Ausgezeichnete TrainerInnen bei ti communication - wir gratulieren Heike Stengel zum HFU-Lehrpreis 2016

Ausgezeichnete TrainerInnen bei ti communication - wir gratulieren Heike Stengel zum HFU-Lehrpreis 2016

Intercultural Management – ein Begriff, der sich bedingt durch weltweite Kooperationen und zunehmende Globalisierung längst im Arbeitsalltag vieler eingenistet hat, ist mehr als nur eine hohle Phrase. Das zeigt auch der Titel der Lehrveranstaltung von ti communication Senior Trainerin Dr. Heike Stengel, die kürzlich von der Hochschule Furtwangen University mit dem HFU-Lehrpreis 2016 ausgezeichnet wurde.

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Von Aleppo nach Hilpoltstein – Geflüchteter Omar bei der Jakob Stahl GmbH & Co. KG

Von Aleppo nach Hilpoltstein – Geflüchteter Omar bei der Jakob Stahl GmbH & Co. KG

Der 31-jährige Syrer Omar aus Aleppo arbeitet seit September 2015 bei der Firma Jakob Stahl GmbH & Co. KG, einem fränkischen Unternehmen für die Fertigung & Montage von Rollladen, Fenster und Sonnenschutz in Hilpoltstein. Im Interview mit Prokurist Julian Schuster wird klar, welch eine Bereicherung ausländische MitarbeiterInnen  für ein mittelständisches Unternehmen sind.

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„Urban Gardening“ oder die Entstehung Interkultureller Gärten

„Urban Gardening“ oder die Entstehung Interkultureller Gärten

Interkulturelle oder gemeinschaftliche Gärten umgeben von Hochhäusern – dies ist längst kein seltenes Bild mehr. Das Thema „Urban Gardening“ ist derzeit aktueller denn je. Neben der Produktion von regionalen und ökologisch angebauten Produkten steht bei den meisten urbanen Gärten speziell der soziale und kulturelle Aspekt im Vordergrund. Vor allem durch die steigenden Flüchtlingszahlen in Deutschland hat sich die Gartenbewegung zu einem praktischen Hilfsmittel der Integration entwickelt. Da Flüchtlinge und MigrantInnen vermehrt aus ländlichen Gegenden oder landwirtschaftlichen Verhältnissen stammen, kennen sie sich oft mit der Bewirtschaftung von Gärten aus. Bei der gemeinsamen Gartenarbeit können die Zuwanderer in einer vertrauten Umgebung leichter Kontakte knüpfen und ihr Wissen einbringen. Ein berühmtes Bespiel für einen urbanen Garten in Deutschland ist der Prinzessinengarten in Berlin Kreuzberg. Durch einen Aufenthalt in Kuba bekam der Gründer Robert Shaw 2009 die Idee, mit der Beteiligung vieler freiwilliger Helfer dieses Projekt aufzubauen.

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Sayonara* in Brasilien

Sayonara* in Brasilien

*= „Auf Wiedersehen“ auf Japanisch


Brasilien – das Land des Sambas und der Lebensfreude. Das sind gängige Assoziationen zu dem flächenmäßig fünftgrößten Land der Welt. Es gibt dort viel mehr als nur Rio und schöne Strände. Viele außergewöhnliche Fakten sind außerhalb der Landesgrenzen kaum bekannt. Oder hätten Sie Brasilien mit Japan in Verbindung gebracht? Hätten Sie gewusst, dass es das Land mit der größten japanischen Bevölkerung außerhalb Japans ist? Überrascht? Es gibt sogar einen „japanischen“ Stadtteil in São Paulo.


Liberdade: Freiheit. So heißt das „Japan Town“ São Paulos. Dieser Stadtteil, heute eher eine touristische Attraktion, hat über die Jahre einige Einflüsse anderer ostasiatischer Kulturen erlebt. Dort zeigt sich die eher unbekannte japanische Migration und erinnert an die kulturelle Vielfalt, an den kulturellen Schmelztiegel Brasiliens.


Am 18.06.1908, mit dem Eintreffen des ersten japanischen Schiffes Kasato Maru im Hafen von Santos, São Paulo, hat alles begonnen. In ihm waren 781 ArbeiterInnen aus Japan, die aufgrund der Überbevölkerung Japans und den vorherrschenden prekären Lebens- und Arbeitsbedingungen nach Brasilien auswanderten. Während es nicht nur in Japan sondern auch in Italien und Deutschland für viele aus der ärmeren Handwerker- und Bauernschicht immer schwieriger wurde, im Heimatland eine Existenz aufzubauen, benötigte Brasilien Arbeitskräfte auf den großen Kaffeeplantagen und den neu eroberten und unbewohnten Gebieten außerhalb der beliebten Regionen um São Paulo und Rio. Brasilien schloss damals mit vielen Ländern Einwanderungsverträge und warb aktiv um ausländische Arbeitskräfte. Die Japaner bildeten jedoch keine besonders beliebte Einwanderergruppe in Brasilien und genossen kein hohes Ansehen. Trotz allen Schwierigkeiten verringerte sich die japanische Einwanderung erst mit dem Zweiten Weltkrieg. Bis 1915 waren knapp 15.000 MigrantInnen aus Japan in Brasilien angekommen. Nach dem Ersten Weltkrieg stieg diese Zahl stetig bis auf 164.000 JapanerInnen an.

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Integration ausländischer MitarbeiterInnen

Integration ausländischer MitarbeiterInnen

Dr. Heike Stengel, Referentin auf der INTERCHANGE`15, über die Herausforderungen und Erfolgsstrategien bei der Integration ausländischer MitarbeiterInnen.

Zwischen 5,8 und 7,7 Millionen qualifizierte Arbeitskräfte werden 2030 in Deutschland fehlen. So dramatisch schildert eine Studie der Boston Consulting Group die Auswirkung der demographischen und technologischen Entwicklung. Handlungsdruck bestehe nicht nur auf Seiten der Politik, sondern auch in Unternehmen. Die BCG-Autoren fordern eine „Personalstrategie für Deutschland“. Der globale Kampf um begehrte Talente sei entbrannt.

Terry W. ist eines dieser „Global Talents“. Anfang 30, Ingenieur mit internationaler Erfahrung, mehrsprachig und ehrgeizig.

Terry überlegt nicht lange, als seine Firma ihm einen Job am deutschen Stammsitz anbietet. Der Vertrag ist gut – Wohnung, Auto, die internationale Schule für die Kinder und in der Firma ist Englisch Unternehmenssprache. Doch nach einiger Zeit kommen Terry Zweifel, ob er die Erwartungen der Deutschen erfüllt. Ständig werden seine Vorschläge kritisiert, von seinem Chef hört und sieht er wenig. In Meetings wird schnell zu Deutsch gewechselt und er fühlt sich ausgeschlossen. Auch die erhoffte Beförderung bleibt aus. Privat hat Familie W. kaum etwas mit Deutschen zu tun. Terrys Frau macht der fehlende Kontakt zu den Nachbarn, die Direktheit der Einheimischen und die ungewohnte Rolle als Hausfrau zu schaffen. Sie vermisst ihre Arbeit, ihr eigenes Geld. Dazu das Wetter und die schwierige Sprache.

Die Projektleitung ist froh, Terry im Team zu haben. Er ist fachlich kompetent, umgänglich und die anfängliche Zurückhaltung in Meetings hat deutlich nachgelassen. Auch die Personalabteilung kennt Terry als unkomplizierten Inpatriate. Beschwerden kamen bislang von ihm nicht. Was kann da noch schief gehen?

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Interkulturelle Herausforderungen in der pädagogischen Arbeit - Gerhard Hain am interkulturellen Tag an der OTH Regensburg

Interkulturelle Herausforderungen in der pädagogischen Arbeit  - Gerhard Hain am interkulturellen Tag an der OTH Regensburg

Interkulturelles Wissen erwerben, es in der Praxis anwenden und sich dadurch richtig auf interkulturelle Situationen und Einsätze vorbereiten  - darum ging es beim Interkulturellen Tag im Januar 2015 an der Ostbayerischen Technischen Hochschule (OTH) Regensburg.

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Über den Tellerrand kochen - tiKochkultur mit Christoph Hauser

Über den Tellerrand kochen - tiKochkultur mit Christoph Hauser

Die Welt rückt näher zusammen. Während manche davor Angst haben, sehen andere darin neue Chancen für Innovationen und neue Erfahrungen. Aus kulinarischer Perspektive sind und waren Austausch und Handelswege, Begegnungen und der Mut zu neuen Zutaten schon immer ein Gewinn.

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Kinder und Eltern mit Migrationshintergrund – interkulturelle Herausforderungen in der pädagogischen Arbeit in Kindertagesstätten

Kinder und Eltern mit Migrationshintergrund – interkulturelle Herausforderungen in der pädagogischen Arbeit in Kindertagesstätten

Ein Drittel der Kinder in Deutschland im Alter zwischen 0 und 5 Jahren haben einen Migrationshintergrund. Dieser Tatsache geschuldet spielt die Integration von Familien und Kindern eine zunehmend wichtigere Rolle in der pädagogischen Praxis in Kindertagesstätten.

Gerhard Hain, Managing Partner und ausgebildeter Erzieher sowie Diplompädagoge, hat in Zusammenarbeit mit Susanne Abdennouri, Mitarbeiterin bei ti communication, ein Seminar für ErzieherInnen in Deutschland entwickelt. In diesem Seminar stehen neben der Vorstellung unterschiedlicher kultureller Konzepte die Situationen aus der jeweiligen Kindertagesstätte im Mittelpunkt.

Ein besonderes Augenmerk gilt der Elternarbeit. Die Anforderungen der Eltern mit Migrationshintergrund gegenüber ihren Kindern stehen immer wieder im Widerspruch zu in Deutschland entwickelten Erziehungskonzepten. Andere Lern- und Erziehungsideale, hierarchische Familienbeziehungen, die Vorstellung über schulische Erziehung im Vorschulalter oder unterschiedlich ausdifferenzierte Geschlechterrollen sind nur einige Stichworte, die in diesem Kontext eine Rolle spielen.

Ein weiterer wichtiger Aspekt: Kinder haben einen anderen Kulturbegriff als Eltern. MitarbeiterInnen in Kindertagesstätten und Eltern versuchen häufig ihre „erwachsene Kulturbrille“ aufzusetzen und davon ausgehend kulturspezifische Erziehungsziele zu formulieren. Der Leitgedanke, wie sieht es das Kind, zieht sich deswegen durch das ganze Seminar und hilft am Ende auch, manche Problemstellungen als unkomplizierte Sachverhalte zu identifizieren.

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Afrika Andreas Hauser Anna Corbett Argentinien Ärzte ohne Grenzen Asien Auslandsentsendung Auslandserfahrung Australien Auszeichnungen Belgien brand eins Wirtschaftsmagazin Brasilien Chile China Chinaforum Bayern Christoph Hauser Coaching Connect Sprachenservice Consulting Country Navigator D-A-CH Deutschland Dieter Dier Diversity Dorothea Hegner Dr. Heike Stengel Dr. Karin Schreiner Dr. Michelle Cummings-Koether Dr. Peter Anterist Dr. Peter Berger Dr. Sandra Müller Dr. Zeina Matar E-Learning England Europoles Evonik Expats Flüchtlinge Frankreich Frauen Führungskräfteentwicklung Generation Y Gerhard Hain Gesundheitswesen Gleichstellung GPM Gyöngyi Varga Impats Indien Infineon Integration INTERCHANGE InterGest Interkulturelle Kommunikation Interkulturelle Kompetenz Interkulturelles Management Interkulturelles Training Internationalisierung Internetauftritt Iran Italien Janaki Narkar-Waldraff Japan Kanada Kinder Kiriko Nishiyama KMU Kolumbien Korea Kuba Kulturelle Unterschiede Kulturelle Vielfalt Kulturschock Kundenzufriedenheit Lateinamerika Leadership Malaysia Marketing & Vertrieb Mehrwert Mongolei Nachwuchsführungskräfte Neue Formate Newsletter Niederlande Offene Trainings Osram Ost- und Mitteleuropa Österreich Peru Philipp Werner Polen Projektmanagement Publikationen Raoul M. Koether Rausch & Pausch Reintegration Reisen Remote Leadership Resilienz Retropolation Rhomberg Bau Riskworkers Russland Ruth Schaefer Sabine Amend Schweden Schweiz Sicherheit SIETAR Silberfuchs-Verlag Singapur Skandinavien Spanien Sport Stadtmarketing Regensburg Stefan Nadenau Strategie Stressmanagement Success Stories Südafrika Susanna Brökelmann Syrien Teamentwicklung ti communication Traditionen Trainertreff Türkei Übersetzung Umweltschutz Ungarn Unsere ExpertInnen Unsere Kunden Unsere Partner Unternehmenskultur USA Verhandlungstraining WM Workshop Xueli Yuan