zwischenmenschliche Ebene gelegt werden muss, bevor man die gemeinsame Aufgabe antritt. Mit der Moderation eines erfahrenen Senior-Trainers oder -Trainerin lässt sich aus ein, zwei Tagen mehr rausholen als aus zahllosen Stunden in virtuellen Meetings.

 

Die Mischung macht´s – so lernen wir effektiver

Wie kann man die Virtualisierung im Arbeitsalltag sinnvoll und effektiv umsetzen? ti communication vertritt die Ansicht, dass die richtige Mischung der Schlüssel zum Erfolg ist. Aufeinander abgestimmte Elemente aus virtuellen Einheiten und face-to-face Veranstaltungen erlauben nicht nur größere zeitliche Flexibilität und Kostenersparnisse, sondern bringen auch didaktische Vorteile mit sich.

Die langjährige Erfahrung unserer Senior-TrainerInnen zeigt, dass virtuelle Selbstlernformate wie E-Learning tools und Tutorials für das kognitive Lernen, also den reinen Wissenserwerb, sehr gut geeignet sind. Face-to-face Formate hingegen sprechen durch die reale Begegnung mit anderen TrainingsteilnehmerInnen und dem Trainer oder der Trainerin vor allem die affektive Ebene an und ermöglichen die Entwicklung sozialer Kompetenzen.

Virtualisierung und Digitalisierung ist also nicht gleichzusetzen mit einer Absage an alles Persönliche und Zwischenmenschliche. Im Gegenteil: Die Kombination von virtuellen Formaten mit face to face-Veranstaltungen und zusätzlichen Selbstlerneinheiten ist eine erfolgversprechende Möglichkeit, sich zeit- und ressourcenschonend weiter zu bilden.

ti communication hat es sich zum Ziel gesetzt, für seine Kunden das Beste aus dem jeweiligen Format herauszuholen. Sprechen Sie uns an – zusammen mit Ihnen entwickeln wir gerne individuell auf Ihr Unternehmen abgestimmte Maßnahmenpakete. So gelingt die Personalentwicklung – virtuell und wirklich!

 

Ein Beitrag von Katerina Shapiro

 

Happy Thanksgiving !
Neues Gesicht bei ti communication
 

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Montag, 09. Dezember 2019

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