Traumfabrik USA: Erwartungen vs. Realität

Traumfabrik USA: Erwartungen vs. Realität

Michelle Cummings-Koether mit einem Vorgeschmack zu ihrem INTERCHANGE Workshop „Traumfabrik USA: Erwartungen vs. Realität".

„Amerika, du hast es besser / Als unser Kontinent, das alte / ...“ schrieb Johann Wolfgang von Goethe bereits 1827 und fasste damit den Sehnsuchtsort Amerika vieler Europäer in Worte. Noch heute gelten die USA vielen als Traumfabrik und Ort Ihrer Träume. Gleichzeitig ruft Amerika, wie kaum ein zweites Land, bei vielen EuropäerInnen emotionale Ablehnung hervor. Wie kommt das?

Durch die Traumfabrik in der Traumfabrik, Hollywood, glauben viele, sie kennen Kultur, Menschen und Land jenseits des großen Teiches. Gemeinsame Wurzeln, gemeinsame Werte, scheinen uns vordergründig zu verbinden. Die gemeinsame transatlantische Geschichte, vor allem des 20. Jahrhunderts, die Weltkriege, der Wiederaufbau, Berlinblockade, kalter Krieg, Vietnamkrieg usw. spiegeln die Ambivalenz der emotionalen Beziehungen trefflich wieder: von himmelhoch jauchzend bis zu Tode betrübt.

Aber braucht es nicht vielleicht mehr, um Amerika und die AmerikanerInnen zu verstehen, ein Land mit fast 10 Mio. Quadratkilometern Fläche und 321 Mio. EinwohnerInnen. Wenn es schon zwischen Köln und Düsseldorf Kulturunterschiede gibt, gibt es dann eine amerikanische Kultur?

Die USA sind heute größter Abnehmer deutscher Exporte außerhalb der EU, Deutschland ist der wichtigste Handelspartner der USA in Europa. Auch dies ist ein wichtiger Aspekt der bilateralen Beziehungen und prägt in vielen Unternehmen die tägliche Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Viele davon merken immer wieder, dass, obgleich die AmerikanerInnen uns doch so ähnlich sind, oder wir ihnen, nicht nur das Englische eine Sprachbarriere darstellt, sondern dass sie offenbar in manchen Dingen "anders ticken". Liegt das an „denen“ oder an uns selbst? Vermutlich an beiden, wie das bei Kommunikation eben so ist. Welche Bilder von Deutschland und Europa habe die AmerikanerInnen im Kopf, wenn sie mit uns sprechen und welche Bilder von AmerikanerInnen haben deutsche StaatsbürgerInnen im Kopf?

„Traumfabrik USA: Erwartungen versus Realität“ lautet daher auch der Titel meines Vortrags im COUNTRY Corner der INTERCHANGE 2015. Als langjährige interkulturelle Trainerin für Deutschland und USA und mit amerikanisch-deutschem Elternhaus und in USA aufgewachsen, kann ich Ihnen vielleicht den einen oder anderen Einblick in diese besondere Beziehung der beiden Staaten geben und einen Einblick in die kulturellen Gemeinsamkeiten, aber auch die Unterschiede.

Der Journalist für europäische und amerikanische Themen, Adrian Kreye, beschreibt die Thematik sehr treffend : „Natürlich sind die Amerikaner unsere Brüder im Geiste. Man darf nur nicht vergessen, dass sie vor sehr langer Zeit von zu Hause ausgezogen sind.“

Melden Sie sich direkt hier zur INTERCHANGE`15 an und besuchen Sie unsere exklusiven Workshops aus den Bereichen .COUNTRY, .HR und .STRATEGY. Wir freuen uns auf Sie!

Die INTERCHANGE 2015
„Kleines“ Land, große Gefühle
 

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Sonntag, 17. November 2019

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