Virtuell quer durch die Welt: Den American Way verstehen

Virtuell quer durch die Welt: Den American Way verstehen

E-Learning ist heute ein attraktives Add-On, um Inhalte interkultureller Trainings ganz individuell, zeitlich- und räumlich unabhängig noch einmal zu wiederholen. So ist E-Learning auch in dem von ti communication neu definierten Lernprozess fester Bestandteil. ti communication Praktikantin Johanna Malkowsky hat für uns das länderspezifische Tool zu den USA des E-Learning Programms Country Navigator getestet.

Bevor ich zu meinem Auslandssemester in die Sonne Kaliforniens aufbrach, war ich noch relativ selbstbewusst, den American Way durchschaut zu haben. Schließlich war ich bereits mehrfach in den USA, habe mich viel mit der Kultur beschäftigt und besitze eine handfeste Ausbildung in interkultureller Kommunikation.
Im Unialltag sah das Ganze aber schon  anders aus: Spätestens als eine amerikanische Dozentin eine Präsentation, die ich mit dänischen und deutschen Kommilitonen vorbereitet hatte, mit den Worten: „Puhh, you guys seem to learn: the more, the better“ kommentierte, wurde mir klar, dass es noch Einiges zu lernen gab!
Ich hatte das Glück, dass ich schließlich genau zu diesem Zweck, zum Lernen, in den USA war. Schnell  wurde mir nach weiteren ähnlichen Kommentaren bewusst, dass eine kurze Präsentation halten, nicht etwa zwanzig sondern fünf Minuten bedeutet, dass Fakten zählen und konkrete Handlungsimplikationen wichtiger sind als Theorien.
Wie sieht das aber im Alltag eines international tätigen Unternehmens aus? Hier wird den MitarbeiterInnen eine solche Lernphase wohl nicht so einfach zugestanden und interkulturelle Missverständnisse bringen nicht selten enorme Kosten mit sich.

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Wir erweitern unser Team!

Wir erweitern unser Team!

Zur Unterstützung unseres Marketing- und Vertriebsteams im ti communication Büro in Regensburg suchen wir zum 01. September 2015 eine/n WerkstudentIn. Auf Grund einer regen Nachfrage empfiehlt sich eine frühzeitige und aussagekräftige Bewerbung per E-Mail.

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Nichtstun im kulturellen Fokus- Kollektiver Mittagsschlaf in China

Nichtstun im kulturellen Fokus- Kollektiver Mittagsschlaf in China

Warum sich im oft stressigen Berufsalltag nicht einfach, auf das Nichtstun konzentrieren? Nichtstun – was darunter verstanden wird ist in verschiedenen Kulturen sehr unterschiedlich.
Um Ihnen einen spannenden Eindruck in das Nichtstun in Brasilien, China, Russland und den USA zu geben, empfehlen wir Ihnen die entsprechende Reihe von brand eins Wirtschaftsmagazin.

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Missverständnisse unter Nachbarn - So nah und doch so anders!

Missverständnisse unter Nachbarn - So nah und doch so anders!

Lernen Sie die deutsch-österreichischen Beziehungen von einer ganz persönlichen Seite kennen: Ein Blogbeitrag von Susanne Braun, freiberufliche Trainerin bei ti communication.

Ich bin Österreicherin, habe in sechs Ländern gelebt und weit über 70 Länder bereist, doch das einzige Mal, dass ich einen ernsthaften Kulturschock erlebt habe, war als ich ins Nachbarland mit der gleichen Sprache, nämlich nach Deutschland gezogen bin.
Nichts trennt Österreicher und Deutsche mehr als die gemeinsame Sprache. Diesen Spruch habe ich lange nicht verstanden. Ich bin selber Österreicherin, habe aber die ersten 19 Jahre meines Lebens nahe der deutschen Grenze verbracht, somit hatte ich auch als Kind immer Zugang zu den deutschen Fernsehkanälen. Wirklich viel Unterschied sah ich da sprachlich nicht. Ich wusste, dass die Deutschen uns teilweise nicht verstanden, aber andersrum war das doch so einfach. Ich verstand immer jedes Wort. Auch unsere Verwandten in der Nähe von Dresden hatte ich immer hundertprozentig verstanden. Zugegebenermaßen fand ich dieses Hochdeutsch nie sehr attraktiv, aber ich war der Meinung, ich könnte mich perfekt nach der Schrift (unsere Bezeichnung für Hochdeutsch) ausdrücken, wenn ich denn nur wollte. Ich hatte in Portugal, Frankreich und den USA gelebt und mich immer problemlos eingelebt. In der Bewerbungsphase lernte ich als erstes, dass ich das Wort Hauptschule aus meinem Lebenslauf verbannen musste. In Österreich gibt es nur Gymnasium oder Hauptschule - zumindest zu meiner Schulzeit. Die Art der Schule, die man besuchte, ergab sich im Wesentlichen aus der geographischen Nähe. Qualitativ war da nicht unbedingt ein Unterschied und danach wechselte ich ohnehin auf die Handelsakademie, wo ich die Matura (Abitur) ablegte.
Nun hatte ich den ersten Job in Deutschland und war erstaunt, als ich ein paar Tage vor Antritt ein Schreiben bekam, ich solle doch die Informationen zu meiner Krankenversicherung mitbringen. Ich war davon ausgegangen, das erledige – so wie in meinem Heimatland Österreich – der Arbeitgeber. In Österreich gibt es Privatversicherungen nur zusätzlich zu der gesetzlichen Pflichtversicherung und bei letzterer kann man nicht auswählen, sondern es gibt nur eine pro Bundesland. Die Lauferei begann, denn wo anfangen? Noch dazu war ich über ein Jahr lang in den USA lang versichert gewesen und somit hatte ich keinen Anspruch auf die gesetzliche Krankenversicherung, sondern musste in die private. Und dazu musste ich jeden Facharzt abklappern und mir meine Gesundheit in seinem Fachgebiet bestätigen lassen. Uff, Bürokratie pur. Der erste Brief, den ich nach meiner offiziellen Anmeldung an meine neue Adresse bekam, stammte von der Kirchenbeitragsstelle – so viel zu Trennung von Staat und Kirche.

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Interkulturelle Herausforderungen in der pädagogischen Arbeit - Gerhard Hain am interkulturellen Tag an der OTH Regensburg

Interkulturelle Herausforderungen in der pädagogischen Arbeit  - Gerhard Hain am interkulturellen Tag an der OTH Regensburg

Interkulturelles Wissen erwerben, es in der Praxis anwenden und sich dadurch richtig auf interkulturelle Situationen und Einsätze vorbereiten  - darum ging es beim Interkulturellen Tag im Januar 2015 an der Ostbayerischen Technischen Hochschule (OTH) Regensburg.

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Der Mensch ist ein Mensch, weil er kocht - Start der neuen Serie ti Kochkultur mit Christoph Hauser

Der Mensch ist ein Mensch, weil er kocht  - Start der neuen Serie ti Kochkultur mit Christoph Hauser

Küche, Kochen und Kultur: das erwarten Sie ab sofort in unserer neuen Newsletter Serie ti Kochkultur. Christoph Hauser, Koch, Ideenfabrikant und Organisator, nimmt Sie mit auf eine kulinarische Reise durch die Kulturen unserer Erde von den Anfängen bis in die Gegenwart.

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Gastgeben, aber richtig! - tiKochkultur mit Christoph Hauser

Gastgeben, aber richtig! - tiKochkultur mit Christoph Hauser

Der Kunde ist König! Je besser das Restaurant, vielleicht sogar Kaiser? Da fällt mir spontan das Märchen von des „Kaisers neuen Kleidern“ ein. Sie werden jetzt vielleicht einstimmen in den Chor derjenigen, die über große Teller mit wenig Inhalt klagen, welche in gehobenen Restaurants serviert werden.

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Über den Tellerrand kochen - tiKochkultur mit Christoph Hauser

Über den Tellerrand kochen - tiKochkultur mit Christoph Hauser

Die Welt rückt näher zusammen. Während manche davor Angst haben, sehen andere darin neue Chancen für Innovationen und neue Erfahrungen. Aus kulinarischer Perspektive sind und waren Austausch und Handelswege, Begegnungen und der Mut zu neuen Zutaten schon immer ein Gewinn.

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Virtuell quer durch die Welt: Wie ich mich mit dem E-Learning Tool Country Navigator nach Belgien ins Praktikum navigiere

Virtuell quer durch die Welt: Wie ich mich mit dem E-Learning Tool Country Navigator nach Belgien ins Praktikum navigiere

Wir von ti communication erweitern unser Trainingsangebot um den virtuellen Raum. Im Rahmen unseres neu definierten und noch nachhaltigeren Lernprozesses bieten wir nun auch das E-Learning Tool Country Navigator an: Die Inhalte unserer interkulturellen Trainings können so von den TeilnehmerInnen vertieft und der Lernerfolg langfristig gesteigert werden. Wie man sich mit dem Tool erfolgreich durch den internationalen Geschäftsalltag navigiert, hat Alexandra Lottner, Praktikantin bei ti communication, vorab für uns getestet.

Pfiade, Bruckmandl – Salut, Manneken Pis! Kaum ist meine Zeit im Team von ti communication vorbei, werde ich selbst zum Assignee – und zwar in der belgischen Niederlassung eines deutschen Automobilherstellers in Brüssel. Zur Vorbereitung auf mein Auslandspraktikum hatte ich die Möglichkeit das E-Learning Tool Country Navigator zu testen. Vorab schon kann ich verraten: Auch wenn ich durch mein bisheriges internationales Studium mit den Grundzügen der interkulturellen Theorie vertraut bin und bereits einige längere Auslandsaufenthalte hinter mir habe, konnte ich mein Wissen mithilfe des Tools definitiv erweitern und vertiefen.

Doch wie genau funktioniert interkulturelles E-Learning mit dem Country Navigator?
Das von ti communication angebotene Tool vermittelt in interaktiven Modulen Inhalte, die ganz konkret für meinen belgischen Arbeitsalltag relevant werden. Genauso erleichtern mir meine daraus gewonnenen Erkenntnisse aber auch generell die Zusammenarbeit mit ausländischen KollegInnen.

Global Effectiveness – Interaktive statt „graue“ Kulturtheorie
Zu Beginn der E-Learning Session finde ich es sehr hilfreich, mit dem kulturallgemeinen Modul Global Effectiveness zu starten. Durch einen Wechsel aus theoretischen Lektionen und interaktiven Case Studies kann ich mein Grundwissen in Interkultureller Theorie auf den Business-Kontext bezogen festigen und vertiefen.
Der Country Navigator zieht dazu das praxisorientierte Konzept des „RISK Framework“ heran: Recognize differences, assess their potential impact, strategize how to best manage them and apply self-management knowhow. Anhand von drei Dimensionen bekomme ich anschaulich vermittelt, wie kulturelle Orientierungen die eigenen Verhaltenspräferenzen in der alltäglichen Zusammenarbeit beeinflussen. Im Fokus stehen dabei die von Kultur zu Kultur unterschiedlichen Ausprägungsformen von Arbeits-, Beziehungs- und Denkstilen.
In der Umsetzung veranschaulicht der Country Navigator eingänglich, was diese eher abstrakten Dimensionen konkret in der Praxis bedeuten können.

Ein Beispiel: In der Kategorie „Beziehungsstil“ wird unter anderem gezeigt, dass ein Projekt bei starker Sachorientierung erst vorwärts kommt, wenn die nötigen Prozesse und Pläne etabliert sind. In beziehungsorientierten Kulturen dagegen muss hierfür zunächst eine emotionale Bindung zwischen den KollegInnen oder Geschäftspartnern geschaffen werden.
Gleichzeitig zeigt der Country Navigator Vor- und Nachteile dieser Orientierungsextreme auf. So fällt es mir  bedeutend leichter, mich aus meiner eigenen kulturell geprägten Perspektive zu lösen. Mir bisher völlig fremdes Handeln kann ich so besser nachvollziehen und auch als positive Handlungsstrategien erkennen. Mithilfe von interaktiven Rollenspielen kann ich mich zudem in KollegInnen aus anderen Kulturen hineinversetzen und durchspielen, wie ich mich an fremdkulturelle Verhaltensweisen anpassen kann.

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ti communication unterstützt Ärzte ohne Grenzen

ti communication unterstützt Ärzte ohne Grenzen

Von Afghanistan bis Zentralafrikanische Republik, Ärzte ohne Grenzen ist in zahlreichen Regionen der Welt im Einsatz. Die MitarbeiterInnen leisten medizinische Hilfe in Ländern, in denen das Überleben von Menschen durch Konflikte, Epidemien oder natürliche Katastrophen gefährdet ist. Die unterstützenden Leistungen beginnen je nach Bedarf bei der Basismedizin oder chirurgischer Nothilfe, der Bekämpfung von Epidemien oder der Durchführung von Impfkampagnen. Darüber hinaus betreiben die MitarbeiterInnen Ernährungszentren und konzentrieren sich auf die Mutter-Kind-Versorgung, bieten psychologische Hilfe an oder bilden lokale Mitarbeiter fort. Zudem behandeln sie Infektionskrankheiten wie HIV/Aids, Tuberkulose oder Kala Azar.

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Interkulturelles Training Interkulturelle Kompetenz InterGest INTERCHANGE Interkulturelles Management Intercultural competence Consulting Interkulturelle Sensibilisierung Intercultural management Auslandgeschäft Intercultural training Interkulturelles Training China Leadership Interkulturelle Kommunikation HR Foreign trade China Coaching Internationale Zusammenarbeit Intercultural communication Offene Trainings USA Auslandsentsendung Brasilien Resilienz SIETAR Projektmanagement ti kochkultur Expats Cross-cultural Communication Connect Sprachenservice Leadership development Wien Training für Führungskräfte Auslandsgeschäft Führung Führungskräfteentwicklung Japan Interkulturelles Training USA Trainer Interkulturelles Training Brasilien Italien Project management Frankreich brand eins Wirtschaftsmagazin Interkulturelle Erfahrung Internationales Expertenteam International cooperation Russland Länderspezifische Trainings Interkultureller Geschäftserfolg Österreich ti communication India complexity Mitarbeiter Multikulturalismus Austauschforum Interkulturelles Entsendetraining Party Migration Kochworkshop Rhomberg Bau ti communication Shanghai Integration Welt anniversary celebration Intercultural training China Iran Indien Management Training Führungskompetez Nachwuchsführungsprogramm Cultural Awareness Doctors Without Borders Open training courses Austria Chance Resilience Übersetzer Tarof Germany Training tool Interkulturalität Expertenteam Interkulturelles Training Niederlande Veränderung Premiere Regensburg Performance Management Strategie Schweiz GPM US-Präsidentschaftswahlen France Megatrends Deutschland Weibliche Führungskräfte Intercultural competence USA England Führungskompetenz Ärzte ohne Grenzen Internationale Teams strategy Switzerland Spanien Change Sepak Takraw Inpattrainings Experts D-A-CH Kulturen Vereinbarkeit von Beruf und Familie Umweltschutz Gendern US Presidential Campaign Asien Benefizveranstaltung Million´s Poet Hörbücher Interkultureller Genussworkshop best practise Remote Leadership reflection CO²-Bilanz Commitment Frauen Asia gesellschaftliches engagement Unternehmensberatung Team historic Salzstadel Olympic Games course correction Skandinavia responsibility Reintegration Führungskräfte Interkulturelles Training Indien success Multilingualism Regionalität Management trainee programme Umzug Kulturelle Vielfalt – international Interkulturelles Training England Diversity Management Chile Mittel-und Osteuropa Handlungsfähigkeit Sweden cooking Interkulturelles Training Schweiz Deutschland Österreich Schweiz exchange platform Mehrsprachigkeit Kultur München Entwicklung “ Intercultural training England Angst Nationalbewusstsein Seminarplanung Italy Change Management culture Schweden 15 years Relocation Impatriates Niederlande Weltweites Personalentwicklungsprogramm Kabaddi Salzstadel Turkey management competencies internationale Printmedien Interkulturelles Training Schweden Rückkehr Intercultural training Germany Übersetzung fund-raiser Fachkräftemangel Zeitverständnis calimerocomplex Brazil Hornussen Dolmetscher Nationalfeiertag Zielkulturen exchange forum Spain ti cooking culture Denmark internationales Marketing Auslandserfahrung Foreign Business Indulgence workshop Immigration Estland Kompetenzmodelle Internationalisierung Intercultural training Brazil Sport Vienna Reflexion South Africa carbon footprint Healthcare Kundenkommunikation fun Palladium Mobility Group Valencia Hollywood Zeitmanagement Südafrika environmental protection Estonia Intercultural training Netherlands Interkulturelles Training Deutschland Erfolg Kommunikation cooking culture Kongress Competency models Internationalization Interpreting Erwartungen vs. Realität Komplexität Türkei potatoes Australia Gesundheitswesen Firmenjubiläum cultural understanding Russia Fotoshooting E-Learning internationales Projektmanagement Translating Generation Y Intercultural Training India time management Kartoffeln Australien Markenbotschafter Skandinavien Expat Management China 15 Jahre Kundenorientierung Kanada Jubiläumsfeier Homepage Country Navigator