Ein Rückblick auf den ersten Interchange Evening in Wien

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Zum ersten INTERCHANGE Evening im Expat Center der Stadt Wien konnten am 18. Juni 2019 knapp 30 TeilnehmerInnen begrüßt werden. Anna Corbett , Senior Consultant bei ti communication, leitete durch den Abend. Die Unterstützer des Abends Herr Friedrich Bruckner, Expat Center Wien , Frau Renate Schiller, RANDOS Relocation and Office Service GmbH und Herr Leopold Decloedt, Connect-Sprachenservice GmbH Wien stellten auch in kurzen Worten ihre Unternehmen vor.

Das Format mit einem kurzen Input sowie Übungen in Kleingruppen erlaubt es, viele Ideen und Erfahrungen der TeilnehmerInnen einzubringen. Käse, Oliven, Gemüsesticks und andere herzhafte Snacks begleitet von kühlen Getränken und einem guten Gläschen Wein trugen zur gelungenen Atmosphäre an diesem Vorabend bei. Zahlreiche TeilnehmerInnen betonten die besondere Qualität des gelungenen Formats, das viel von den Beiträgen der TeilnehmerInnen lebt.

 

 

In einem zeitlich eng begrenzten zehnminütigem Impulsvortrag führte Gerhard Hain in das Thema des Abends "INTERKULTURELLES MANAGEMENT - Dos and Don'ts waren gestern!" ein. Er stellte anhand von Praxisbeispielen dar, welche Beweggründe Unternehmen zu interkulturellen Trainingsanfragen häufig haben und welche Anforderungen sich oftmals dahinter verbergen.

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„Im Klärungsgespräch mit den Verantwortlichen finden wir schnell heraus, dass ein Projekt, ein Merger oder andere besondere Herausforderungen im internationalen Geschäft anstehen und nicht allein kultureller Input benötigt wird. Das Thema und nicht die Kultur steht im Vordergrund.“ so Gerhard Hain. Es gibt immer wieder, begleitet von Wiederständen und Unklarheiten, tiefgreifende Veränderungen in Unternehmen, die es zu bewältigen gibt. Viele Probleme werden dabei fälschlich auf kulturelle Unterschiede zurückgeführt.

Nach dieser Einführung zum Thema konnten die TeilnehmerInnen in Diskussionsinseln die Anforderungen an ihre MitarbeiterInnen in internationalen Einsätzen darstellen. Anhand von drei Praxisthemen, Vorbereitung eines Meetings in Mailand, einer Preisverhandlung mit Lieferanten in Russland und einer Projektbegleitung in China, wurden Anforderungen an MitarbeiterInnen aufgelistet und diskutiert. Welches Wissen und welche Eigenschaften, die ÖsterreicherInnen einbringen müssen, damit sie erfolgreich sind, war die Ausgangsfrage in den drei Runden.

Die in der Gesamtgruppe dargestellten Ergebnisse wurden ausführlich dargelegt und intensiv diskutiert. Angeleitet vom Referenten Gerhard Hain konnten die Ergebnisse aus den drei Gruppen mit klassischen Dos and Don'ts -Tipps aus aktuellen Businessratgebern zu den Beispielländern verglichen werden. Schnell wurde klar, dass keiner dieser Tipps mit den realen Anforderungen in der unternehmerischen Praxis etwas zu tun hat.        

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„Dos & Don´ts im interkulturellen Kontext sind ganz nett, aber in der konkreten Situation selten hilfreich.“ so Gerhard Hain. Sie werden von ti communication immer wieder angefordert. Zahlreiche Marktführer und Hidden Champions haben über die Jahre hinweg jedoch verinnerlicht, dass starre und klischeehafte Kulturbilder nichts mit den Anforderungen in internationalen Projekten zu tun haben. Entsprechend werden die Vorbereitungen bei internationalen Herausforderungen immer häufiger in die Hände professioneller Teams wie die von ti communication gelegt.

Am Ende des Abends waren sich viele TeilnehmerInnen einig, an der nächsten Veranstaltung am 3. Oktober zum Thema "Erfolgreiche Kooperation multikultureller Teams" nehmen wir wieder teil.

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Dienstag, 16. Juli 2019

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