"Den Kaiser täuschen und das Meer überqueren"

Picture taken by Annie Spratt
Ein Beitrag von Xueli Yuan - Trainer für ti communication
 
Erfolgreich sein inmitten von Dynamik, Chancen und Risiken
 
In der Wirtschaft blickt man mit einer Mischung aus Bewunderung und Scheu nach China: Hoffnungen auf den größten Markt der Welt vermischen sich mit der Sorge vor einem mächtigen Wettbewerber. Kaum ein Land der Welt hat eine so dynami-sche wirtschaftliche Entwicklung vollzogen wie China. Kein Land steht aber auch vor so großen Herausforderungen mit Blick auf Umwelt, Energie und soziale Gerechtigkeit. China hat Deutschland als Exportweltmeister überholt und ist längst einer der füh-renden Wirtschaftsstandorte Asiens. China ist für viele Unternehmen aus Deutsch-land der größte Markt. Kein Land beflügelt die Phantasie westlicher Geschäftsleute mehr, keines wird aber auch so häufig missverstanden und falsch eingeschätzt.
“Andere Länder, andere Sitten“ – diese Erfahrung trifft trotz aller vermeintlichen Ver-westlichung in ganz besonderer Weise zu. Es fühlen sich nicht nur westliche Partner von chinesischen Unternehmen in Verhandlungen herausgefordert – das Gleiche gilt umgekehrt. Kundengespräche und Verhandlungsführung in China werden von kulturellen, gesellschaftlichen und politischen Faktoren stark beeinflusst. Chinesische Geschäftspartner denken und argumentieren anders, chinesische Behörden setzen zuweilen andere Prioritäten.
 
„Den Kaiser täuschen und das Meer überqueren“ – so eine der 36 klassischen chinesischen Strategeme, die dem chinesischen General Tao Daoji zugeschrieben werden. List und Taktik haben in China einen anderen Stellenwert als bei uns. Das Verstehen bzw. die Anwendung von List und Taktik sind daher bei der Verhandlungsführung mit chinesischen Partnern unerlässlich.
Aufgrund des enormen Wirtschaftswachstums ist China für international tätige Unternehmen als Verhandlungspartner nicht mehr wegzudenken. Doch wie verhandelt man mit Geschäftspartnern aus China? Worauf sollte man besonders achten? Jeder hat schon mal davon gehört, dass ein „Ja“ in China nicht gleich ein „Ja“ heißen muss. Auch ist bereits bekannt, dass es wichtig ist, sein „Gesicht“ nicht zu verlieren bzw. das „Gesicht“ des Verhandlungspartners nicht zu zerstören. Doch was genau ist damit eigentlich gemeint und wie kann man sich optimal auf Verhandlungssituationen in China vorbereiten?

Um interkulturelle Missverständnisse zu vermeiden und zu einem erfolgreichen Vertragsabschluss mit chinesischen Partnern zu kommen, ist ein interkulturelles Verhandlungstraining unumgänglich. Das Verhandlungstraining China im offenen Trainingsprogramm 2019 ermöglicht Ihnen Einblicke in kulturelle, politische, his-torische und wirtschaftliche Hintergründe Chinas. Im Besonderen liegt der Schwer-punkt auf Verhandlungen mit chinesischen Geschäftspartnern.
 
 
 
Dürfen wir vorstellen...Andreas Hauser!
Aloa – kleine Fehler, große Wirkung
 

Kommentare

Keine Kommentare vorhanden
Bereits registriert? Hier einloggen
Gäste
Samstag, 07. Dezember 2019

Ähnliche Beiträge


Blogverzeichnis - Bloggerei.de      BloggerAmt