To B (rexit) or not to B (rexit) – das ist immer noch die Frage!

Photo: NEIL HALL/EPA-EFE/REX BREXIT: IS IT WORTH IT

Ein Beitrag von Marina Ibrahim - Trainerin bei ti communication

Ohne Deal aussteigen? Weiter mit der EU verhandeln? Oder ein zweites Referendum? Wie es mit dem Brexit weitergeht, ist immer noch völlig offen. Und das zweieinhalb Jahre nach der Volksabstimmung und dem nur noch wenige Tage andauernden Countdowns bis zum offiziellen EU-Austrittstermins am 29. März 2019. Die meisten Menschen sind der politischen und wirtschaftlichen Debatten rund um den Brexit mittlerweile ohnehin überdrüssig. Da es nun in die letzte und immer hitziger werdende Verhandlungsphase geht, nehmen Wortgefechte und dramatische Ereignisse zu und die Stimmung ist zum Bersten gespannt. Schließlich steht dem Vereinigten Königreich ein sozial beängstigender und wirtschaftlich als unverantwortlich, selbstzerstörerisch und hart angesehener Brexit bevor.

Britische Firmen starten deshalb nun ihre Notfallpläne und einige britische Konzerne rüsten sich nun für diesen ungeordneten Brexit: Der Staubsaugerhersteller Dyson verlegt seinen Hauptsitz nach Singapur, die Reederei P&O flaggt ihre Schiffe nach Zypern um. Easyjet will heimische Aktionäre loswerden und eine weitere Vielzahl von großen Herstellern verlagern nicht nur ihre Geschäfte von britischen Regulierungsbehörden und Vorratsteilen von Großbritannien zu anderen Teilen Europas. Sie haben sich den Herstellern auf der Liste angeschlossen, Vorratshaltungen zu planen, und sie konzentrieren sich auch auf die unmittelbaren operativen Herausforderungen, um für den ersten Tag des Brexits bereit zu sein und den zu erwartenden Liefer-und Grenzverzögerungen abzudecken.

Am lautesten äußerten sich Banken über ihre Standortverlagerung: Universalbanken, Investmentbanken und Makler sowie Vermögensverwalter und Vermögensverwalter, Versicherer und Versicherungsmakler. Sie erwägen oder haben bereits entschieden, dass ca. 10. 000 Mitarbeiter nach Europa verlegt werden, wobei Städte wie Dublin und Frankfurt weiterhin die Spitzenreiter sind, dicht gefolgt von Luxemburg und Paris.

Selbst James Bond kann sich dem Brexit nicht entziehen: Aston Martin Lagonda, der die Autos des Filmcharakters herstellt, entschied sich für eine Typgenehmigung seines neuen Vantage in der EU.

Ganz nach dem britischen Motto „Abwarten und Teetrinken“ müssen sich die EU-VerhandlerInnen noch weiter gedulden: Welche Brexit-Option soll es denn sein: Soft, Softer, am Softesten - oder am Ende doch keinen Brexit?

Marina Ibrahim, deutsche Muttersprachlerin mit multikulturellem Hintergrund, lebt seit 2002 in England. Mit 20 Jahren Berufserfahrung als Trainerin, Beraterin und Coach ist sie seit 2011 mit ihrem Unternehmen bizz buzz selbständig tätig. Für ti communication konzipierte Marina Ibrahim die Interkulturellen Trainings Großbritannien in England und virtuell im Rahmen der Offene Trainings.

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Dienstag, 16. Juli 2019

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