Das Video zum ersten INTERCHANGE Evening "Resilienz"

Das Video zum ersten INTERCHANGE Evening "Resilienz"

Am 22.11. 2016 fand unser erster INTERCHANGE Evening zum Thema Resilienz statt. Als Gastredner durften wir Senior Consultant Raoul Michael Koether begrüßen, der im eigenen beruflichen Alltag immer öfter mit diesem neuen "Modewort" konfrontiert wurde.

Negative Emotionen, die besonders in stressigen Situationen auftreten, führen ungefiltert langfristig zu psychischen und physischen Erkrankungen. Diese Beobachtung machte auch unser Gastredner des ersten INTERCHANGE Evening Raoul Michael Koether. 14% aller Krankschreibungen sind auf psychologische Ursachen zurückzuführen. Außerdem fallen diese Mitarbeiter am längsten aus – im Durchschnitt 35 Tage. Für ein Unternehmen bedeutet das zusätzliche Kosten. Es ist unschwer zu erahnen, warum diese Thematik für Firmen immer mehr an Bedeutung gewinnt. So auch für Herrn Koether, speziell während seines langjährigen Einsatzes als Projektmanager. Diese Position bringt oft alleinige Verantwortung, Zeitdruck und letztendlich einen stressigen Arbeitsalltag mit sich. In diesem Umfeld machte unser Referent die Erfahrung, wie wichtig psychologische Widerstandsfähigkeit – Resilienz – heutzutage geworden ist. 

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Eine gelungene Premiere

Eine gelungene Premiere

ti communication veranstaltet erstmals das Austauschforum INTERCHANGE

Nach monatelanger Vorarbeit, von der konzeptionellen Planung über die Organisation von Räumlichkeiten und Catering bis zur Einladung von ReferentInnen und Teilnehmenden, war es am 2. Oktober dann endlich soweit: Das Austauschforum INTERCHANGE ging zum ersten Mal über die Bühne und wir können ohne Übertreibung feststellen: Sehr viel besser hätte es für die Premiere nicht laufen können. Beflügelt von strahlendem Sonnenschein verbreiteten alle Beteiligten bereits vor dem eigentlichen Start ausgezeichnete Stimmung. Herzliche Begrüßungen, angeregter Small-Talk und die Aussicht auf einen spannenden Tag erfüllten die Veranstaltungsräume des historischen Salzstadels im Herzen der Weltkulturerbe-Stadt Regensburg. Die ebenso geschichtsträchtige wie modern ausgestattete Location erwies sich als ideal für eine gelungene Mischung aus konzentrierter Professionalität und freundlicher Herzlichkeit.

Ein entscheidender Erfolgsfaktor für das Gelingen war die perfekte Organisation durch unsere Marketing-Abteilung, die von Anfang bis Ende für einen reibungslosen Ablauf sorgte. Die am Empfang und im Service eingesetzten ti communication-MitarbeiterInnen trugen ebenfalls zur großartigen Atmosphäre bei, indem sie – kaum zu glauben –noch einen Tick motivierter, professioneller und freundlicher waren, als sie es ohnehin schon sind. Zusammen mit dem ausgezeichneten Catering von Hauser´s Kochlust unterstützt von Rosenpalais Catering ließen sie keine Wünsche offen. 

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Traumfabrik USA: Erwartungen vs. Realität

Traumfabrik USA: Erwartungen vs. Realität

Michelle Cummings-Koether mit einem Vorgeschmack zu ihrem INTERCHANGE Workshop „Traumfabrik USA: Erwartungen vs. Realität".

„Amerika, du hast es besser / Als unser Kontinent, das alte / ...“ schrieb Johann Wolfgang von Goethe bereits 1827 und fasste damit den Sehnsuchtsort Amerika vieler Europäer in Worte. Noch heute gelten die USA vielen als Traumfabrik und Ort Ihrer Träume. Gleichzeitig ruft Amerika, wie kaum ein zweites Land, bei vielen EuropäerInnen emotionale Ablehnung hervor. Wie kommt das?

Durch die Traumfabrik in der Traumfabrik, Hollywood, glauben viele, sie kennen Kultur, Menschen und Land jenseits des großen Teiches. Gemeinsame Wurzeln, gemeinsame Werte, scheinen uns vordergründig zu verbinden. Die gemeinsame transatlantische Geschichte, vor allem des 20. Jahrhunderts, die Weltkriege, der Wiederaufbau, Berlinblockade, kalter Krieg, Vietnamkrieg usw. spiegeln die Ambivalenz der emotionalen Beziehungen trefflich wieder: von himmelhoch jauchzend bis zu Tode betrübt.

Aber braucht es nicht vielleicht mehr, um Amerika und die AmerikanerInnen zu verstehen, ein Land mit fast 10 Mio. Quadratkilometern Fläche und 321 Mio. EinwohnerInnen. Wenn es schon zwischen Köln und Düsseldorf Kulturunterschiede gibt, gibt es dann eine amerikanische Kultur?

Die USA sind heute größter Abnehmer deutscher Exporte außerhalb der EU, Deutschland ist der wichtigste Handelspartner der USA in Europa. Auch dies ist ein wichtiger Aspekt der bilateralen Beziehungen und prägt in vielen Unternehmen die tägliche Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Viele davon merken immer wieder, dass, obgleich die AmerikanerInnen uns doch so ähnlich sind, oder wir ihnen, nicht nur das Englische eine Sprachbarriere darstellt, sondern dass sie offenbar in manchen Dingen "anders ticken". Liegt das an „denen“ oder an uns selbst? Vermutlich an beiden, wie das bei Kommunikation eben so ist. Welche Bilder von Deutschland und Europa habe die AmerikanerInnen im Kopf, wenn sie mit uns sprechen und welche Bilder von AmerikanerInnen haben deutsche StaatsbürgerInnen im Kopf?

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Kundenorientierung in Japan

Kundenorientierung in Japan

Kiriko Nishiyama, Expertin auf der INTERCHANGE`15 über die hohe Kunst der richtigen Kundenbetreuung in Japan.
„Der Kunde ist König“ – So sagt man in Deutschland. Andererseits gilt das Land in den Augen vieler Menschen geradezu als „Servicewüste“. Was ist nun die Wahrheit? Was ist Wunsch, was ist Wirklichkeit?

In Japan ist der Kunde nicht nur König, er ist „Gott“. Der alltägliche Spruch auf Japanisch „okykusama wa kamisama desu“ (Der Kunde ist Gott) verkörpert sowohl den Wunsch als auch die Realität der Kundenorientierung. Gott ist das Höchste und der Kunde ebenso aus Anbietersicht. Das ist nicht übertrieben. In dem Inselstaat mit seinen 127 Millionen EinwohnerInnen ist der allgemeine Anspruch der KundInnen sehr hoch - wenn nicht der höchste auf der ganzen Welt. Wie aber sieht die Realität aus in der drittgrößten Wirtschaftmacht der Welt, wo der Kunde gar als Gott verehrt wird? Ich möchte dies mit einem Erlebnis am Tokioter Flughafen illustrieren.

Bei meiner Ankunft in Tokio im April diesen Jahres stellte ich fest, dass mein Gepäck mit Arbeitsmaterialien nicht in der Maschine der japanischen Fluggesellschaft verladen worden war. Abgegeben hatte ich das Sperrgepäck bei der Annahmestelle der deutschen Partnerfluggesellschaft in München. Dennoch entschuldigten sich die zwei MitarbeiterInnen der japanischen Fluggesellschaft zunächst mehrmals für die Umstände, obwohl sie eigentlich überhaupt nichts dafür konnten. Ich bat sie darum, mein Gepäck, das sich wohl noch irgendwo auf dem Münchner Flughafen befand, schnellstmöglich an meine nächste Station, nach Hiroshima im westlichen Japan zu schicken. Dort fand zwei Tage später meine Veranstaltung statt, wofür ich das Gepäck unbedingt brauchte. Ich saß auf einer Bank neben dem Gepäckkarussell, während ich den beiden jungen Mitarbeiterinnen davon erzählte. Sie bückten sich zu Boden, um sich in Demut möglichst klein zu machen – eine Geste, die in so einem Reklamationsgespräch gegenüber KundInnen in Japan als „angemessen“ gilt. Zum Schluss wurde mir mehrmals nachdrücklich versichert, dass sie ihr Bestes geben würden, um mein Gepäck bis zum nächsten Tag nach Hiroshima zu bringen, und dass sie mich auf dem Laufenden halten würden. Und genau das taten sie auch.

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Herausforderung Strategie

Herausforderung Strategie

Wie können Unternehmen ihre Strategie weiterentwickeln oder eine bestehende Strategie noch wirksamer umsetzen? Der Blick auf wesentliche Zukunftsfragen und die Bewertung der Betroffenheit des Unternehmens bilden die Basis für den Start einer Strategieentwicklung. Durch die Einbeziehung von Führungskräften und MitarbeiterInnen entsteht eine Lösungskultur, die über die der üblichen Delegation hinausgeht. Dieter Dier, Referent auf der INTERCHANGE 2015 über die Herausforderung Strategie.

Was ist in Bezug auf die Strategie eines Unternehmens- oder eines Unternehmensbereiches die größte Herausforderung?

Das Entwickeln der Strategie oder deren Umsetzung? Viele Unternehmen erarbeiten sich selber oder mit Hilfe von externen BeraterInnen eine Unternehmensstrategie. Aber viele scheitern in der Umsetzung. Aus unserer Sicht hat dies im Wesentlichen zwei Gründe:

1. Die Strategie wurde hinter verschlossenen Türen erarbeitet, als Chefsache betrachtet oder gar von Externen nach „aufwendigen Analysen erarbeitet.“ Ziele und Maßnahmen zur Umsetzung der Strategie erreichen die MitarbeiterInnen nicht ausreichend und die Organisation kann sich mit der neuen Strategie nicht verbinden. Weder Ziele noch Maßnahmen sind in ausreichender Art und Weise ausgearbeitet. Es fehlt an Transparenz, um konkrete Handlungsoptionen für die operative Ebene zu bieten. Es bleiben zu viele lose Enden.

2. Die ausgearbeitete Strategie ist starr und kann auf Veränderungen in Märkten, Technologien und Umfeld nicht ausreichend schnell reagieren. Aus einem innovativen Aufbruch wird häufig ein Appellierendes, immer weiter, immer schneller und immer mehr vom Gleichen. Es müssen häufiger Impulse von „Oben“ gegeben werden, um das „Unten“ weiter zu treiben.

Kurz gesagt, es fehlen die Integration in die Organisation und die Entwicklungsdynamik in der Herangehensweise.

An einer Strategieentwicklung sind die Prozesse des Entstehens sowie deren Umsetzung herausfordernd. Es bedarf eines integrierten Strategieprozesses, der sowohl die Beteiligung der Strategieumsetzer als auch

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Führungskompetenzen für morgen im Hier und Jetzt entwickeln

Führungskompetenzen für morgen im Hier und Jetzt entwickeln

Sabine Amend, Referentin auf der INTERCHANGE '15, über sich wandelnde Anforderungen an Führungskräfte in einer zunehmend globalisierten, von Komplexität geprägten Welt.

Kleinere, mittlere und sehr große Unternehmen fragen sich: Wenn sich die Welt in den nächsten 10 Jahren so schnell oder noch schneller verändert als in den vergangenen 20 Jahren – was kommt auf uns zu? Welche Kompetenzen müssen Führungskräfte haben, um in dieser turbulenten Welt zu bestehen? Die Herausforderung für Personalbereiche und Führungskräfte gleichermaßen ist die Unübersichtlichkeit der Lage: Es wird viel sehr schnell anders – aber wie genau, das ist konkret kaum vorhersagbar. Viele Faktoren treffen aufeinander. Globale und lokale Wechselwirkungen erzeugen Überraschungen und gravierend neue Rahmenbedingungen für Organisationen. Wie können Unternehmen hierauf reagieren? Welche Rolle kommt Führung zu? Ist vorausschauendes, zukunftsorientiertes Handeln überhaupt noch möglich? Und falls ja, wie? 

 

Beginnen wir mit einer Momentaufnahme in der Gegenwart, um Antworten auf diese Fragen zu suchen:

Globale Führung – grenzenlos komplex?

Die international erfahrene Führungskraft ist aus Südostasien; ihr Bereich hat MitarbeiterInnen in mehreren asiatischen Ländern und in West-Europa. Sie arbeitet für einen deutschen Konzern. Nun ist sie zum ersten Mal in Südkalifornien in einem amerikanisch-multikulturellen Umfeld tätig: Der deutsche Konzern hat ein Unternehmen mit Standorten in verschiedenen Regionen der USA gekauft. Ziel ist es, Standardisierung von Prozessen voranzutreiben - und dabei die ungeduldig-individualistischen amerikanischen MitarbeiterInnen motiviert zu halten. Erste Spannungen zwischen den Erwartungen der deutschen Zentrale und den Realitäten in den USA zeichnen sich bereits ab. Wie kann sie optimal in dieser vielschichtigen Situation agieren?
In dieser aktuellen Situation zeichnen sich die Umrisse wichtiger Kompetenzen ab: Komplexitätsbewältigung, Führen von Veränderungsprozessen und flexible Kommunikation mit unterschiedlichsten Kulturen gehören zu den zentralen Themen im Entwicklungsbedarf von globalen Führungskräften. Im Beispiel oben etwa wird die Wertschöpfung aus der Akquisition maßgeblich mit davon beeinflußt, wie wirkungsvoll und angemessen sich die Führungkraft im - für sie neuen - Umgang mit den AmerikanerInnen verhält.

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Reflexionszeiten für ManagerInnen - Die neue Definition der Führungsrolle in einer hoch globalisierten Welt

Reflexionszeiten für ManagerInnen -  Die neue Definition der Führungsrolle in einer hoch globalisierten Welt

Anna Corbet, Referentin auf der INTERCHANGE'15, über die Notwendigkeit von zur Reflexion und Kurskorrektur genutzen Auszeiten erfolgreicher Führungskräfte.

Zeitnot beherrscht den Alltag des Managements, vor allem das Tagesgeschäft global tätiger ManagerInnen. Schneller Wandel fordert schnelle Entscheidungen und gezielte Veränderungsprozesse. Neben den anspruchsvollen Fachkompetenzen und Führungsaufgaben sehen sich ManagerInnen vor der Herausforderung konstanter Veränderung, lokal als auch global.

Multimediale Kommunikation, Führung auf Distanz oder Bedarf an erhöhter Vernetzung sind nur einige der Herausforderungen, die eine Führungskraft von heute wie selbstverständlich bewältigen muss. Die Anforderung an das Selbstmanagement der Führungskräfte, flexible Führungskompetenzen durch die Internationalisierung und den oft hoch komplexen Führungsalltag fordern eine verstärkte Auseinandersetzung mit der eigenen Führungsrolle und den eigenen Führungspotenzialen.

Die Realität sieht jedoch häufig anders aus

MitarbeiterInnen werden in eine Führungsrolle gehoben und müssen den Sprung zur Führungskraft selbstständig bewältigen. Häufig behalten sie ihre gesamte Palette an Aufgaben und erfüllen die Führungsrolle „on top“. Sie führen bereits als TeamleiterIn ihre KollegInnen aus globalen Standorten. Führungskräfte steigen auf, damit steigen die Anforderungen und Erwartungen an Führung und die Komplexität der Führungsaufgaben. Führung, strategische Entwicklungen, Initiieren und Begleiten von Veränderungen, häufig auf globaler Ebene, sollen neben vielen anderen Themen im Vordergrund stehen. Operative Aufgaben sollen zunehmend delegiert werden. Viele Führungskräfte im mittleren Management sind oft noch zu sehr im operativen Geschäft verhaftet und gelangen dadurch in einen Sog von Leistung und Zeit. Gespräche aus der Praxis zeigen, dass ein Festhalten an der operativen Ebene nicht immer durch den Arbeitsalltag vorgegeben ist, sondern häufig einen Anker der Sicherheit in einem Umfeld steigender, globaler Komplexität bildet.

Führungskräfte sind Hochleistungssportler

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15 Jahre ti communication - Jubiläumsfeier zugunsten Ärzte ohne Grenzen

15 Jahre ti communication -  Jubiläumsfeier zugunsten Ärzte ohne Grenzen

Im Anschluss an unser Austauschforum INTERCHANGE am Nachmittag findet am Abend des 02.10.2015 unsere Jubiläumsfeier zugunsten der Organisation „Ärzte ohne Grenzen“ im Regensburger Salzstadel statt! Wir feiern mit Ihnen 15 Jahre ti communication, 15 Jahre interkulturelles Management und Beratung im Herzen der Regensburger Altstadt, 15 Jahre treue Kunden!

Kleiner Start, großes Wachstum!

Zur Geburtsstunde von ti communication bestand das heutige Unternehmen für interkulturelles Management und Consulting aus einem Zwei-Mann/Frau-Betrieb. Mit den Jahren wuchs dieser zu einer erfolgreichen Unternehmensberatung heran. Heute verfügt ti communication ein großes Team an MitarbeiterInnen, die für die Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung unserer Trainings, den Kundenservice, den Vertrieb und das Marketing zuständig sind. Weltweit sind wir mit mehr als 300 Senior Experts für unsere Kunden im Einsatz. Auf nahezu allen Kontinenten bieten wir, zu jeder Zeit interkulturelle Trainings und entsprechende Unternehmensberatung an. Heute ist ti communication der Global Player in über 40 Ländern: Viele namhafte Konzerne greifen auf unsere Beratungsleistungen zurück, da sie wissen, dass die Kundenbedürfnisse Zentrum unserer Arbeit sind.

15 Jahre Leidenschaft

Seit 15 Jahren ist unser Antrieb die Freude an der Arbeit! Wir lieben was wir tun und erfreuen uns täglich an dem Erfolg unserer Maßnahmen! Nach so vielen Jahren erfolgreicher Zusammenarbeit bedanken wir uns bei Ihnen, und veranstalten für Sie und natürlich auch für uns ein grosses Event anlässlich unseres Jubiläums. Unsere Feier wird im historischen Salzstadel in Regensburg in einem einmaligen Ambiente stattfinden. Gerhard Hain führt Sie mit WeggefährtInnen von ti communication durch den Abend und wird dabei unterstützt von weiteren Persönlichkeiten:

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Integration ausländischer MitarbeiterInnen

Integration ausländischer MitarbeiterInnen

Dr. Heike Stengel, Referentin auf der INTERCHANGE`15, über die Herausforderungen und Erfolgsstrategien bei der Integration ausländischer MitarbeiterInnen.

Zwischen 5,8 und 7,7 Millionen qualifizierte Arbeitskräfte werden 2030 in Deutschland fehlen. So dramatisch schildert eine Studie der Boston Consulting Group die Auswirkung der demographischen und technologischen Entwicklung. Handlungsdruck bestehe nicht nur auf Seiten der Politik, sondern auch in Unternehmen. Die BCG-Autoren fordern eine „Personalstrategie für Deutschland“. Der globale Kampf um begehrte Talente sei entbrannt.

Terry W. ist eines dieser „Global Talents“. Anfang 30, Ingenieur mit internationaler Erfahrung, mehrsprachig und ehrgeizig.

Terry überlegt nicht lange, als seine Firma ihm einen Job am deutschen Stammsitz anbietet. Der Vertrag ist gut – Wohnung, Auto, die internationale Schule für die Kinder und in der Firma ist Englisch Unternehmenssprache. Doch nach einiger Zeit kommen Terry Zweifel, ob er die Erwartungen der Deutschen erfüllt. Ständig werden seine Vorschläge kritisiert, von seinem Chef hört und sieht er wenig. In Meetings wird schnell zu Deutsch gewechselt und er fühlt sich ausgeschlossen. Auch die erhoffte Beförderung bleibt aus. Privat hat Familie W. kaum etwas mit Deutschen zu tun. Terrys Frau macht der fehlende Kontakt zu den Nachbarn, die Direktheit der Einheimischen und die ungewohnte Rolle als Hausfrau zu schaffen. Sie vermisst ihre Arbeit, ihr eigenes Geld. Dazu das Wetter und die schwierige Sprache.

Die Projektleitung ist froh, Terry im Team zu haben. Er ist fachlich kompetent, umgänglich und die anfängliche Zurückhaltung in Meetings hat deutlich nachgelassen. Auch die Personalabteilung kennt Terry als unkomplizierten Inpatriate. Beschwerden kamen bislang von ihm nicht. Was kann da noch schief gehen?

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Wie man in den Wald ruft … Die Mitarbeiter als Markenbotschafter

Wie man in den Wald ruft … Die Mitarbeiter als Markenbotschafter

Unser Senior Consultant Stefan Nadenau über Mitarbeiter als glaubhafte Spiegel der Unternehmenskultur und den unschätzbaren Wert der "Mitarbeiterorientierten Führung".

„Die Bedeutung der Mitarbeiter als Markenbotschafter für die Arbeitgebermarke wird beim Durchschnitt der Arbeitgeber sehr unterschätzt.“ So formulierte es vor Jahren bereits die Kienbaum Consultants International GmbH.

Mitarbeiter kommunizieren nicht nur im beruflichen Umfeld über die Erfahrungen, die Qualität und die Zufriedenheit mit dem Arbeitgeber (explizite Botschafter), sondern insbesondere auch im privaten und familiären Bereich (implizite Botschafter). Menschen schätzen Informationen von bekannten Personen häufig glaubwürdiger ein, als Unternehmensaussagen. Social Media Plattformen erlauben Menschen den schnellen und unkomplizierten Austausch von Informationen über Privat- und Berufsleben in einem größeren Bekanntenkreis. Der Radius der so als authentisch wahrgenommenen Informationsvermittlung wird dadurch zunehmend größer. Mitarbeiter beeinflussen auf diese Art glaubhaft die Markenwahrnehmung von Unternehmen. Ohne Steuerung entsteht für Unternehmen ein systembedingter Kontrollverlust beim Aufbau der eigenen Arbeitgebermarke.

Kann ein Unternehmen das Verhalten seiner Markenbotschafter steuern?

Wir wissen:
Positives Markenverhalten kann man nicht anordnen. Leidenschaftliches markenkonformes Verhalten der Mitarbeiter entsteht durch freiwilliges Commitment und somit nur auf der Basis intrinsischer Motivation. Unternehmen verantworten lediglich die Rahmenbedingungen, unter denen sich eine glaubwürdige Markenkommunikation der Mitarbeiter entwickelt. Das hinter der Motivation liegende Zauberwort ist

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Interkulturelles Training Interkulturelle Kompetenz InterGest INTERCHANGE Interkulturelles Management Intercultural training Intercultural competence Infineon Consulting Interkulturelle Sensibilisierung Intercultural management Coaching Auslandgeschäft Interkulturelles Training China Leadership Interkulturelle Kommunikation USA HR Foreign trade China Internationale Zusammenarbeit Trainer Offene Trainings Auslandsentsendung Brasilien Resilienz Intercultural communication SIETAR ti communication Projektmanagement ti kochkultur Expats Cross-cultural Communication Connect Sprachenservice Leadership development Wien Training für Führungskräfte Auslandsgeschäft Führung Führungskräfteentwicklung Japan Interkulturelles Training USA Interkulturelles Training Brasilien Italien Project management Frankreich brand eins Wirtschaftsmagazin Interkulturelle Erfahrung Internationales Expertenteam International cooperation Russland Länderspezifische Trainings Interkultureller Geschäftserfolg Österreich Schweiz Switzerland India complexity Mitarbeiter Multikulturalismus Austauschforum Interkulturelles Entsendetraining Migration Party Kochworkshop Rhomberg Bau ti communication Shanghai Integration Welt anniversary celebration Intercultural training China Iran Indien Führungskompetez Nachwuchsführungsprogramm Management Training Cultural Awareness Doctors Without Borders Open training courses Austria Chance Resilience Übersetzer Tarof Germany Training tool Interkulturalität Expertenteam Interkulturelles Training Niederlande Veränderung Premiere Regensburg Performance Management Strategie GPM US-Präsidentschaftswahlen France Megatrends Deutschland Weibliche Führungskräfte Intercultural competence USA England Führungskompetenz Ärzte ohne Grenzen Internationale Teams strategy Spanien Change Sepak Takraw Inpattrainings Experts D-A-CH Kulturen Vereinbarkeit von Beruf und Familie Umweltschutz Gendern US Presidential Campaign Asien Benefizveranstaltung Million´s Poet Hörbücher Interkultureller Genussworkshop best practise Remote Leadership reflection CO²-Bilanz Commitment Frauen Asia gesellschaftliches engagement Unternehmensberatung Team historic Salzstadel Olympic Games Skandinavia responsibility Reintegration Führungskräfte Interkulturelles Training Indien course correction success Multilingualism Regionalität Management trainee programme Umzug Kulturelle Vielfalt – Interkulturelles Training England Diversity Management Chile Mittel-und Osteuropa international Handlungsfähigkeit Sweden cooking Interkulturelles Training Schweiz Deutschland Österreich Schweiz exchange platform Mehrsprachigkeit Kultur München Entwicklung “ Intercultural training England Angst Nationalbewusstsein Seminarplanung Change Management culture Schweden Italy 15 years Relocation Impatriates Niederlande Weltweites Personalentwicklungsprogramm Kabaddi Salzstadel Turkey management competencies internationale Printmedien Interkulturelles Training Schweden Rückkehr Intercultural training Germany Übersetzung fund-raiser Fachkräftemangel Zeitverständnis calimerocomplex Brazil Hornussen Dolmetscher Nationalfeiertag Zielkulturen exchange forum Spain ti cooking culture Denmark internationales Marketing Auslandserfahrung Foreign Business Indulgence workshop Immigration Estland Kompetenzmodelle Ungarn Internationalisierung Intercultural training Brazil Sport Vienna Reflexion South Africa carbon footprint Healthcare Kundenkommunikation fun Palladium Mobility Group Valencia Hungary Hollywood Zeitmanagement Südafrika environmental protection Estonia Intercultural training Netherlands Interkulturelles Training Deutschland Erfolg Kommunikation cooking culture Kongress Competency models Internationalization Interpreting Erwartungen vs. Realität Komplexität Türkei potatoes Australia Gesundheitswesen Firmenjubiläum cultural understanding Russia Fotoshooting E-Learning internationales Projektmanagement Translating Generation Y Intercultural Training India time management Kartoffeln Australien Markenbotschafter Skandinavien Expat Management China 15 Jahre Kundenorientierung Kanada Jubiläumsfeier Homepage Country Navigator