Motivation: Was treibt uns an?

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Jedes Individuum hat eigene persönliche Motive für die Arbeit am Arbeitsplatz. Alles, was Sie durch Ihre Arbeit erhalten, beeinflusst Ihre Motivation, Lebensqualität und Werte. Die absichtlichen und nicht absichtlichen Beweggründe (Motive, Anreize, Impulse, Energie, Stimulus) eines Menschen, etwas anzustreben oder auf etwas zu verzichten, beschreiben die Motivation einer Person. Motivation berührt die Emotionen, führt zur Handlung das Angestrebte in die Tat umzusetzen. Also „Ganz ohne Motivation geht es nicht“. Einige Menschen arbeiten, weil sie ihren Job mögen, andere arbeiten für die persönliche und berufliche Realisation usw. Was auch immer Ihre persönlichen Gründe für die Arbeit sind, so arbeitet fast jeder doch für Geld.

Die Wichtigkeit von Geld und Leistungen als Motivation für Beschäftigte zu unterschätzen, ist ein Fehler. Es ist vielleicht nicht ihr wichtigster Motivator, den sie in einem Gespräch zuerst erwähnen würden. Doch für den Lebensunterhalt zu verdienen, ist ein Faktor, der in jeder Diskussion über die Motivation der MitarbeiterInnen eine Rolle spielt.



Woher kommt die Motivation? Neugier, Belohnung, Kritik, Druck, Ankerkennungsbedarf, Strafe, Interesse usw.  können im Allgemeinen für die Motive von Handlungen stehen (Motivationstheorien).
Die Motivation, die von innen heraus kommt, wie z.B. Neugier, Spaß und Interesse, wo keine externe Wirkung besteht, sind als intrinsische Motivation bezeichnet. Bei der extrinsischen Motivation kommen die Anreize von außen. Häufig wird die extrinsische Motivation am Arbeitsplatz mit den Finanzen verbunden.
 
Warum ist Motivation so wichtig?

 
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Heutzutage sind viele Prozesse am Arbeitsplatz komplexer geworden und häufig bekommen die Mitarbeiter viel Arbeit mit Deadlines. Hier dürfen ArbeitgeberInnen die Motivation der MitarbeiterInnen nicht vernachlässigen, da eine fehlende Motivation der Effektivität und den Arbeitsprozessen schadet.
Die durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit liegt bei den meisten Unternehmen bei 40 Stunden wöchentlich, ohne die Fahrzeiten und Gedanken, die sich ein Mensch um die Arbeit macht. Daher ist der Job direkt mit der Lebensqualität verbunden und das Vorhandensein der Motivation erspart Ihnen Depressionen, Stress und Burnout.

 
Wo bleibt die Motivation?

Bei Fehlen der Motivatoren brechen auch die Anreize der Menschen weg, insbesondere bei der extrinsischen Motivation. Das könnte zu mehr Stress, Zeitmangel, negativen Gedanken, Gehalt usw. führen. Häufig geht die Motivation nach der Erreichung des Zieles (z.B. wenn Sie nach einem höheren Gehalt oder einer anderen Position strebten) verloren und es kommt ein neuer Bedarf dazu.
Bei der intrinsischen Motivation kann das Motiv verschwinden, aber der fundamentale Anreiz bleibt erhalten. Beispielsweise kommen solche Probleme vor, deren Lösung dem Menschen essenziel wichtig ist und der Spaß und das Interesse bei der Sache begraben bleiben. Nach Überwindung der Störfaktoren kann die Motivation wiederbelebt werden.
Welche Motivationsquelle effektiver ist, kann nicht eindeutig beantwortet werden. Die zahlreichen Studien zum Thema zeigen aber, dass die optimale Variante die Kombination der beiden Quellen ist. Die extrinsischen und intrinsischen Motivationsfaktoren ergänzen einander.

Um zu testen wie motiviert Sie sind, können Sie diesen Selbsttest durchführen.

Tipps für mehr Motivation am Arbeitsplatz
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Wir haben einige Tipps und Tricks für Sie gesammelt, die Ihnen helfen werden sich selbst zu motivieren.

1. Denken Sie nicht daran, dass die Arbeit zu schwer ist: Es ist besser, Ihr Projekt oder Arbeit als ein Puzzleteil zu betrachten, das Ihre berufliche Laufbahn unterstützt. Auf diese Weise finden Sie mehr Energie für die Arbeit.
2. Setzen Sie sich kleine Ziele: Zerlegen Sie das große Ziel in Einzelstücke, die Sie „verdauen“ können.
3. Lesen Sie täglich: Es hört sich ungewöhnlich an, aber die Entwicklung einer täglichen Lesegewohnheit wird sich wahrscheinlich nachhaltig auf Ihre Denkprozesse auswirken, sodass Sie letztendlich in allen Bereichen Ihres Lebens Inspiration finden können.
4. Machen Sie sich über bedeutungslose Dinge keine Sorgen: Sehen Sie sich Ihre Liste sehr genau an, und entfernen Sie alles, was sowohl demotivierend wirkt als auch unnötig ist. Es ist nicht immer das Beste, das, was Sie begonnen haben, zu beenden, wenn Sie sich an den Grund nicht erinnern können, warum Sie überhaupt etwas begonnen haben.
5. Einfach machen! Anstatt abzuwarten, bis Sie motiviert sind. Fangen Sie einfach an bzw. setzen Sie Ihre Arbeit einfach fort. So werden Sie eher Fortschritte machen, was wiederum Ihre Motivation steigern wird.
6. Belohnen Sie sich: Wenn Sie nur auf die monatliche Auszahlung warten, vernachlässigen Sie die kleinen Gewinne. Und es kann schwierig sein, motiviert und beim Ball zu bleiben, wenn keine Belohnung in Sicht ist. Gönnen Sie sich kleine Dinge und unterschätzen Sie nicht, wie erfreulich es sein kann, kleine Ziele zu erreichen.

Monotoner Job?

Einige Jobs können Ihnen Nerven und Gesundheit kosten. Sogar dann, wenn Sie ständig an Ihrer eigenen Motivation zu arbeiten versuchen. Wenn sie Sich mit dem Job nicht identifizieren können und der Gang zur Arbeit eine richtige Qual für sie geworden ist, ist ein Indiz dafür, dass Ihr Job für Sie sinn- und perspektivlos ist, dann sollen Sie sich über einen Jobwechsel Gedanken machen (Soll ich meinen Job kündigen?).
Unternehmen profitieren auch von der Motivation der MitarbeiterInnen, da die motivierte Arbeitsweise für mehr Produktivität, Wettbewerbsfähigkeit, Kreativität und Wachstum sorgt. Also bedeutet motiviertes Arbeiten, die Wertschöpfung und Zufriedenheit zu erhöhen.
Wie Sie Ihre eigene Leistung optimieren, motivationsbedingte Konflikte lösen u. v. m.,  finden Sie im Angebot unserer offenen Trainings zum Thema Motivation.
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Samstag, 07. Dezember 2019

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