Brenntag CEE GmbH - Interculturally at Ease in Central and Eastern Europe

Aus-der-Praxis_Brenntag

Der weltweit führende Chemiedistributeur Brenntag CEE GmbH in Wien entwickelte zusammen mit ti communication ein tieferes Bewusstsein für die Herausforderungen innerhalb interkultureller Teams. Mit Standorten, die über den ganzen Globus verteilt sind, und einer besonderen Organisationsstruktur sind die MitarbeiterInnen aller Bereiche und Hierarchiestufen interkulturell besonders gefordert: Deshalb nahmen sie über mehrere Jahre hinweg an Workshops unserer Trainerin Agnieszka Pietlicka teil. Der Fokus lag besonders auf dem Mittel- und Osteuropäischen Kulturraum, den Spezialgebiete unserer Trainerin.

Brenntag, mit Hauptsitz in Mülheim an der Ruhr, ist Weltmarktführer in der Chemiedistribution. Das Unternehmen bietet B2B-Lösungen für Industrie- und Spezialchemikalien – fungiert kurzgesagt als Bindeglied zwischen Chemieproduzenten und der weiterverarbeitenden Industrie. Das internationale Netzwerk des Unternehmens erstreckt sich über mehr als 490 Standorte in 72 Ländern. Brenntag gilt als Marktführer in Europa und Lateinamerika, rangiert in Nordamerika unter den Top Drei und ist dabei seine Präsenz im asiatischen Raum auszubauen. Wer so international aufgestellt ist, hat mit den einen oder anderen länderspezifischen Diskrepanzen zu kämpfen. Um auf dem interkulturellen Glatteis nicht auszurutschen, entwickelte Brenntag Wien zusammen mit ti communication grundlegende Kompetenzen, damit die Multikulturalität nicht zur Gefahr, sondern zur Chance wird!

MitarbeiterInnen aus unterschiedlichsten Bereichen und Hierarchiestufen nahmen über mehrere Jahre hinweg an 1- bis 2-tägigen Workshops bei unserer Trainerin Agnieszka Pietlicka teil. Ziel der Seminare war die Entwicklung eines Bewusstseins für Chancen und Schwierigkeiten der Zusammenarbeit in interkulturellen Teams. Die besondere Organisationsstruktur des Unternehmens birgt neben Wettbewerbsvorteilen auch besondere interkulturelle Herausforderungen. In Organisationen, die im Mittel- und Osteuropäischen Bereich agieren, sind interkulturelle Schnittstellen zwischen „westlichen“ und „östlichen“ Ländern üblich. Oftmals findet man auch die hierarchische Einteilung „westliche Führungskräfte“ der dort ansässigen Mutterkonzerne und ihre „mittel- und osteuropäischen MitarbeiterInnen“ in Tochtergesellschaften. Bei Brenntag läuft das alles anders. Um regionale Anpassung und optimale Kundenbetreuung vor Ort zu gewähren, setzt das Unternehmen lokale Führungskräfte ein, die jedoch mit ihren internationalen Kollegen desselben operationalen Bereichs in regem Austausch stehen. Daher gilt es nicht nur mit internationalen Kunden, sondern auch mit internationalen Kollegen auf täglicher Basis umzugehen. Von vornherein ist außerdem klar: Multikulturalität ist eine Ressource, die man nutzen kann! Internationale Teams können kreativ und gewinnbringend zusammenarbeiten, wenn man sich kulturspezifischer Besonderheiten bewusst ist. Was ist meinen Kollegen aus anderen Kulturen besonders wichtig? Brenntag setzt auf gegenseitigen Respekt und Aufmerksamkeit gegenüber Unterschieden.

Um die Workshops optimal auf die Bedürfnisse unseres Kunden abzustimmen, wurden vor dem Startschuss Telefonate mit ausgewählten MitarbeiterInnen durchgeführt. Dadurch sollten die Themengebiete der Seminare festgelegt werden. Welche interkulturellen Kompetenzen haben die Teilnehmer bereits vorzuweisen? Welche Themen sollen vertieft und welche nicht behandelt werden? Durch diese Datenerhebung konnten die Weiterbildungen auf die Wünsche der MitarbeiterInnen zugeschnitten werden. Letztendlich wurden folgende Fragestellungen fokussiert:

  • Welche Prozesse laufen in unseren Köpfen bei der Begegnung mit unbekannten/ unverständlichen Verhaltensweisen ab?
  • Was halten Menschen aus unterschiedlichen Kulturen beim Herangehen an eine (technische) Herausforderung unbewusst für selbstverständlich?
  • Wie ist der jeweils kulturspezifische, kaum reflektierte Ablauf der Geschäftsanbahnung?
  • Wie gehen Menschen mit Teamkonflikten um?
  • Wie kommuniziert man seine Unzufriedenheit?

Jeder Workshop bediente schließlich ein eigenes Thema, welche die TeilnehmerInnen zuvor bestimmt hatten. Gemeinsam hatten alle Maßnahmen Gebiete wie Kommunikation, Konfliktmanagement und Teambildung - immer aus interkultureller Perspektive. Die Mischung und Abstimmung der Inhalte hatte zufriedene TeilnehmerInnen zum Resultat, die ihr neugewonnenes Wissen für eine Optimierung der internationalen Zusammenarbeit einsetzen konnten.


Agnieszka Pietlicka Unsere Trainerin Agnieszka Pietlicka stammt ursprünglich aus Polen, arbeitete jedoch nach ihrem Studium für „Internationale Wirtschaftliche und Politische Beziehungen“ bereits in ihrem Heimatland, Deutschland und Frankreich. Seit 2007 ist sie ausschließlich als Senior Trainerin und Coach tätig. Ihre Themengebiete fokussieren sich speziell auf die Kulturräume Polen und Deutschland, Entsendetrainings aus und nach Mittel- und Osteuropas oder Deutschland, sowie Gesprächsführung und Kommunikation. Gerne begleitet sie auch Ihren Weg durch den interkulturellen Arbeitsalltag!

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