(Nicht nur) Virtuell quer durch die Welt: Mit dem Country Navigator in Finnland

Finnland---Salamajarvi-National-Park

Den letzten Winter verbrachte ich in Finnland, dem Wohnort des Weihnachtsmanns und seiner Rentiere. Das fünftgrößte Land Europas mit dafür vergleichsweise wenig Einwohnern, circa 5,5 Millionen, zieht international relativ wenig Aufmerksamkeit auf sich – und das scheint den Finnen auch ganz recht zu sein. Der Exot unter den skandinavischen Ländern grenzt sich scheinbar gerne vom Rest seiner Nachbarn und der Welt ab. Das sind Eindrücke, die ich während meines letzten Auslandsemesters in Oulu sammelte. Während meines Praktikums bei ti communication hatte ich nun die Möglichkeit, kulturelle Hintergründe und mehr mit dem E-Learning Tool Country Navigator zu erforschen.

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Virtuell quer durch die Welt: Den American Way verstehen

Virtuell quer durch die Welt: Den American Way verstehen

E-Learning ist heute ein attraktives Add-On, um Inhalte interkultureller Trainings ganz individuell, zeitlich- und räumlich unabhängig noch einmal zu wiederholen. So ist E-Learning auch in dem von ti communication neu definierten Lernprozess fester Bestandteil. ti communication Praktikantin Johanna Malkowsky hat für uns das länderspezifische Tool zu den USA des E-Learning Programms Country Navigator getestet.

Bevor ich zu meinem Auslandssemester in die Sonne Kaliforniens aufbrach, war ich noch relativ selbstbewusst, den American Way durchschaut zu haben. Schließlich war ich bereits mehrfach in den USA, habe mich viel mit der Kultur beschäftigt und besitze eine handfeste Ausbildung in interkultureller Kommunikation.
Im Unialltag sah das Ganze aber schon  anders aus: Spätestens als eine amerikanische Dozentin eine Präsentation, die ich mit dänischen und deutschen Kommilitonen vorbereitet hatte, mit den Worten: „Puhh, you guys seem to learn: the more, the better“ kommentierte, wurde mir klar, dass es noch Einiges zu lernen gab!
Ich hatte das Glück, dass ich schließlich genau zu diesem Zweck, zum Lernen, in den USA war. Schnell  wurde mir nach weiteren ähnlichen Kommentaren bewusst, dass eine kurze Präsentation halten, nicht etwa zwanzig sondern fünf Minuten bedeutet, dass Fakten zählen und konkrete Handlungsimplikationen wichtiger sind als Theorien.
Wie sieht das aber im Alltag eines international tätigen Unternehmens aus? Hier wird den MitarbeiterInnen eine solche Lernphase wohl nicht so einfach zugestanden und interkulturelle Missverständnisse bringen nicht selten enorme Kosten mit sich.

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Virtuell quer durch die Welt: Wie ich mich mit dem E-Learning Tool Country Navigator nach Belgien ins Praktikum navigiere

Virtuell quer durch die Welt: Wie ich mich mit dem E-Learning Tool Country Navigator nach Belgien ins Praktikum navigiere

Wir von ti communication erweitern unser Trainingsangebot um den virtuellen Raum. Im Rahmen unseres neu definierten und noch nachhaltigeren Lernprozesses bieten wir nun auch das E-Learning Tool Country Navigator an: Die Inhalte unserer interkulturellen Trainings können so von den TeilnehmerInnen vertieft und der Lernerfolg langfristig gesteigert werden. Wie man sich mit dem Tool erfolgreich durch den internationalen Geschäftsalltag navigiert, hat Alexandra Lottner, Praktikantin bei ti communication, vorab für uns getestet.

Pfiade, Bruckmandl – Salut, Manneken Pis! Kaum ist meine Zeit im Team von ti communication vorbei, werde ich selbst zum Assignee – und zwar in der belgischen Niederlassung eines deutschen Automobilherstellers in Brüssel. Zur Vorbereitung auf mein Auslandspraktikum hatte ich die Möglichkeit das E-Learning Tool Country Navigator zu testen. Vorab schon kann ich verraten: Auch wenn ich durch mein bisheriges internationales Studium mit den Grundzügen der interkulturellen Theorie vertraut bin und bereits einige längere Auslandsaufenthalte hinter mir habe, konnte ich mein Wissen mithilfe des Tools definitiv erweitern und vertiefen.

Doch wie genau funktioniert interkulturelles E-Learning mit dem Country Navigator?
Das von ti communication angebotene Tool vermittelt in interaktiven Modulen Inhalte, die ganz konkret für meinen belgischen Arbeitsalltag relevant werden. Genauso erleichtern mir meine daraus gewonnenen Erkenntnisse aber auch generell die Zusammenarbeit mit ausländischen KollegInnen.

Global Effectiveness – Interaktive statt „graue“ Kulturtheorie
Zu Beginn der E-Learning Session finde ich es sehr hilfreich, mit dem kulturallgemeinen Modul Global Effectiveness zu starten. Durch einen Wechsel aus theoretischen Lektionen und interaktiven Case Studies kann ich mein Grundwissen in Interkultureller Theorie auf den Business-Kontext bezogen festigen und vertiefen.
Der Country Navigator zieht dazu das praxisorientierte Konzept des „RISK Framework“ heran: Recognize differences, assess their potential impact, strategize how to best manage them and apply self-management knowhow. Anhand von drei Dimensionen bekomme ich anschaulich vermittelt, wie kulturelle Orientierungen die eigenen Verhaltenspräferenzen in der alltäglichen Zusammenarbeit beeinflussen. Im Fokus stehen dabei die von Kultur zu Kultur unterschiedlichen Ausprägungsformen von Arbeits-, Beziehungs- und Denkstilen.
In der Umsetzung veranschaulicht der Country Navigator eingänglich, was diese eher abstrakten Dimensionen konkret in der Praxis bedeuten können.

Ein Beispiel: In der Kategorie „Beziehungsstil“ wird unter anderem gezeigt, dass ein Projekt bei starker Sachorientierung erst vorwärts kommt, wenn die nötigen Prozesse und Pläne etabliert sind. In beziehungsorientierten Kulturen dagegen muss hierfür zunächst eine emotionale Bindung zwischen den KollegInnen oder Geschäftspartnern geschaffen werden.
Gleichzeitig zeigt der Country Navigator Vor- und Nachteile dieser Orientierungsextreme auf. So fällt es mir  bedeutend leichter, mich aus meiner eigenen kulturell geprägten Perspektive zu lösen. Mir bisher völlig fremdes Handeln kann ich so besser nachvollziehen und auch als positive Handlungsstrategien erkennen. Mithilfe von interaktiven Rollenspielen kann ich mich zudem in KollegInnen aus anderen Kulturen hineinversetzen und durchspielen, wie ich mich an fremdkulturelle Verhaltensweisen anpassen kann.

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Afrika Andreas Hauser Anna Corbett Argentinien Ärzte ohne Grenzen Asien Auslandsentsendung Auslandserfahrung Australien Auszeichnungen Belgien brand eins Wirtschaftsmagazin Brasilien Chile China Chinaforum Bayern Christoph Hauser Coaching Connect Sprachenservice Consulting Country Navigator D-A-CH Deutschland Dieter Dier Diversity Dorothea Hegner Dr. Heike Stengel Dr. Karin Schreiner Dr. Michelle Cummings-Koether Dr. Peter Anterist Dr. Peter Berger Dr. Sandra Müller Dr. Zeina Matar E-Learning England Europoles Evonik Expats Finnland Flüchtlinge Frankreich Frauen Froesch Group Führungskräfteentwicklung Generation Y Gerhard Hain Gesundheitswesen Gleichstellung GPM Gyöngyi Varga Impats Indien Infineon Integration INTERCHANGE InterGest Interkulturelle Kommunikation Interkulturelle Kompetenz Interkulturelles Management Interkulturelles Training Internationalisierung Internetauftritt Iran Italien Janaki Narkar-Waldraff Japan Kanada Kinder Kiriko Nishiyama KMU Kolumbien Korea Kuba Kulturelle Unterschiede Kulturelle Vielfalt Kulturschock Kundenzufriedenheit Lateinamerika Leadership Malaysia Marketing & Vertrieb Mehrwert Mongolei Nachwuchsführungskräfte Neue Formate Newsletter Niederlande Offene Trainings Osram Ost- und Mitteleuropa Österreich Peru Philipp Werner Polen Prof. Dr. Sandra Müller Projektmanagement Publikationen Raoul M. Koether Rausch & Pausch Reintegration Reisen Remote Leadership Resilienz Retropolation Rhomberg Bau Riskworkers Russland Ruth Schaefer Sabine Amend Schweden Schweiz Sicherheit SIETAR Silberfuchs-Verlag Singapur Skandinavien Spanien Sport Stadtmarketing Regensburg Stefan Nadenau Strategie Stressmanagement Success Stories Südafrika Susanna Brökelmann Syrien Teamentwicklung ti communication Traditionen Trainertreff Türkei Übersetzung Umweltschutz Ungarn Unsere ExpertInnen Unsere Kunden Unsere Partner Unternehmenskultur USA Verhandlungstraining WM Workshop Xueli Yuan

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