Führung der "Generation Y"

0 Kommentare

In den letzten Monaten und Jahren wurde viel über die sogenannte „Generation Y“ berichtet. Gemeint ist die Generation der heute 20 –  35- Jährigen, die sich u.a. durch eine sehr gute Ausbildung sowie den Wunsch nach einem tieferen Sinn im Arbeitsleben und der Vereinbarkeit von Familie und Beruf auszeichnet. Da jene „Ys“ nun in der Arbeitswelt angekommen sind, müssen sich aktuelle Führungskräfte (i.d.R. Mitglieder der „Generation X“ oder älter) mit der Frage beschäftigen, wie die „Generation Y“ am besten geführt werden kann, um auf der einen Seite hohe Effizienz innerhalb des Unternehmens zu erreichen und auf der anderen Seite die Motivation der MitarbeiterInnen hochzuhalten.

Die Frage nach dem Sinn

Ein Hauptmerkmal der „Generation Y“ ist die Suche nach einer beruflichen Aufgabe, die einen tieferen Sinn ergibt. Die MitarbeiterInnen möchten Erklärungen dafür, weshalb sie bestimmte Aufgaben ausführen und welche Bedeutung ihre Tätigkeit für das Erreichen übergeordneter Ziele hat. Für Führungskräfte ist es essenziell, sich dieser Tatsache bewusst zu sein, da diese MitarbeiterInnen sich nicht mit Erklärungen à la „das war schon immer so“ oder „wir machen das hier ebenso“ abspeisen lassen. Welches Konfliktpotential dahinter steckt, wenn diese Anforderung der „Generation Y“ nicht berücksichtigt wird, kann man sich leicht vorstellen.

Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Eine weitere wichtige Anforderung der „Ys“ an ihr Leben ist die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Neben der Ausführung einer sinnstiftenden Tätigkeit wollen die Mitglieder dieser Generation genügend Zeit mit ihren Familien verbringen und parallel dazu ihren Hobbies nachgehen können. Um diesem Wunsch gerecht zu werden, können Führungskräfte Arbeitszeitmodelle und –orte flexibel gestalten. Die Möglichkeiten der Ausgestaltung sind dabei natürlich auch tätigkeitsabhängig. Es gestaltet sich leichter, solche Modelle für beispielsweise Programmierer oder Designer zu entwerfen, als für MitarbeiterInnen, die in Teams arbeiten und damit möglicherweise an feste Zeiten und Orte gebunden sind. In letzterem Falle sollten die Führungskräfte im Bereich „Remote Leadership“ ausgebildet sein und die Fähigkeit besitzen, sog. virtuelle Teams zu führen, über verschiedene Standorte, Zeitzonen und Kulturen hinweg.

Weiterlesen
3568 Aufrufe

Das erste mal – Hurra, ich werde Chef! Was Nachwuchs-FÜHRUNGSkräfte ausmacht

0 Kommentare

Plötzlich ist alles anders! Die MitarbeiterInnen empfinden einen nicht mehr als Kollegen bzw. als Kollegin, die Vorgesetzten erwarten plötzlich viel mehr, und dann setzt man sich auch noch selbst unter Druck. Allen Erwartungen gerecht zu werden ist eine Kunst, die heute leider allzu oft nur in jahrelanger Erfahrung erlernt wird. Um Angst und Stress einer jungen Führungskraft zu reduzieren, ist die Vermittlung einer Führungshaltung sowie die Nutzung von Werkzeugen und Hilfsmitteln ein grundsolider Start, um sich sicher durch den neuen Führungsalltag zu bewegen.

In der Ausbildung von jungen Menschen spielt Mitarbeiterführung häufig keine oder nur eine untergeordnete Rolle. Sachlich und fachlich bestens ausgebildet stehen sie ohne große Vorbereitung vor einer großen Herausforderung. Dadurch entstehen immer wieder Situationen, in denen sich junge Führungskräfte mangels Alternativen an erfolgreichen Vorgesetzten als Vorbild orientieren. Daran ist per se nichts auszusetzen. Die Frage ist allerdings: Ist das der persönliche Führungsstil oder muss der Nachahmer überproportional viel Kraft in eine glaubwürdige Kopie stecken? Wäre diese Kraft nicht an anderer Stelle sinnvoller zu nutzen? Verhalten, das konträr zur eigenen Werte- und Persönlichkeitsstruktur ist, kostet enorm viel Energie und führt sowohl auf Seiten der Nachwuchsführungskraft als auch auf Seiten derer MitarbeiterInnen zu Frustration und Leistungsabfall. Der anfängliche Enthusiasmus der Nachwuchsführungskraft geht oft verloren. Energie und Begeisterung für die Aufgabe reduzieren sich und erzeugen Widerstand.

Weiterlesen
3719 Aufrufe

“Evonik Perspectives” – Interkulturelle Trainings fester Bestandteil - Studenten erhalten Einblicke in die Praxis und werden auf interkulturelle Themen sensibilisiert

0 Kommentare

Evonik Jahrestreffen interkulturelles Training 3 201480 angehende Naturwissenschaftler, Ingenieure und Wirtschaftswissenschaftler kamen zum Jubiläumstreffen des Studentenbindungsprogramms „Evonik Perspectives“ des Spezialchemieunternehmens Evonik zusammen.

„Evonik Perspectives“ richtet sich an talentierte ehemalige PraktikantInnen, StipendiatInnen der Evonik Stiftung sowie ausgelernte Auszubildende, die ein Vollzeitstudium absolvieren und im Unternehmen exzellente Arbeit geleistet haben. „Mit „Evonik Perspectives“ möchten wir den Kontakt zu talentierten Nachwuchskräften halten, sie über Aktuelles informieren und nach dem Studium auch einen denkbaren Direkteinstieg ermöglichen“, sagt Silvia Pospischil, die das Programm aus dem Employer Branding heraus koordiniert.

Das letzte jährliche Treffen ermöglichte den TeilnehmerInnen am ersten Tag einen Einblick in den Berufsalltag verschiedener Abteilungen und Bereiche, Führungen durch Labors, Technika und Ausbildungszentren sowie die Möglichkeit MitarbeiterInnen des Unternehmens kennenzulernen.

Zudem wurden Vorträge aus unterschiedlichen Themengebieten angeboten. So stand der zweite Tag des Jubiläumstreffens ganz im Zeichen der Interkulturalität – ein wichtiger Aspekt für ein international tätiges Unternehmen. In diesem Rahmen hat Ruth Schaefer, Trainerin von ti communication, den Workshop „Acting Global“ zu Interkultureller Kompetenz angeboten. Der Workshop zielte darauf ab, die rund 80 TeilnehmerInnen auf den Einfluss verschiedener Kulturen auf den Arbeitsalltag zu sensibilisieren.

Weiterlesen
7400 Aufrufe

Führungskräfte von morgen - Wie Sie Nachwuchsführungskräfte an Ihr Unternehmen binden

0 Kommentare

Nachwuchsführungskräfte, ob extern oder intern gewonnen, sind das Potenzial und Kapital des Unternehmens. Sie führen das Unternehmen in die/der Zukunft. Sie sind in der Regel hoch motiviert, gut ausgebildet, beherrschen neue Technologien und zeigen überdurchschnittliche Leistungen und Ergebnisse. Sie gehen mit frischem Schwung und neuen Ideen an ihre Führungsaufgabe heran. Nachwuchsführungskräfte sind meist jung und haben nicht selten eine schnelle Karriere in Studium und Beruf hinter sich. Als Nachwuchsführungskraft oder „High Potential“ rekrutiert zu werden, löst, gemäß einer Untersuchung bei den auserwählten Personen, berechtigten Stolz aus, aber oft auch ein Gefühl der Selbstverständlichkeit, gut zu sein. Und wer gut ist, ist der Maßstab!

Was hat das mit Führung zu tun?

Die überdurchschnittliche Performance im Fachgebiet qualifiziert niemanden zu einer Führungskraft. Führung bedeutet mehr denn je die individuelle Entfaltung von Mitarbeiterpotenzialen sowie das Managen von Beziehungen, mit dem Ziel, dass Menschen durch Kooperation in den Strukturen und Prozessen ihre volle Wirkung erzielen können. Nachwuchsführungskräfte ohne Führungserfahrung, Führungswissen und Selbstreflexion behandeln, gemäß der goldenen Regel der Beziehungen, andere oft so, wie sie selbst behandelt werden möchten. Dieser in sich wohlwollende, jedoch unreflektierte Führungsstil impliziert, dass andere Menschen in ähnliche Situationen sich konform der eigenen Strukturen verhalten. Jedoch kostet Verhalten, das konträr zur eigenen Werte- und Persönlichkeitsstruktur ist, enorm viel Energie und führt sowohl auf Seiten der Nachwuchsführungskraft als auch auf Seiten derer MitarbeiterInnen  zu Frustration und  Leistungsabfall. Der anfängliche Enthusiasmus der Nachwuchsführungskraft geht oft verloren. Energie und Begeisterung für die Aufgabe reduzieren sich und erzeugen Widerstand.

Weiterlesen
11777 Aufrufe

tic Welt

22. März 2019
tic Welt
Hallo Zusammen!Wir sind die neuen Gesichter bei ti communication – Gayane, Monja und Allison. Gerne würden wir uns bei euch vorstellen und ein paar Dinge über uns erzählen. Ich bin Gayane und seit Februar 2019 Praktikantin bei ti communicat...
11. März 2019
tic Welt
Ein berufsbedingter Ortswechsel ist mit zahlreichen Herausforderungen verbunden. Neben der interkulturellen Vorbereitung benötigen international agierende Unternehmen umfangreiche Unterstützung beim gesamten Relocation- und Immigration-Prozess.Für di...
05. Februar 2019
tic Welt
Anlässlich der geplanten Chinareise der Stadt Regensburg vom 18. bis 23. Februar 2019 nach Qingdao VR China, wurden die Delegationsmitglieder unter der Leitung von Bürgermeisterin Frau Maltz-Schwarzfischer am 15. Januar bei einer Abendveranstaltung i...

#glücklichepraktikanten #praktikum #praktikumbeiticommunication #ticommunication #trainingsorganisation Account Manager achtsamkeit Afrika Agile Prozesse Agilität Agilität in Indien Amerika Analyse Verhandlungsziel   Wenn man sich vergegenwärtigt Andreas Hauser Anna Corbett Argentinien Ärzte ohne Grenzen Asien Auslandsentsendung Auslandserfahrung Australien Auszeichnungen Belgien brand eins Wirtschaftsmagazin Brasilien brexit Business Development Change Chile China china trainer Chinaforum Bayern Chinatraining chinesisches know-how Christoph Hauser Coaching Connect Sprachenservice Consulting Costa Rica Country Navigator country navigator cultural comparison D-A-CH Design Thinking deutscher mittelstand Deutschland Development Dieter Dier digitalisierung Diversity Dorothea Hegner Dr. Heike Stengel Dr. Karin Schreiner Dr. Michelle Cummings-Koether Dr. Peter Anterist Dr. Peter Berger Dr. Sandra Müller Dr. Zeina Matar E-Learning England Europoles Evonik Expat Expatriot Expats Fach- und Führungskräfte Fehlermanagement Finnland Flüchtlinge Frankreich Frauen Froesch Group Führungskräfteentwicklung führungskräftetraining Gallup Studie 2019 Generation Y Gerhard Hain Gesundheitswesen Gleichstellung global leadership global skills Globalisierung GPM Great Britain greatbritain Gute Führungskraft Gyöngyi Varga handfeste Vorteile verwandeln HR Trends Human Factor Training im wanderl der zeit Immigrationservices Impats imwandelderzeit Indien Indische Software Industrie Infineon Integration INTERCHANGE Intercultural Business Development InterGest Interkulturelle Kommunikation Interkulturelle Kompetenz interkulturelle Trainings interkulturelle Vorbereitung Interkulturelles Management Interkulturelles Training Internationale Teams Internationale Verhandlungsführung Internationalisierung Internetauftritt interview Iran Italien Janaki Narkar-Waldraff Japan Kanada Kinder Kiriko Nishiyama KMU Kolumbien Kommunikation am Arbeisplatz komplexen internationalen Verhandlungssituationen bestehende Konfliktkosten konfliktmanagement Korea Kuba Kulturelle Unterschiede Kulturelle Vielfalt Kulturschock Kundenbetreuung Kundenzufriedenheit Lateinamerika Leadership Malaysia Marketing & Vertrieb Mehrwert Mitarbeiterentsendung Mittelstand Mongolei Nachwuchsführungskräfte nationale Unterschiede Neue Formate Neue Gesichter Neues Format Newsletter Nicht selten werden bei internationalen Verhandlungen auch geübte ExpertInnen bei dieser Frage hellhörig :  Wie kann man Niederlande Offene Trainings Offene Trainings 2019 omicron weltweit Organisationsentwicklung Osram Ost- und Mitteleuropa Österreich Palladium Mobility Group Personalentwicklung Persönlichkeit am Arbeitsplatz Persönlichkeitsentwicklung Peru Philipp Werner Polen portland Praktikanten Projektmanagement Publikationen Raoul M. Koether Raoul Michael Koether Rausch & Pausch regensburg Reintegration Reisen Relocationservices Remote Leadership Resilienz Rhomberg Bau Riskworkers Russland Ruth Schaefer Sabine Amend Schweden Schweiz Selbstmitteilung Sicherheit SIETAR Silberfuchs-Verlag silicon valley Singapur Skandinavien Spanien Sport Spouses Stadtmarketing Regensburg Stefan Nadenau Strategie Strategische Verhandlungsführung Stressbewältigung Stressmanagement Success Stories Südafrika Susanna Brökelmann Syrien Team Assistant Teamentwicklung ti communication tic blog tic news ticblog ticommunicationworldwide ticportland Traditionen trainerbranche Trainerinterview Trainertreff trainervorstellung Türkei Übersetzung Umweltschutz Ungarn Unsere ExpertInnen Unsere Kunden Unsere Partner Unternehmenskultur USA USA Trends Verhandlungsführung Verhandlungsführung China Verhandlungstraining Verhandlungstraining China Verhandlungsziel VUCA WM Workshop Xueli Yuan Zollner Elektronik AG


Blogverzeichnis - Bloggerei.de      BloggerAmt