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In diesem Blog teilen unsere ExpertInnen regelmäßig auf deutsch oder englisch ihre Ansichten zu aktuellen Themen im Bereich Interkulturalität, Weiterbildung, Personal- oder Organisationsentwicklung mit. Wir schätzen - nicht nur kulturelle - Diversität und möchten allen Interessierten eine Plattform bieten, sich über interkulturelle Themen zu informieren und auszutauschen. Diskutieren Sie mit! (Wir behalten uns vor, Kommentare vor der Veröffentlichung zu prüfen. Beleidigende, rassistische, sexistische oder anderweitig unangemessene Beiträge werden ausgeschlossen.) /

In this blog our experts regularly post articles on current topics regarding intercultural management, human resources, or professional development. As we value - not only cultural - diversity, we want to provide a platform for sharing different views on intercultural issues. Please join the discussion! (We are free as to prove any comments before publishing them. Any insulting, racist, sexist, or any other inappropriate content will be be banned.)

„Urban Gardening“ oder die Entstehung Interkultureller Gärten

„Urban Gardening“ oder die Entstehung Interkultureller Gärten

Interkulturelle oder gemeinschaftliche Gärten umgeben von Hochhäusern – dies ist längst kein seltenes Bild mehr. Das Thema „Urban Gardening“ ist derzeit aktueller denn je. Neben der Produktion von regionalen und ökologisch angebauten Produkten steht bei den meisten urbanen Gärten speziell der soziale und kulturelle Aspekt im Vordergrund. Vor allem durch die steigenden Flüchtlingszahlen in Deutschland hat sich die Gartenbewegung zu einem praktischen Hilfsmittel der Integration entwickelt. Da Flüchtlinge und MigrantInnen vermehrt aus ländlichen Gegenden oder landwirtschaftlichen Verhältnissen stammen, kennen sie sich oft mit der Bewirtschaftung von Gärten aus. Bei der gemeinsamen Gartenarbeit können die Zuwanderer in einer vertrauten Umgebung leichter Kontakte knüpfen und ihr Wissen einbringen. Ein berühmtes Bespiel für einen urbanen Garten in Deutschland ist der Prinzessinengarten in Berlin Kreuzberg. Durch einen Aufenthalt in Kuba bekam der Gründer Robert Shaw 2009 die Idee, mit der Beteiligung vieler freiwilliger Helfer dieses Projekt aufzubauen.

Kuba gilt als Vorbild für die „Urban Gardening“- Bewegung. Der Zusammenbruch der Sowjetunion 1989/90 stürzte Kuba in eine schwere wirtschaftliche Krise. Mit dem Verlust seines primären Handelspartners und Lieferanten brach die Ölversorgung des Landes ein. Ohne Erdöl können keine Pestizide oder chemische Düngemittel hergestellt werden. Diese sind für die industrielle Nahrungsherstellung aber unabdinglich. Außerdem können Erntemaschinen und Transportfahrzeuge, die für die Lebensmittel benötigt werden, nicht betrieben werden. Diese Notlage hat dazu geführt, dass Kuba zu einem Vorbild für die ganze Welt wurde. Die Bewohner der Städte begannen, Dächer und Balkone zu bepflanzen, Plastiktüten oder Milchtüten als Pflanzkübel zu nutzen. Diese „Revolución Verde“ erreichte 2004 ihren Höhepunkt, als sich komplett Havanna mit dem dort angebauten Gemüse selbst ernähren konnte. Kuba hat es geschafft, seine CO2 Emissionen um 25 Prozent zu reduzieren. Waren es 1990 noch 3.2 Tonnen pro Person, sank die Zahl 2009 auf 2.4 Tonnen. Die kulturelle Annäherung an die USA lässt spekulieren, ob Kubas Ökolandbau bestehen wird oder ob sich Bequemlichkeit und der Traum vom „American Way of Life“ durchsetzen werden. Nicht alle Landwirte sind nämlich überzeugte Anhänger der nachhaltigen Landwirtschaft und würden nur zu gerne auf die alten, unkomplizierteren und kommerziellen Methoden zurückgreifen.

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Interkulturelles Marketing - wie Weltkonzerne Fehler begehen

Interkulturelles Marketing - wie Weltkonzerne Fehler begehen

Was macht ein Unternehmen aus seinen Werbemaßnahmen, wenn es einen unbekannten Auslandsmarkt erschließt? Zur Zeitersparnis übernehmen Organisationen oft einfach die üblichen Anzeigen, übersetzen sie und platzieren sie in einer völlig anderen Gesellschaft. Wie groß die Flops dabei werden können, haben Weltkonzerne bewiesen.

Interkultureller Flop Nummer 1: Dass in arabischen Ländern von rechts nach links gelesen wird, hat ein Waschmittelhersteller wohl übersehen. Mit dem Werbespruch schmutzig – Name des Unternehmens – sauber konnten sie seltsamerweise keine Erfolge erzielen.


Interkultureller Flop Nummer 2: Es ist erschreckend, dass internationalen Unternehmen sogar Fehler beim Übersetzen passieren. Der Hersteller eines Erfrischungsgetränks versuchte in China sein Glück. Die Experten schrieben den Name des Produkts in chinesischen Schriftzeichen, sodass derselbe Klang erzeugt wurde. Allerdings hatte diese Silbenaneinanderreihung auch eine Bedeutung, nämlich „Beiß die Wachs Kaulquappe“.


Interkultureller Flop Nummer 3: Was soll dabei schief gehen, wenn ein Windelhersteller auf seiner Verpackung Storche abbildet? Japaner konnten damit gar nichts anfangen. In Ihrem Land bringen riesige, schwimmende Pfirsiche die Kinder.


Interkultureller Flop Nummer 4: Marketingpannen können sogar zu harter Kritik führen. Die größte Möbelhauskette der Welt passte sich ihrem neuen Kulturkreis in Saudi Arabien an. Die Marketingverantwortlichen retuschierten eine Frau aus dem Katalog weg. Ist das eine kleine kulturelle Angleichung oder schon Verrat der eigenen westlichen Werte und der Gleichstellung der Frau?

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Resilienz im Projektmanagement

Resilienz im Projektmanagement

Seit einiger Zeit scheint wieder ein Modethema in das Personalmanagement der Unternehmen Einzug gehalten zu haben. Es vergeht kaum eine Woche, in der man nicht beim Blick in die relevanten Fachzeitschriften, Magazine und Seminarkataloge auf ein Thema stößt: Resilienz. Doch was ist das?

Was ist Resilienz?
Resilienz ist ursprünglich ein Begriff aus der Materialwissenschaft und beschreibt die Eigenschaft eines Werkstoffs, z.B. Stahl, sich nach einer Belastung wieder in seine ursprüngliche Form zurückzubewegen, ohne dabei zu brechen. Das könnte etwa ein Turmbauwerk sein, auf das bei Sturm starke Kräfte einwirken, so dass der Turm sich aus seiner ursprünglichen Zentrierung bewegt, nicht umfällt und danach wieder senkrecht steht. Für den soziologischen bzw. psychologischen Begriff der Resilienz bietet sich jedoch eher das Beispiel eines Baumes im Sturm an. Auch dieser biegt sich im Wind ohne umzufallen, er „lernt“ aber auch dabei. Bei regelmäßigen Winden verstärkt er seine Stammstruktur so, dass er später Sturm besser standhalten kann, oft verändert er auch dazu seinen Wuchs und wächst schief. Er „lernt“ also aus vergangenen Belastungen und bereitet sich auf kommende Stürme vor. Bei der soziologischen oder psychologischen Resilienz geht es wie beim Baum darum, besser mit Belastungssituationen zurechtzukommen, individuelle Techniken der Verarbeitung zu entwickeln und leisten zu können ohne auszubrennen. Resilienz beschreibt die Widerstandskraft unserer Seele und die Fähigkeit, mit Unsicherheiten, Ängsten, Krisen und Konflikten umzugehen. Je höher die Resilienzfähigkeit ist, umso besser kann man Rückschläge verkraften und sich nach Enttäuschungen wieder selbst motivieren.

Die Resilienzforschung kennt dazu insbesondere sieben Techniken, entwickelt von Karen Reivich und Andrew Shatté, zwei Psychologen der University of Pennsylvania:

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„An die ehrliche Feedbackkultur der Deutschen musste ich mich gewöhnen.“

„An die ehrliche Feedbackkultur der Deutschen musste ich mich gewöhnen.“

Kulturen, Kommunikation und Klischees

Die Infineon Technologies AG ist ein international agierendes Unternehmen, in dem Menschen  verschiedener Kulturen miteinander arbeiten. Gemeinsam mit ti communication bietet Infineon seinen Mitarbeitern interkulturelle Trainings an, die interkulturelle Kommunikation erleichtern. Das folgende Interview veröffentlichte das Unternehmen vor kurzem in seinem Mitarbeitermagazin. In der Serie „Kulturen, Kommunikation und Klischees“ sprechen die Redakteure des Infineon Mitarbeitermagazins mit unseren interkulturellen Trainern über Trainings, Länderklischees und Fettnäpfchen interkultureller Kommunikation. Den Anfang macht unsere Kollegin Michelle Cummings-Koether. Ihr Spezialgebiet: die USA.

Infineon Mitarbeitermagazin: Was ist das Ziel Ihrer Trainings?

Michelle Cummings-Koether:  Die Teilnehmer sollen sich in der fremden Kultur nicht verstellen müssen und sich in verschiedenen Situationen intuitiv richtig verhalten können. 

Infineon Mitarbeitermagazin: Was steht bei Ihren Trainings im Vordergrund?

Michelle Cummings-Koether: Inhaltlich geht es immer um die grundlegenden Themen Zuverlässigkeit, Hierarchie und die Art, wie man Probleme anspricht. Man kann viele Probleme lösen, wenn man sie erkennt und an der Kommunikation arbeitet. Neben Inhalten steht auch der Spaß im Vordergrund. Den haben wir in meinen Trainings bei kurzweiligen Diskussionen und interaktiven Übungen.

Infineon Mitarbeitermagazin: Was halten Sie von Länderklischees? 

Michelle Cummings-Koether: Man sollte den Teilnehmern Klischees nicht um die Ohren hauen. Aber ich nutze sie als Einstieg in meine Trainings, um Vorurteile abzubauen und Aha-Effekte auszulösen. Außerdem steckt in jedem Länderklischee ein Funken Wahrheit.

Infineon Mitarbeitermagazin: Welches Klischee über US-Amerikaner nervt Sie?

Michelle Cummings-Koether: Mich nervt das Klischee, Amerikaner seien unzuverlässig. Bei manchen Personen mag das zutreffen. Aber nicht bei allen. Oft ist das Problem nicht die Unzuverlässigkeit, sondern beispielsweise ein unterschiedlicher Umgang mit Zeit. Wo der Amerikaner denkt, er liege noch in der Zeit, wird der Deutsche schon nervös und spricht von „Verzögerung“. Vielleicht haben sich die Beteiligten aber auch nicht verständlich ausgedrückt, sondern ihr Anliegen missverständlich formuliert. Das kennt man ja, das ist nicht nur ein Problem interkultureller Kommunikation.

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Am 21. Mai ist „World Day for Cultural Diversity“!

Am 21. Mai ist „World Day for Cultural Diversity“!

Kulturelle Vielfalt – ein gemeinsames Erbe der Menschheit

Die UNESCO feiert am 21. Mai den„Welttag der kulturellen Vielfalt für Dialog und Entwicklung“ und appelliert an den Schutz der kulturellen Vielfalt. Auch das   ti communication-Team möchte im Rahmen dieses Ereignisses ein Zeichen setzen. Durch unseren Beitritt zur Charta der Vielfalt verfolgen wir die Unternehmensinitiative, unterstützt durch Bundeskanzlerin Angela Merkel, bei der es vor allen Dingen darum geht, die Vielfalt innerhalb von Unternehmen zu fördern. Hintergrund ist es, durch eine Festlegung der Werte wie Anerkennung und Wertschätzung eine Unternehmenskultur frei von Vorurteilen zu kreieren.

Dass kulturelle Vielfalt vor allem eine Tatsache ist und in der heutigen Zeit größere Reibungspunkte offenbart, erfahren wir tagtäglich. Die weltweite Vernetzung über neue Kommunikationswege, internationale Reiseverkehrswege und damit verbunden die Öffnung nationaler Märkte zu einem Weltbinnenmarkt tragen zu einer Förderung interkultureller Kontakte bei und steigern das Bewusstsein für kulturelle Unterschiede.

Besonders angesichts der aktuellen politischen Lage sorgt die Thematik der kulturellen Heterogenität für Aufruhr. Die Ereignisse aus aller Welt, wie der Zustrom zahlreicher Flüchtlinge, zeigen jedoch längst, dass kulturelle Vielfalt nun vielmehr zum alltäglichen Thema geworden ist und eine Auseinandersetzung mit der Materie erforderlich ist. Durch die derzeitigen gesellschaftlichen und politischen Spannungen wird das Zusammentreffen unterschiedlicher kultureller Strömung jedoch immer mehr als Herausforderung anstatt als Bereicherung angesehen. Wie soll die Welt also in Zukunft aussehen? Ein Miteinander und/oder ein Nebeneinander?

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Frauen als Führungskraft - eine Neuauflage des Buches unserer ti communication Trainerin Prof. Dr. Sandra Müller

Frauen als Führungskraft - eine Neuauflage des Buches unserer ti communication Trainerin Prof. Dr. Sandra Müller

Stärken nutzen. Erfolgspotenziale realisieren.

„Frauen wollen führen, nicht herrschen.“ So lautet die Überschrift eines kürzlich veröffentlichten Artikels von Helene Enders des Harvard Business Managers. Ihr Interview mit dem Juristen Prof. Brun-Hagen Hennerkes zeigt die fortwährende Problematik der beruflichen Stellung der Frau in Unternehmen auf.


Gerade auf oberer Managementebene ist der Anteil an weiblichen Führungskräften nach wie vor relativ gering. Die Ursachen dafür sind vielfältig. An Ausbildungsstand und Karriereambitionen von Frauen mangelt es jedenfalls nicht.


Unsere Trainerin Dr. Sandra Müller beschäftigt sich intensiv mit der Thematik Frauen in Führungspositionen. Ihre Erfahrung zeigt, dass sich Themenschwerpunkte in Coachings bei Frauen und Männern kaum unterscheiden. Fragen wie überzeugende Präsentation, motivierende Führung oder strategische Konzepte beschäftigen beide Geschlechter gleichermaßen. Und doch gibt es Unterschiede in der Wahrnehmung und der Akzeptanz weiblicher Führungskräfte.


In ihrem Buch "Frauen als Führungskraft. Stärken nutzen, Erfolgspotenziale realisieren." vermittelt Sandra Müller anhand von sechs Praxisbeispielen, bei denen weibliche Entscheider im Mittelpunkt stehen, konkretes Handwerkszeug für die persönliche Kompetenzerweiterung. Anhand von Reflexionsfragen, Checklisten und Praxistipps sollen weibliche Führungskräfte und Fachexpertinnen zum Führungserfolg ermutigt und bei der Umsetzung der Buchinhalte in ihrem Arbeitsalltag unterstützt werden. Auch wertvolle Tipps für den Umgang mit Gegenwind und zur Bewältigung von Rückschlägen sind enthalten. Ein Vielzahl interessanter Ansatzpunkte, nicht nur für Frauen selbst, sondern auch für PersonalexpertInnen, die Frauen dabei unterstützen können, in Führungspositionen zu gelangen und diese erfolgreich auszuführen.

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Sayonara* in Brasilien

Sayonara* in Brasilien

*= „Auf Wiedersehen“ auf Japanisch


Brasilien – das Land des Sambas und der Lebensfreude. Das sind gängige Assoziationen zu dem flächenmäßig fünftgrößten Land der Welt. Es gibt dort viel mehr als nur Rio und schöne Strände. Viele außergewöhnliche Fakten sind außerhalb der Landesgrenzen kaum bekannt. Oder hätten Sie Brasilien mit Japan in Verbindung gebracht? Hätten Sie gewusst, dass es das Land mit der größten japanischen Bevölkerung außerhalb Japans ist? Überrascht? Es gibt sogar einen „japanischen“ Stadtteil in São Paulo.


Liberdade: Freiheit. So heißt das „Japan Town“ São Paulos. Dieser Stadtteil, heute eher eine touristische Attraktion, hat über die Jahre einige Einflüsse anderer ostasiatischer Kulturen erlebt. Dort zeigt sich die eher unbekannte japanische Migration und erinnert an die kulturelle Vielfalt, an den kulturellen Schmelztiegel Brasiliens.


Am 18.06.1908, mit dem Eintreffen des ersten japanischen Schiffes Kasato Maru im Hafen von Santos, São Paulo, hat alles begonnen. In ihm waren 781 ArbeiterInnen aus Japan, die aufgrund der Überbevölkerung Japans und den vorherrschenden prekären Lebens- und Arbeitsbedingungen nach Brasilien auswanderten. Während es nicht nur in Japan sondern auch in Italien und Deutschland für viele aus der ärmeren Handwerker- und Bauernschicht immer schwieriger wurde, im Heimatland eine Existenz aufzubauen, benötigte Brasilien Arbeitskräfte auf den großen Kaffeeplantagen und den neu eroberten und unbewohnten Gebieten außerhalb der beliebten Regionen um São Paulo und Rio. Brasilien schloss damals mit vielen Ländern Einwanderungsverträge und warb aktiv um ausländische Arbeitskräfte. Die Japaner bildeten jedoch keine besonders beliebte Einwanderergruppe in Brasilien und genossen kein hohes Ansehen. Trotz allen Schwierigkeiten verringerte sich die japanische Einwanderung erst mit dem Zweiten Weltkrieg. Bis 1915 waren knapp 15.000 MigrantInnen aus Japan in Brasilien angekommen. Nach dem Ersten Weltkrieg stieg diese Zahl stetig bis auf 164.000 JapanerInnen an.

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Welches Amerika ist das? Gedanken zum Präsidentschaftswahlkampf

Welches Amerika ist das? Gedanken zum Präsidentschaftswahlkampf

Welches Amerika ist das? Wie sind wir an diesen seltsamen Ort gekommen? Als Europäerin, die seit der Bush (Junior) Präsidentschaft in den USA lebt, ist das ein tagtägliches Rätsel. Gegenwärtig stellen sich viele AmerikanerInnen ähnliche Fragen. Mit einem Blick darauf, wie kulturelle Wurzeln und die Herausforderungen der Gegenwart zusammenwirken, werden die Dynamiken verständlicher.

Kulturelle Wurzeln

Geschichtlich tief verankerte Ideologien haben nach wie vor eine erhebliche Wirkung auf die gegenwärtigen Wahrnehmungen und emotionalen Reaktionen im politischen Prozess: Da die Nation der Vereinigten Staaten durch eine Revolution entstanden ist, haben viele Amerikaner eine positive Einstellung zu einer Trotzhaltung gegen Autoritäten im Allgemeinen und Misstrauen gegenüber Regierungen im Speziellen beibehalten. Freiheit (liberty) wird vor allem als Freiheit von Regierungskontrolle verstanden, Individualität (individuality) als das Recht zu sein und zu tun, was man will, und das Gesetz (rule of law) als dazu dienend, beides zu schützen. Gleichheit (equality) erkennt zwar an, dass es Unterschiede in Status und Erfolg gibt, akzeptiert aber keine naturgegebenen Unterschiede. Diese Haltung ist verwoben mit einer grundlegenden Identität als ein christliches Amerika und unterstützt die wichtige Rolle von Religion im politischen Leben, obwohl Kirche und Staat verfassungsrechtlich streng getrennt sind.

Gegenwart

Diese historischen Hintergründe werden von allen PräsidentschaftskandidatInnen (und den Medien) auf jeweils unterschiedliche Art rhetorisch genutzt. Gleichzeitig unterscheidet sich  der heutige Kontext für die KandidatInnen sehr  von den Wahlkämpfen der 90er Jahre, geschweige denn den Gründungsjahren der amerikanischen Republik. Eine Vielzahl massiver Veränderungen, u.a. in Geopolitik und Technologie, erzeugen einen hohen Druck auf politische Strukturen, Prozesse und Gewohnheiten – inklusive der Aufrechterhaltung des Zwei-Parteiensystems. Auch wenn dies kein explizites Wahlkampfthema ist, spürt die Öffentlichkeit verstärkt die Notwendigkeit tiefgreifender politischer Reformen.

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Globalisierung schreitet voran - Mitarbeiter-Entsendung ins Ausland: So organisieren Sie die Rückkehr optimal!

Globalisierung schreitet voran - Mitarbeiter-Entsendung ins Ausland: So organisieren Sie die Rückkehr optimal!

Zuerst erschienen als Gastkolumne in Focus Online, Januar 2016

Weltweite Entsendungen von MitarbeiterInnen sind für viele Groß-Unternehmen längst Alltag. Die kulturspezifische Vorbereitung der entsendeten MitarbeiterInnen ist dabei üblich. Firmen müssen allerdings clever planen, damit sie Zeit und Kosten sparen.

Abgesehen von der Gefahr des Abbruches einer Entsendung lauern auf den Arbeitgeber aber noch andere Risiken: Werden entsendete MitarbeiterInnen bei der Rückkehr nicht angemessen betreut und auf die „neue alte“ Situation vorbereitet, kann auch dies sehr verlustreich, z.B. mit dem Weggang der MitarbeiterInnen enden. Häufig verlassen „Repats“ nach der Rückkehr ins Stammhaus schnell das Unternehmen – Personalabteilungen sind überrascht, die MitarbeiterInnen enttäuscht. Aber warum ist das so?

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Ein Best Practice für interkulturelle Kompetenz: Deutschland, Österreich und die Schweiz – so nah und doch so fern!

Ein Best Practice für interkulturelle Kompetenz: Deutschland, Österreich und die Schweiz – so nah und doch so fern!

Die Rhomberg Gruppe leistet in den Bereichen Bau, Ressourcen und Bahntechnik mit mehreren Standorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz seit Jahren erfolgreiche internationale Arbeit. Dabei baut Rhomberg zu jeder Zeit auf Nachhaltigkeit und legt großen Wert auf die Berücksichtigung gesellschaftlicher Entwicklungen! Manuela Pölki, Mitarbeiterin der Human Resources Abteilung von Rhomberg Bau in Bregenz, Österreich, über kulturelle Unterschiede zwischen Österreich und seinen Nachbarn, Deutschland und der Schweiz.

Wie kam es dazu, dass Sie sich für ein D-A-CH Training entschieden haben?
Wir arbeiten seit Jahrzehnten mit Unternehmen der D-A-CH Regionen zusammen und haben uns gewundert, warum es auch nach so langer Zusammenarbeit immer noch Differenzen und Unterschiede gibt, denen man sich vorher nie wirklich bewusst war. Es stellte sich heraus, dass diese Probleme kultureller Natur sind, deshalb haben wir uns für ein interkulturelles Training in den D-A-CH Kulturen entschieden.

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Interkulturelles Training Interkulturelle Kompetenz InterGest INTERCHANGE Interkulturelles Management Intercultural competence Auslandgeschäft Interkulturelle Sensibilisierung Intercultural management Interkulturelle Kommunikation Consulting Foreign trade Intercultural training Interkulturelles Training China Leadership Coaching Internationale Zusammenarbeit HR China Offene Trainings Auslandsentsendung Intercultural communication SIETAR ti kochkultur Brasilien Connect Sprachenservice Leadership development Österreich USA Wien Training für Führungskräfte Auslandsgeschäft Führung Expats Cross-cultural Communication brand eins Wirtschaftsmagazin Frankreich Internationales Expertenteam International cooperation Länderspezifische Trainings Interkultureller Geschäftserfolg Deutschland ti communication Führungskräfteentwicklung Japan Italien Interkulturelles Training USA Interkulturelles Training Brasilien Trainer Management Training Nachwuchsführungsprogramm anniversary celebration Welt Austria Iran Open training courses Führungskompetez Doctors Without Borders Cultural Awareness Übersetzer Project management Chance Russland Training tool Tarof Germany Expertenteam Interkulturelles Training Niederlande Interkulturalität Regensburg Performance Management Schweiz Veränderung Interkulturelles Training Deutschland Premiere France Weibliche Führungskräfte Strategie GPM England Megatrends Internationale Teams Switzerland Projektmanagement Intercultural competence USA Spanien Ärzte ohne Grenzen Führungskompetenz India strategy Multikulturalismus Sepak Takraw complexity Resilienz Interkulturelles Entsendetraining Migration Mitarbeiter Austauschforum ti communication Shanghai Party Kochworkshop Rhomberg Bau Intercultural training China Indien München Kulturelle Vielfalt – success Mehrsprachigkeit Regionalität Integration Chile Seminarplanung international Intercultural training England Deutschland Österreich Schweiz Italy Handlungsfähigkeit cooking Schweden Kultur Entwicklung “ exchange platform Nationalbewusstsein Weltweites Personalentwicklungsprogramm Angst Interkulturelles Training Schweden Intercultural training Germany Turkey Change Management culture Impatriates Zeitverständnis Übersetzung 15 years Relocation Dolmetscher Interkulturelle Erfahrung Zielkulturen Salzstadel Niederlande Brazil Kabaddi Rückkehr Spain management competencies Denmark internationale Printmedien Estland Fachkräftemangel Kompetenzmodelle fund-raiser Vienna Nationalfeiertag exchange forum calimerocomplex Intercultural training Brazil Hornussen Auslandserfahrung Healthcare Foreign Business South Africa ti cooking culture internationales Marketing Kundenkommunikation Indulgence workshop Immigration Reflexion Internationalisierung Sport Intercultural training Netherlands Südafrika carbon footprint Estonia Valencia Competency models Kommunikation fun Palladium Mobility Group Interpreting Hollywood Zeitmanagement US-Präsidentschaftswahlen Gesundheitswesen Erfolg Türkei environmental protection Australia Kongress Fotoshooting Interkulturelles Training Österreich cooking culture Russia Translating Erwartungen vs. Realität Intercultural Training India Komplexität Internationalization Skandinavien Expat Management China Firmenjubiläum potatoes Australien Kanada Homepage E-Learning cultural understanding Generation Y time management Inpattrainings internationales Projektmanagement Gendern Change Asien 15 Jahre Kartoffeln Markenbotschafter Jubiläumsfeier Country Navigator Hörbücher Kundenorientierung Vereinbarkeit von Beruf und Familie Experts D-A-CH Kulturen US Presidential Campaign Asia Benefizveranstaltung Umweltschutz Olympic Games Million´s Poet Unternehmensberatung Interkultureller Genussworkshop Remote Leadership Interkulturelles Training Indien reflection Skandinavia Reintegration best practise Umzug Frauen Multilingualism CO²-Bilanz Management trainee programme Commitment Mittel-und Osteuropa historic Salzstadel Interkulturelles Training England gesellschaftliches engagement Diversity Management Team Führungskräfte course correction Sweden responsibility Interkulturelles Training Schweiz