Interkulturelles Marketing - wie Weltkonzerne Fehler begehen

Interkulturelles Marketing - wie Weltkonzerne Fehler begehen

Was macht ein Unternehmen aus seinen Werbemaßnahmen, wenn es einen unbekannten Auslandsmarkt erschließt? Zur Zeitersparnis übernehmen Organisationen oft einfach die üblichen Anzeigen, übersetzen sie und platzieren sie in einer völlig anderen Gesellschaft. Wie groß die Flops dabei werden können, haben Weltkonzerne bewiesen.

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eMag-Porträt: Ashish Kumar

eMag-Porträt: Ashish Kumar

ti communication bietet verschiedene Cross Cultural Awareness Trainings an, darunter die Assignment Trainings. Diese stehen auch MitarbeiterInnen von Infineon zur Verfügung, die ins Ausland entsandt werden. Lesen Sie im folgenden das Interview mit Ashsish Kumar, Teilnehmer eines unserer Trainings:

„Letztes Jahr bin ich nach Deutschland gezogen – das war mein zweiter Umzug in fünf Jahren und mein dritter Kontinent“. Wenn man in verschiedenen Ländern gelebt hat, nimmt man seine Umgebung anders wahr. Ashish Kumar hat dieses Phänomen schon mehrmals selbst erlebt – aufgewachsen ist er in Neu-Delhi, später arbeitete er in den USA, dann in Singapur und ist jetzt er bei Infineon am Campeon tätig. Interkulturelle Kompetenz spielt in seinem Leben eine wichtige Rolle.


eMag: Ashish, wo sind Ihre Wurzeln? Wo sind Sie aufgewachsen?

Ashish Kumar: Ich bin in Indien geboren, genauer gesagt in Neu-Delhi, wo ich auch zur Schule ging.

eMag: Was haben Sie studiert und was ist Ihre Aufgabe hier bei Infineon?

Ashish Kumar: Ich habe Informatik studiert. Bei Infineon arbeite ich als Principal Engineer, also Chefingenieur. In unseren Produktionswerken haben wir mehrere Systeme zur Fertigungsautomatisierung, die betreut und verwaltet werden müssen. Das Team, in dem ich arbeite, entwickelt Richtlinien und Vorgaben für die Systemarchitektur.

eMag: Wann und wie sind Sie zu Infineon gekommen?

Ashish Kumar: Bevor ich zu Infineon kam, war ich bei einem US-Unternehmen beschäftigt, das für Infineon im Consultingbereich tätig war. Ich hatte also schon eine Vorstellung von Infineon. Offiziell bin ich dann im Jahr 2004 zu Infineon gewechselt – nicht hier nach München, sondern nach Richmond, in die USA.

eMag: Warum haben Sie sich für ein Expat-Programm beworben?

Ashish Kumar: Es war nichts Neues für mich, im Ausland zu leben. Ich war schon von Neu-Delhi in die USA und von dort nach Singapur gezogen. Als mir vergangenes Jahr die Stelle hier in München angeboten wurde, beschloss ich zusammen mit meiner Familie, die Gelegenheit zu nutzen und nach Deutschland zu ziehen. Früher ging es mir bei meinen Auslandsaufenthalten darum, meinen Horizont zu erweitern, Erfahrungen zu sammeln und Neues zu lernen. Später kamen dann die Bedürfnisse und Wünsche meiner Familie hinzu. München war im Hinblick auf die Grundschulbildung unserer Kinder in unseren Augen eine gute Wahl. Die Erfahrungen und Erlebnisse, die wir als Familie mit den verschiedenen Kulturen und Menschen an unseren jeweiligen Wohnorten gemacht haben, haben unseren Horizont erweitert und unser Leben bereichert. 

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Kulturelles Verstehen á la carte

Kulturelles Verstehen á la carte

Unser Team ist stets engagiert seine Serviceleistungen auf die Wünsche und Trends unserer Kunden anzupassen. Aus diesem Grund entwickelten wir zusammen mit dem ti kochkultur Autor den interkulturellen Genussworkshop , der so eine neue Form eines interkulturellen Workshops auf dem Markt darstellt. Wir freuen uns, dass dieses Projekt nun für den Innovationspreis 2015 der Wirtschaftszeitung nominiert wurde! Im Folgenden lesen Sie den Artikel der WIRTSCHAFTSZEITUNG Ausgabe NR.9:

Genussworkshop von Gerhard Hain und Christoph Hauser lässt sinnlich in fremde Kulturen eintauchen

Regensburg. Wann gibt man wem die Visitenkarte beim Geschäftsessen mit Japanern – und wie herum hält man sie? Wie viele (Halb-)Verbeugungen sind dabei angemessen und was sind die „Ten Dos and Don’ts“ für den geschäftlichen Umgang mit arabischen Partnern? Wer die Vorbereitung auf interkulturelle Geschäftsbeziehungen auf Fragen wie diese beschränkt, liegt laut Gerhard Hain grundfalsch: „Es geht nicht um starre Regeln, es geht um die Begegnung zwischen Menschen – sei es auf nationaler oder auf internationaler Ebene.“ Mit seinem Beratungsunternehmen TI Communication begleitet er seit 15 Jahren mit einem mehr als 80-köpfigem Team Firmen erfolgreich bei der Internationalisierung ihres Geschäfts. Infineon, Robert Bosch, Hilti und zahlreiche weitere Weltmarktführer sowie KMUs zählen zu seinem Kundenkreis.

„Lernen darf Spaßmachen“

Statt auf das sture Lernen von Verhaltensregeln setzt Hain auf ein tiefes Verstehen kultureller Besonderheiten und kleiner Kommunikations-Codes und darauf, zu beobachten, ohne zu bewerten. „Lernen darf auch Spaß machen und sinnlich sein“, lautet ein wichtiges Prinzip. Und so ist es nur konsequent, dass er sich im Herbst 2014 mit einem Genuss-Spezialisten zusammengetan hat, um Lernen und Genuss miteinander zu verbinden: Mit Christoph Hauser, unter anderem bekannt von Hausers Kochlust, bietet er nun „Interkulturelle Genussworkshops“ an. In Gruppen bis zehn Personen werden bei eintägigen Seminaren, die jeweils einen bestimmten Kulturraum thematisieren, interkulturelle Kommunikation theoretisch erläutert und praktisch geübt und schließlich beim Kochen und Verzehren eines ländertypischen Mahls das sinnliche Verstehen der Zielkultur vertieft. Dass es sich dabei um alles andere als einen klassischen Kochkurs handelt, macht Christoph Hauser klar. „Es ist vielmehr ein Werkzeug, um grundlegende kulturelle Eigenheiten erfahr- und verstehbar zu machen und zu vermitteln.“

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Kundenorientierung in Japan

Kundenorientierung in Japan

Kiriko Nishiyama, Expertin auf der INTERCHANGE`15 über die hohe Kunst der richtigen Kundenbetreuung in Japan.
„Der Kunde ist König“ – So sagt man in Deutschland. Andererseits gilt das Land in den Augen vieler Menschen geradezu als „Servicewüste“. Was ist nun die Wahrheit? Was ist Wunsch, was ist Wirklichkeit?

In Japan ist der Kunde nicht nur König, er ist „Gott“. Der alltägliche Spruch auf Japanisch „okykusama wa kamisama desu“ (Der Kunde ist Gott) verkörpert sowohl den Wunsch als auch die Realität der Kundenorientierung. Gott ist das Höchste und der Kunde ebenso aus Anbietersicht. Das ist nicht übertrieben. In dem Inselstaat mit seinen 127 Millionen EinwohnerInnen ist der allgemeine Anspruch der KundInnen sehr hoch - wenn nicht der höchste auf der ganzen Welt. Wie aber sieht die Realität aus in der drittgrößten Wirtschaftmacht der Welt, wo der Kunde gar als Gott verehrt wird? Ich möchte dies mit einem Erlebnis am Tokioter Flughafen illustrieren.

Bei meiner Ankunft in Tokio im April diesen Jahres stellte ich fest, dass mein Gepäck mit Arbeitsmaterialien nicht in der Maschine der japanischen Fluggesellschaft verladen worden war. Abgegeben hatte ich das Sperrgepäck bei der Annahmestelle der deutschen Partnerfluggesellschaft in München. Dennoch entschuldigten sich die zwei MitarbeiterInnen der japanischen Fluggesellschaft zunächst mehrmals für die Umstände, obwohl sie eigentlich überhaupt nichts dafür konnten. Ich bat sie darum, mein Gepäck, das sich wohl noch irgendwo auf dem Münchner Flughafen befand, schnellstmöglich an meine nächste Station, nach Hiroshima im westlichen Japan zu schicken. Dort fand zwei Tage später meine Veranstaltung statt, wofür ich das Gepäck unbedingt brauchte. Ich saß auf einer Bank neben dem Gepäckkarussell, während ich den beiden jungen Mitarbeiterinnen davon erzählte. Sie bückten sich zu Boden, um sich in Demut möglichst klein zu machen – eine Geste, die in so einem Reklamationsgespräch gegenüber KundInnen in Japan als „angemessen“ gilt. Zum Schluss wurde mir mehrmals nachdrücklich versichert, dass sie ihr Bestes geben würden, um mein Gepäck bis zum nächsten Tag nach Hiroshima zu bringen, und dass sie mich auf dem Laufenden halten würden. Und genau das taten sie auch.

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Auslandsentsendungen und die Wahl zwischen „Schwimmen“ oder „Untergehen“

Auslandsentsendungen und die Wahl zwischen „Schwimmen“ oder „Untergehen“

Peter Berger, Managing partner ti communication Dr. Fischhof GmbH, über die Herausforderung: „Auswandern ohne Vorbereitung“.

Manchmal werde ich ja schon neidisch, wenn ich so sehe, wie ti communication im Auftrag ihrer Kunden deren MitarbeiterInnen auf Entsendungen in nahe oder ferne Länder vorbereitet. Wie wertvoll wäre eine solche Vorbereitung für mich und vor allem für meine Familie gewesen, als ich 1978 praktisch von einem Tag auf den anderen von meiner Firma, der Sandoz AG in Basel (heute in der Novartis aufgegangen), zuerst nach Guatemala als Leiter des Bereichs Zentralamerika und Karibik und dann nach drei Jahren nach Buenos Aires als Präsident von Sandoz Argentinien entsandt wurde. Meine Frau ist Französin, ich bin Österreicher, und wir hatten uns zu diesem Zeitpunkt nach 17 Jahren gerade in die Schweiz eingewöhnt, d.h. Schwyzerdütsch gelernt, Ordnung und Korrektheit verinnerlicht, aber auch die manchmal etwas überhebliche Einstellung vieler SchweizerInnen gegenüber dem Rest der Welt akzeptiert.

Und dann kam das Kontrastprogramm Lateinamerika. Unsere einzige Vorbereitung darauf war ein sechswöchiger Spanisch-Kurs, und dann ins kalte Wasser, schwimm‘ oder geh‘ unter. Ich selbst hatte dabei zwar immer die loyale Unterstützung der lokalen MitarbeiterInnen, aber den richtigen Umgang mit ÄrztInnen und Gesundheitsbehörden in Panama, Jamaika oder Trinidad musste ich erst mit vielen Fehlern selbst erlernen. Alle Zeitangaben waren immer sehr relativ und Versprechungen meistens nur Absichtserklärungen, jegliche Enttäuschung musste ich mir sehr rasch abgewöhnen, von Kritik ganz zu schweigen. Und immer wieder habe ich mich gefragt „Warum hat mir das niemand vorher gesagt?“ Aber wenn man nur die Wahl zwischen „Schwimmen“ (Erfolg haben) oder „Untergehen“ (Misserfolg) hat, lernt man auch schwimmen, nur

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Warum verstehen die Schweizer die Deutschen nicht?

Warum verstehen die Schweizer die Deutschen nicht?

Zuerst erschienen als Gastkolumne in Focus Online, Oktober 2014

Wenn sich das Verhältnis der Schweizer zu den im eigenen Land lebenden und arbeitenden Deutschen auf diesen, den zur Zeit am häufigsten zitierten Satz, reduziert, dann ist Aufklärungsbedarf vorhanden. Was läuft hier schief in der Kommunikation?

„Ich krieg mal ein Bier!“

Die Schweiz ist historisch bedingt ein Land, das auf Konsens baut. Dementsprechend ist das Managementsystem wenig hierarchisch, man begegnet sich auf Augenhöhe und oft duzen sich alle im Betrieb. Im Rahmen dieses partizipativen Führungsstils hört man dann auch keine Befehle. Wenn man gefragt wird, ob man bitte (!) diese Aufgabe bei Gelegenheit erledigen könne, versteht der Schweizer augenblicklich was von ihm verlangt wird: Jetzt und sofort und auf der Stelle. Dementsprechend unhöflich, ja herrisch wirken dann die Aufforderungen aus deutschem Munde. Die Höflichkeit und der Wille zum Konsens und Frieden verbieten es nun aber dem Schweizer, den Deutschen auf diesen Lapsus, diese Barschheit aufmerksam zu machen. Mit saurer Miene wird das Bier gebracht.

„Entschuldigung, noch ein Bier bitte“

Von den Deutschen hört man immer wieder, wie nett und freundlich die Schweizer seien. Keine Wanderung ohne ein zünftiges „Grüzi“ oder „Grüzi mitenand“. Und immer wieder ein ausführliches „Danke, Merci, Danke vielmals, das ist jetzt wirklich nicht nötig gewesen“. Was aber von den Deutschen als Freundlichkeit wahrgenommen wird, ist nur eine helvetische Grundtugend: Höflichkeit. Auch diese wird wieder bedingt durch die Notwendigkeit zur Konsenskultur: Das gesellschaftliche Zusammenleben und das Funktionieren der politischen Institutionen sind in der Schweiz ohne Konsenskultur undenkbar. Jede und jeder darf mitreden. So erfordern politische Entscheidungsfindungen in der Regel Sondierungsgespräche, Konsultationsrunden, Vernehmlassungen, parlamentarische Debatten und eine direktdemokratische Mitsprache. Und wo so viele Meinungen und Welten aufeinanderprallen, wirkt die Höflichkeit als Puffer. Und einen schönen Tag noch!

„Wir hätten gern noch zwei Bierli, bitte“

Immer, wenn Menschen aufeinander treffen, begegnen sie sich auf mindestens zwei Ebenen: auf der inhaltlichen Ebene, der Sachebene und auf der zwischenmenschlichen, der Beziehungsebene. Auf der ersten wird, wenn man sich beruflich trifft, inhaltlich gearbeitet, die zweite ist gekennzeichnet durch die Atmosphäre, die zwischen den Beteiligten besteht. Im Deutschen wie auch in der Schweiz ist es üblich, im Berufsleben die Sachebene zu betonen. Zusätzlich wird aber in der Schweiz auch sehr auf die Beziehungsebene geachtet und da wird genauer hingehört und Beziehungen werden auch aktiver gepflegt. Während im deutschen eine rechte Streitkultur herrscht und man sich im Geschäftsalltag durchaus die Meinung sagt, pflegen die Schweizer einen höflichen Umgang und ein Konflikt wird eher subtil zwischen den Zeilen ausgetragen. Und was wirkt hier verbindender und entspannender als der Diminuitiv? Mit einem –li am Ende verlieren Verträge und Franken ihre Bedrohung. Aber Achtung: Aus deutschem Munde klingen „Fränkli“ und „Hüsli“ herablassend und arrogant.  

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Wo Ihr Unternehmen ist, sind wir auch! - Das ti communication Trainingsprogramm 2015 ist da!

Wo Ihr Unternehmen ist, sind wir auch! - Das ti communication Trainingsprogramm 2015 ist da!

ti communication ist auch im kommenden Jahr wieder weltweit für Sie im Einsatz! Neben unseren Trainingsstandorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz bieten wir Ihnen auch offene Trainings in sieben internationalen Städten an. Im Folgenden erfahren Sie mehr über unser Trainingsprogramm 2015.

Chicago

Vivian Manasse, ti communication Trainerin für Brasilien und Deutschland, ist für Sie in Chicago, USA Ihre Ansprechperson vor Ort. Hier bietet Sie das „Interkulturelle Training Brasilien“ sowie das „Interkulturelle Training Deutschland“ an.

Düsseldorf

Düsseldorf ist eine Metropolregion mit hoher Wirtschaftkraft. Hier begrüßen Sie 2015 unsere Trainerinnen Cristina Ramalho zum „Interkulturellen Training Brasilien“ und Suk-Geong Han zum „Interkulturellen Training Korea“.

Hamburg

In Hamburg bieten wir Ihnen die offene Trainings „Business Skills für Fach- und Führungskräfte“ zu den Ländern Frankreich und Schweden an. Daneben finden vor Ort auch offene Trainings zu den Spezialthemen „Reintegration“ und „Führen eines interkulturellen Teams“ statt.

Istanbul

In Istanbul lädt Çalışkan Çağlayan, ti communication Senior Expert Türkei, Sie zum interkulturellen Training Türkei ein. Er ist Unternehmensberater, interkultureller Trainer und ausgebildeter Hochsee-Schiffskapitän. Zwar ist er schon lange nicht mehr auf den Meeren, dafür jedoch umso öfter als interkulturelle Brücke zwischen Deutschland, Österreich und der Türkei unterwegs.

Moskau

In Moskau begrüßt Sie Galina Koptelzewa, ti communication Senior Expert Russland, zum interkulturellen Training Russland: „Ich freue mich darauf, den Unternehmen auch in offenen Trainings die russische Kultur näher zu bringen und sie dabei zu unterstützen, Synergiepotentiale optimal auszuschöpfen.“

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Fehler im Auslandsgeschäft - Zehn sichere Wege, Geld zu verbrennen: Der achte Fall - Ein Importeur übernimmt den gesamten Vertrieb im Zielland

Ein Beitrag von InterGest, Partner von ti communication

Herr Schmidt stellt wunderbare Möbel aus Rattan und anderen Flechtmaterialien her. Sein Unternehmen baut dabei auf echte Handarbeit und zwar ausschließlich „Made in Germany“. Dieses Qualitätsmerkmal ist ihm heilig, es rechtfertig vor allem aber die recht hohen Preise, denn gegenüber der vor allem aus Indonesien kommenden Konkurrenz ist Herr Schmidt um mehr als das Doppelte teurer.
Nun hat Herr Schmidt im vergangenen Jahr die Möbelmesse in Paris besucht und dort seine kostbaren Produkte ausgestellt. Er weiß, dass es in Frankreich einen großen Markt für seine Produkte gibt. Vor allem die Südküste Frankreichs verspricht ein phantastischer Markt zu sein.
Die Messe begann und der Optimismus von Herrn Schmidt wurde tatsächlich nicht enttäuscht. Schon am ersten Tag waren sehr viele interessierte Händler an seinem Stand, bestaunten die tolle Qualität, fachsimpelten über die hervorragende Handarbeit und zeigten ein hohes Kaufinteresse. Einigkeit herrschte bei den Interessenten auch darüber, dass die Preise zwar im oberen Segment liegen, jedoch gerade in der Zielregion der Südküste eine genügend potente Zielgruppe vorhanden sei.
Herr Schmidt sah sich nun aber dem Dilemma ausgesetzt, dass er es mit einer Vielzahl von potentiellen Kunden zu tun hatte, die aber relativ geringe Mengen einkaufen wollten. Da war ein Möbelhaus aus Cannes, die ein paar Sessel – am liebsten in Kommission – nehmen wollten, ein anderes aus St.Tropez war an zwei Sofas interessiert.
In dem Moment, in dem sich die Laune von Herrn Schmidt langsam zu trüben begann, erschien Monsieur Dujardin auf dem Messestand und erklärte, dass er das ultimative Konzept für den Geschäftserfolg in Frankreich für ihn habe. Er – Monsieur Dujardin – wäre erfolgreicher Importeur für hochwertige Gartenmöbel und die Flechtmöbel der Firma Schmidt würden sein Produktportfolio auf hervorragende Weise abrunden.

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Training ist nicht gleich Training - Herausforderungen von kulturadaptierten Trainingsprogrammen

Training ist nicht gleich Training -  Herausforderungen von kulturadaptierten Trainingsprogrammen

Immer mehr Unternehmen integrieren heute interkulturelle Trainings in ihr Personalentwicklungsprogramm. MitarbeiterInnen sollen für kulturell bedingte Missverständnisse sensibilisiert werden und anderskulturelle Geschäftspartner, KollegInnen oder Kunden verstehen und wertschätzen lernen. Nur so wird langfristig eine erfolgreiche geschäftliche Zusammenarbeit gesichert.

Selbstverständlich passen wir bei unseren Trainings und Coachings die Inhalte der Weiterbildungsmaßnahme an die jeweilige Zielkultur an. So werden in einem Frankreichtraining spezifisch französische Werte und Denkweisen, wie Herausforderung und Wettbewerb, Freiheit und Individualismus oder das typische Savoir vivre thematisiert. Chinatrainings vermitteln hingegen beispielsweise die Bedeutung von Indirektheit und Hierarchie im Geschäftsleben.

Neben dieser kulturspezifischen Anpassung legen wir besonderen Wert darauf, die Inhalte jedes Trainings individuell auf den Kunden und dessen spezifischen Bedarf zuzuschneiden. Je nach Art der geschäftlichen Schnittstellen des Unternehmens mit dem Ausland setzen unsere Senior TrainerInnen ihre Schwerpunkte: Verhandlungsführung mit internationalen Geschäftspartnern, Strategien zur Zusammenarbeit in interkulturellen Teams oder auch gezielte Vorbereitung von Führungskräften auf ihren Einsatz im Ausland, um nur ein paar Themen zu nennen.

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Wie ticken Brasilianer? Handbuch-Tipps um den „espírito brasileiro“ besser zu verstehen

Wie ticken Brasilianer? Handbuch-Tipps um den „espírito brasileiro“ besser zu verstehen

10 Tips für Ihre Worldcup-Tour - oder auch wenn Sie sich unabhängig von Fußball für Brasilien interessieren.

Im März veröffentlichte die FIFA einen so genannten Leitfaden: "Brasilien für Einsteiger", der auf geteilte Meinungen stieß. Bei aller Fairness für diese Fifa Veröffentlichung muss folgendes gesagt werden: der „espírito brasileiro“ vereinfacht es nicht gerade, eine konsequente Liste der "DOs" oder "DONTs“ aufzustellen. Nach heftigen Reaktionen auf diese Liste beschloss die FIFA, sie von ihrer Website zu entfernen; das beweist wieder einmal, dass in interkulturellen Fragen Empfindlichkeiten und Wahrnehmungen verschieden aufgenommen werden, so wie der Sinn für Humor sich von einem zum anderen Ort ändern kann.

Regel # 1: Brasilianer haben kein Handbuch

Aus vielen geographischen, historischen, kulturellen und religiösen Gründen, gibt es keinen allgemeinen Menschenverstand, aber – wenn Sie wollen - eine "individuelle" Art von gesundem Menschenverstand, ... eine der üblichen Antworten, die Sie oft auf Ihre Fragen zuhören bekommen ist "depende ", das bedeutet so viel wie "es kommt darauf an", "wahrscheinlich ", „je nachdem“…

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Interkulturelles Training Interkulturelle Kompetenz InterGest INTERCHANGE Interkulturelles Management Intercultural competence Consulting Interkulturelle Sensibilisierung Intercultural management Auslandgeschäft HR Foreign trade Intercultural training Interkulturelles Training China Leadership Interkulturelle Kommunikation Internationale Zusammenarbeit China Coaching Auslandsentsendung Intercultural communication Offene Trainings USA Projektmanagement ti kochkultur Brasilien Resilienz SIETAR Wien Training für Führungskräfte Auslandsgeschäft Führung Expats Cross-cultural Communication Connect Sprachenservice Leadership development Österreich ti communication Führungskräfteentwicklung Japan Interkulturelles Training USA Trainer Interkulturelles Training Brasilien Italien Project management brand eins Wirtschaftsmagazin Frankreich Internationales Expertenteam Interkulturelle Erfahrung International cooperation Russland Länderspezifische Trainings Interkultureller Geschäftserfolg Regensburg Performance Management Strategie Schweiz GPM US-Präsidentschaftswahlen France Megatrends Deutschland Weibliche Führungskräfte Intercultural competence USA England Führungskompetenz Ärzte ohne Grenzen Internationale Teams strategy Switzerland Change Spanien Sepak Takraw India complexity Mitarbeiter Austauschforum Multikulturalismus Interkulturelles Entsendetraining Party Migration Kochworkshop ti communication Shanghai Rhomberg Bau Integration anniversary celebration Welt Intercultural training China Iran Indien Management Training Führungskompetez Nachwuchsführungsprogramm Doctors Without Borders Cultural Awareness Austria Chance Open training courses Resilience Übersetzer Tarof Germany Training tool Interkulturalität Expertenteam Premiere Interkulturelles Training Niederlande Veränderung Kundenkommunikation fun Palladium Mobility Group Valencia Zeitmanagement Hollywood Interkulturelles Training Deutschland Erfolg Südafrika environmental protection Estonia Intercultural training Netherlands Competency models Kommunikation cooking culture Kongress Komplexität Internationalization Interpreting Erwartungen vs. Realität Gesundheitswesen Firmenjubiläum Türkei potatoes Australia Fotoshooting E-Learning cultural understanding Russia Intercultural Training India time management internationales Projektmanagement Translating Generation Y Expat Management China 15 Jahre Kartoffeln Australien Markenbotschafter Skandinavien Homepage Country Navigator Kundenorientierung Kanada Jubiläumsfeier Vereinbarkeit von Beruf und Familie Inpattrainings Experts D-A-CH Kulturen US Presidential Campaign Asien Benefizveranstaltung Umweltschutz Gendern Million´s Poet Hörbücher Interkultureller Genussworkshop Remote Leadership reflection best practise Frauen Asia CO²-Bilanz Commitment historic Salzstadel Olympic Games gesellschaftliches engagement Unternehmensberatung Team Führungskräfte Interkulturelles Training Indien course correction Skandinavia responsibility Reintegration Umzug Kulturelle Vielfalt – success Multilingualism Regionalität Management trainee programme Mittel-und Osteuropa international Interkulturelles Training England Diversity Management Chile Handlungsfähigkeit Sweden cooking Interkulturelles Training Schweiz Deutschland Österreich Schweiz München Entwicklung “ exchange platform Mehrsprachigkeit Kultur Seminarplanung Intercultural training England Angst Nationalbewusstsein Italy Change Management culture Schweden 15 years Relocation Impatriates Salzstadel Niederlande Weltweites Personalentwicklungsprogramm Kabaddi Intercultural training Germany Turkey management competencies internationale Printmedien Interkulturelles Training Schweden Rückkehr Zeitverständnis Übersetzung fund-raiser Fachkräftemangel Zielkulturen exchange forum calimerocomplex Brazil Hornussen Dolmetscher Nationalfeiertag Foreign Business Spain ti cooking culture Denmark internationales Marketing Auslandserfahrung Kompetenzmodelle Indulgence workshop Immigration Estland Reflexion Internationalisierung Intercultural training Brazil Sport Vienna Healthcare South Africa carbon footprint