eMag-Porträt: Ashish Kumar

eMag-Porträt: Ashish Kumar

ti communication bietet verschiedene Cross Cultural Awareness Trainings an, darunter die Assignment Trainings. Diese stehen auch MitarbeiterInnen von Infineon zur Verfügung, die ins Ausland entsandt werden. Lesen Sie im folgenden das Interview mit Ashsish Kumar, Teilnehmer eines unserer Trainings:

„Letztes Jahr bin ich nach Deutschland gezogen – das war mein zweiter Umzug in fünf Jahren und mein dritter Kontinent“. Wenn man in verschiedenen Ländern gelebt hat, nimmt man seine Umgebung anders wahr. Ashish Kumar hat dieses Phänomen schon mehrmals selbst erlebt – aufgewachsen ist er in Neu-Delhi, später arbeitete er in den USA, dann in Singapur und ist jetzt er bei Infineon am Campeon tätig. Interkulturelle Kompetenz spielt in seinem Leben eine wichtige Rolle.


eMag: Ashish, wo sind Ihre Wurzeln? Wo sind Sie aufgewachsen?

Ashish Kumar: Ich bin in Indien geboren, genauer gesagt in Neu-Delhi, wo ich auch zur Schule ging.

eMag: Was haben Sie studiert und was ist Ihre Aufgabe hier bei Infineon?

Ashish Kumar: Ich habe Informatik studiert. Bei Infineon arbeite ich als Principal Engineer, also Chefingenieur. In unseren Produktionswerken haben wir mehrere Systeme zur Fertigungsautomatisierung, die betreut und verwaltet werden müssen. Das Team, in dem ich arbeite, entwickelt Richtlinien und Vorgaben für die Systemarchitektur.

eMag: Wann und wie sind Sie zu Infineon gekommen?

Ashish Kumar: Bevor ich zu Infineon kam, war ich bei einem US-Unternehmen beschäftigt, das für Infineon im Consultingbereich tätig war. Ich hatte also schon eine Vorstellung von Infineon. Offiziell bin ich dann im Jahr 2004 zu Infineon gewechselt – nicht hier nach München, sondern nach Richmond, in die USA.

eMag: Warum haben Sie sich für ein Expat-Programm beworben?

Ashish Kumar: Es war nichts Neues für mich, im Ausland zu leben. Ich war schon von Neu-Delhi in die USA und von dort nach Singapur gezogen. Als mir vergangenes Jahr die Stelle hier in München angeboten wurde, beschloss ich zusammen mit meiner Familie, die Gelegenheit zu nutzen und nach Deutschland zu ziehen. Früher ging es mir bei meinen Auslandsaufenthalten darum, meinen Horizont zu erweitern, Erfahrungen zu sammeln und Neues zu lernen. Später kamen dann die Bedürfnisse und Wünsche meiner Familie hinzu. München war im Hinblick auf die Grundschulbildung unserer Kinder in unseren Augen eine gute Wahl. Die Erfahrungen und Erlebnisse, die wir als Familie mit den verschiedenen Kulturen und Menschen an unseren jeweiligen Wohnorten gemacht haben, haben unseren Horizont erweitert und unser Leben bereichert. 

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Einfach versetzt: So meistern Arbeitnehmer das Abenteuer Ausland

Einfach versetzt: So meistern Arbeitnehmer das Abenteuer Ausland

Zuerst erschienen als Gastkolumne in Focus Online, September 2014

Millionenschäden durch gescheiterte Entsendungen

In einer globalisierten Arbeitswelt gehören weltweite Entsendungen in Unternehmen zum Alltag. Fach- und Führungskräfte werden meist für zwei bis vier Jahre in Niederlassungen oder zu bestimmten Zwecken, wie beispielsweise zu betreuende Kundenprojekte oder Aufbau eines Vertriebssystems, ins ferne Ausland versetzt. Neben der Planung des Projektes bzw. der speziellen Aufgabe, die der Entsendung zugrunde liegt, gilt es den Umzug zu organisieren und versicherungsrechtliche Fragen zu klären. Die Entsendeten haben genug zu tun, alles auf die Reihe zu bekommen, laufende Projekte im Unternehmen abzuschließen und sich für die neuen Aufgaben vorzubereiten.

Karriere- und Familienplanung bleiben unberücksichtigt

Die zentrale Vorbereitung auf eine Entsendung liegt nicht selten allein in der Beschreibung des Projektes und der Organisation des Umzuges. Das Thema Karriere- und Familienplanung bleibt unberührt. Der Entsendete hat keine Zusage über die Verwendung nach der Rückkehr und die familiären Belange muss er selbst regeln. Die an erster Stelle stehenden, kostenintensiven Risikofaktoren bleiben damit unberücksichtigt.

Warum Entsendungen scheitern

Die meisten Entsendungen scheitern aufgrund familiärer Einflüsse. Wenn der Partner/die Partnerin nicht „mitgenommen“ wird, also nicht in die Planung und Vorbereitung einbezogen wird, steigt das Risiko eines Scheiterns der Entsendung erheblich. Es gibt dazu veröffentlichte Horrorzahlen von bis zu 70 % gescheiterter Entsendungen. In der Praxis des interkulturellen Trainingsanbieters ti communication lassen sich diese Zahlen nicht verifizieren. Aber das Thema ist dort bekannt und interkulturelle Entsende- sowie Rückkehrvorbereitungen werden immer mit Einbindung der Angehörigen empfohlen.

Welche Kosten entstehen

Wird eine Entsendung vorzeitig abgebrochen, entstehen schnell Kosten von mehreren hunderttausend oder Millionen Euro. Vielfach können die entstandenen Folgekosten abgebrochener Projekte sowie der Imageschaden kaum beziffert werden. Noch weniger klar sind die Kosten, die durch einen inneren Abbruch entstehen. Der Entsendete bleibt vor Ort, aber krankheitsbedingte Pausen, Leistungsausfälle oder nicht ordentlich ausgeführte Aufgaben summieren sich zu finanziellen Schäden und den sich daraus ergebenden Folge- und Imageschäden. Die falsche Person am falschen Platz kann nicht nur anstehende Aufgaben nur unzureichend erledigen, sie kann genauso bislang nicht vorhandene Probleme und Kosten generieren.

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