ti communication und Hausers Kochlust bei der Verleihung des Innovationspreises 2015

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Gala Innovationspreis Hauser Kammerer Hain

Im Bild von links nach rechts: Christoph Hauser von Hausers Kochlust, Dr. Martin Kammerer (Geschäftsführer IHK-Gremium Regensburg) und Gerhard Hain von ti communication. Foto: Stefan Hanke.

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Kulturelles Verstehen á la carte

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Unser Team ist stets engagiert seine Serviceleistungen auf die Wünsche und Trends unserer Kunden anzupassen. Aus diesem Grund entwickelten wir zusammen mit dem ti kochkultur Autor den interkulturellen Genussworkshop , der so eine neue Form eines interkulturellen Workshops auf dem Markt darstellt. Wir freuen uns, dass dieses Projekt nun für den Innovationspreis 2015 der Wirtschaftszeitung nominiert wurde! Im Folgenden lesen Sie den Artikel der WIRTSCHAFTSZEITUNG Ausgabe NR.9:

Genussworkshop von Gerhard Hain und Christoph Hauser lässt sinnlich in fremde Kulturen eintauchen

Regensburg. Wann gibt man wem die Visitenkarte beim Geschäftsessen mit Japanern – und wie herum hält man sie? Wie viele (Halb-)Verbeugungen sind dabei angemessen und was sind die „Ten Dos and Don’ts“ für den geschäftlichen Umgang mit arabischen Partnern? Wer die Vorbereitung auf interkulturelle Geschäftsbeziehungen auf Fragen wie diese beschränkt, liegt laut Gerhard Hain grundfalsch: „Es geht nicht um starre Regeln, es geht um die Begegnung zwischen Menschen – sei es auf nationaler oder auf internationaler Ebene.“ Mit seinem Beratungsunternehmen TI Communication begleitet er seit 15 Jahren mit einem mehr als 80-köpfigem Team Firmen erfolgreich bei der Internationalisierung ihres Geschäfts. Infineon, Robert Bosch, Hilti und zahlreiche weitere Weltmarktführer sowie KMUs zählen zu seinem Kundenkreis.

„Lernen darf Spaßmachen“

Statt auf das sture Lernen von Verhaltensregeln setzt Hain auf ein tiefes Verstehen kultureller Besonderheiten und kleiner Kommunikations-Codes und darauf, zu beobachten, ohne zu bewerten. „Lernen darf auch Spaß machen und sinnlich sein“, lautet ein wichtiges Prinzip. Und so ist es nur konsequent, dass er sich im Herbst 2014 mit einem Genuss-Spezialisten zusammengetan hat, um Lernen und Genuss miteinander zu verbinden: Mit Christoph Hauser, unter anderem bekannt von Hausers Kochlust, bietet er nun „Interkulturelle Genussworkshops“ an. In Gruppen bis zehn Personen werden bei eintägigen Seminaren, die jeweils einen bestimmten Kulturraum thematisieren, interkulturelle Kommunikation theoretisch erläutert und praktisch geübt und schließlich beim Kochen und Verzehren eines ländertypischen Mahls das sinnliche Verstehen der Zielkultur vertieft. Dass es sich dabei um alles andere als einen klassischen Kochkurs handelt, macht Christoph Hauser klar. „Es ist vielmehr ein Werkzeug, um grundlegende kulturelle Eigenheiten erfahr- und verstehbar zu machen und zu vermitteln.“

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Deutsche Esskultur vom Spargel bis zur Kartoffel

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ti Kochkultur-Autor Christoph Hauser gibt Denkanstöße über unsere Konsumgewohnheiten und erklärt wie man mit etwas Geduld aus regionalen Kartoffeln leckere Gerichte zaubern kann.

Spargel ist wohl das einzige Gemüse von dem die Menschen genau wissen, wann es Saison hat. Die Saison geht bis Johanni, dem 24. Juni. Soviel ist mal klar. Und ab wann? Ab dem Zeitpunkt, ab dem der Boden so warm ist, dass die Spitzen aus dem Boden kommen. Oder ab dem Zeitpunkt, ab dem die Fußbodenheizung in den Feldern den Spargel sprießen lässt?
Und was ist mit den Kartoffeln? Also die jungen, kleinen, mit der dünnen Schale? Die gibt es jetzt so nach und nach! Ich habe sie aber schon seit Wochen gesehen. Aus Ägypten nämlich. Und hier wird die fehlende Geduld erst so richtig deutlich.

So werden diese Kartoffeln produziert:

Bewässerungs- und Düngeanlagen sind im afrikanischen Sandboden installiert. Diese verbrauchen pro Kilogramm Kartoffeln 428 l ägyptisches Wasser. Deutschland importiert 130.000 t Kartoffeln. Das bedeutet, Deutschland importiert 55.640.000.000 Liter Wasser aus Afrika! Diese Kartoffeln werden in sogenannten Bags, also stabilen Plastiksäcken die ebenso für Pflastersteine Verwendung finden, transportiert. Als Füllschicht dient Torf. Da dieser nicht in Ägypten, sondern z.B. in Irland gestochen wird, muss die Frage nach dem warum der unwiederbringlicher Landschaftszerstörung und des CO 2-Ausstoßes für den Transport folgen. Antwort: Weil die Kartoffeln nun so aussehen soll, als kämen Sie aus der Erde und nicht aus dem Sand!

Internationaler Umweltschutz – so einfach:

Der CO2-Ausstoß einer importierten Kartoffel aus südlichen Ländern liegt damit bei über 500 mg pro Kilo im Vergleich zu 3 mg pro Kilo zu einer regionalen Erzeugung. Deutschland produziert selbst 11 Mio. Tonnen Kartoffeln im Jahr, wobei davon nur ein gewisser Anteil als Speisekartoffel gegessen wird und ein Großteil unter weiterem Einsatz von Energie in Speisestärke, weiterverarbeitete Produkte, Mehle usw. umgewandelt wird. 

Wie kann ein internationaler Umweltschutz konkret aussehen?

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Hauser. Kochen I Hain. Kultur - Der interkulturelle Genussworkshop

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Getreu dem Motto „Wir servieren Ihnen die Welt“ startet im Juni 2015 unsere Veranstaltungsreihe Hauser.Kochen I Hain.Kultur. ti communication Geschäftsführer und Genussmensch Gerhard Hain möchte Ihnen zusammen mit dem Spitzenkoch aus unserer Newsletterserie „ti Kochkultur", Christoph Hauser, die Verbindung von Küche und Kultur nahe bringen.

Ein Zitat des Schriftstellers Oscar Wilde besagte einst „Kultur hängt von der Kochkunst ab“.  Hinter jedem fertigen Gericht stecken die Einflüsse und die Vielfältigkeit der jeweiligen Kultur. Welche Besonderheiten in den Küchen der Nationen zu finden sind, möchten wir Ihnen mit dem Genussworkshop in einmaliger und entspannter Atmosphäre vermitteln. Neben persönlichem Erfahrungsaustausch, kulturspezifischem und kulinarischem Expertenwissen, gehen Sie auf eine exklusive Genussreise durch die Küchen der Welt.

Termine und Themen

Freitag, 26.06.2015 – Arabischer Raum
Freitag, 09.10.2015 – China
Freitag, 12.02.2016 – Alpenraum

Dauer und Location

14.00 bis ca. 22.00 Uhr
Eventlocation H95
Ostengasse 22, 93047 Regensburg

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Kultur hängt von der Kochkunst ab!

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kochkultur

Mehr Infos zu Hauser.Kochen I Hain.Kultur

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Verantwortung übernehmen - ti Kochkultur mit Christoph Hauser

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Gestern habe ich meine Fotos aus den letzten Jahren sortiert. Die Möglichkeiten der Gesichtserkennung sind beeindruckend. Ich bin echt technikbegeistert. Zu sehen, wie Orte, Zeiten, Menschen und Situationen von der Technik nachvollzogen werden können, ist aber auch beängstigend.

Es ist Sinn und Zweck eines solchen Hilfsmittels, die händische, analoge Arbeit zu erleichtern. Wenn die Maschinen dann intelligent werden, was macht das mit uns? Die Frage stelle ich mir auch immer wieder, wenn ich nach meiner Meinung zu der berühmten Küchenmaschine eines bekannten Haushaltsgeräteherstellers gefragt werde. Das neueste Modell dieser Küchenmaschine hat eine „Guided Cooking Funktion“. Es gibt programmierte Chips mit gespeicherten Rezepten, die in Wort und Bild jeden einzelnen Handgriff des Bedieners erläutern und mit der eingebauten Waage überprüfen. Jede und jeder kann also jetzt mit Gelinggarantie „kochen“. Toll oder?
Zwei Dinge machen mich stutzig. Zum einen: Woher kommt der Wunsch nach dieser Gelinggarantie? Warum ist es so angenehm zu wissen, dass alles funktionieren wird? Ist Bequemlichkeit so wichtig und komfortabel, dass wir dafür im Alltag auf Kreativität mit der Möglichkeit von Fehlern und dem Scheitern verzichten? Der Wunsch nach Perfektion, Vereinfachung und Struktur ist scheinbar größer als die Freude am Ausprobieren. Der gesetzte Rahmen angenehmer als das weiße Blatt.  Die Lieferkiste mit fertigen Rezepten passt besser in unser Leben als der Gang auf den Markt. Das geputzte und vorbereitete Gemüse sauberer als die krumme Karotte mit Erdresten und die unter Schutzfolie verpackten Hähnchenbrüste schöner anzusehen, als das ganze Huhn? Welche Aussage über unsere Gesellschaft macht das?

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Der Mensch ist ein Mensch, weil er kocht - Start der neuen Serie ti Kochkultur mit Christoph Hauser

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Küche, Kochen und Kultur: das erwarten Sie ab sofort in unserer neuen Newsletter Serie ti Kochkultur. Christoph Hauser, Koch, Ideenfabrikant und Organisator, nimmt Sie mit auf eine kulinarische Reise durch die Kulturen unserer Erde von den Anfängen bis in die Gegenwart.

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Gastgeben, aber richtig! - tiKochkultur mit Christoph Hauser

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Der Kunde ist König! Je besser das Restaurant, vielleicht sogar Kaiser? Da fällt mir spontan das Märchen von des „Kaisers neuen Kleidern“ ein. Sie werden jetzt vielleicht einstimmen in den Chor derjenigen, die über große Teller mit wenig Inhalt klagen, welche in gehobenen Restaurants serviert werden.

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Über den Tellerrand kochen - tiKochkultur mit Christoph Hauser

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Die Welt rückt näher zusammen. Während manche davor Angst haben, sehen andere darin neue Chancen für Innovationen und neue Erfahrungen. Aus kulinarischer Perspektive sind und waren Austausch und Handelswege, Begegnungen und der Mut zu neuen Zutaten schon immer ein Gewinn.

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Interkulturelles Management ist wie Kochen auf hohem Niveau

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ti communication führt mit weltweit ansässigen ExpertInnen interkulturelle Trainings und Coachings auf höchstem Niveau durch. Zahlreiche Weltmarktführer sowie regional ansässige mittelständische Unternehmen nutzen dieses Know-how und lassen sich in ihren internationalen Aktivitäten beraten und unterstützen.
Die angebotenen interkulturellen Beratungen und Trainings sind wie Kochen auf hohem Niveau:

  • Das Wissen über kulturspezifische Besonderheiten sind die Zutaten,
  • die individuelle Anpassung der Maßnahmen an die unternehmensspezifischen Gegebenheiten sind die Rezeptur und
  • die personen- und situationsspezifische Durchführung der Beratung und der Trainings sind die Berücksichtigung des persönlichen Geschmacks und möglicher Unverträglichkeiten.

Manchmal braucht es eben weniger Salz, oder es liegt eine Lebensmittelunverträglichkeit vor. Dies nicht zu berücksichtigen kann das ganze Gericht verderben.
Wer Verhandlungen im internationalen Kontext führen, internationale Teams leiten oder Nachwuchsführungskräfte im Ausland entwickeln möchte, benötigt ein breites Spektrum an Zutaten und das Know-how, diese in der richtigen Kombination einzusetzen. So wie man im internationalen Geschäftsleben mit standardisierten Lösungen keine besonderen Erfolge erzielt machen einfache Gerichte häufig zwar satt – mehr aber auch nicht.

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