Das Video zum ersten INTERCHANGE Evening "Resilienz"

Das Video zum ersten INTERCHANGE Evening "Resilienz"

Am 22.11. 2016 fand unser erster INTERCHANGE Evening zum Thema Resilienz statt. Als Gastredner durften wir Senior Consultant Raoul Michael Koether begrüßen, der im eigenen beruflichen Alltag immer öfter mit diesem neuen "Modewort" konfrontiert wurde.

Negative Emotionen, die besonders in stressigen Situationen auftreten, führen ungefiltert langfristig zu psychischen und physischen Erkrankungen. Diese Beobachtung machte auch unser Gastredner des ersten INTERCHANGE Evening Raoul Michael Koether. 14% aller Krankschreibungen sind auf psychologische Ursachen zurückzuführen. Außerdem fallen diese Mitarbeiter am längsten aus – im Durchschnitt 35 Tage. Für ein Unternehmen bedeutet das zusätzliche Kosten. Es ist unschwer zu erahnen, warum diese Thematik für Firmen immer mehr an Bedeutung gewinnt. So auch für Herrn Koether, speziell während seines langjährigen Einsatzes als Projektmanager. Diese Position bringt oft alleinige Verantwortung, Zeitdruck und letztendlich einen stressigen Arbeitsalltag mit sich. In diesem Umfeld machte unser Referent die Erfahrung, wie wichtig psychologische Widerstandsfähigkeit – Resilienz – heutzutage geworden ist. 

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Individuelle Resilienz: Viel mehr als Stressmanagement – ein Interview mit Senior Consultant Raoul Michael Koether

Individuelle Resilienz: Viel mehr als Stressmanagement – ein Interview mit Senior Consultant Raoul Michael Koether

Sie haben bereits in zwei Blogbeiträgen über das Thema „Resilienz“ berichtet. Warum ist Resilienz momentan in aller Munde und was hat Sie dazu geführt, sich näher mit dem Thema zu beschäftigen?

Auf das Thema Resilienz bin ich gestoßen, als ich einen Vortrag zum Thema „Veränderungen in der Arbeitswelt“ vorbereitet habe. Ich habe mich daran erinnert, wie es noch vor zwanzig Jahren war, als ich Emails für eine vorübergehende Modeerscheinung gehalten habe. Eine großartige Fehleinschätzung übrigens! (lacht) Damals kam die Post am Vormittag zwischen 10 und 11, die Hauspost viermal am Tag. Man hat seine Korrespondenz bis zum Nachmittag erledigt und eine Antwort konnte frühestens am übernächsten Tag erwartet werden. Natürlich gab es auch Fernschreiber und Telefone, aber Sie waren nicht diesem Informationsüberfluss ausgesetzt wie heute. Und ich glaube, die wenigsten Menschen sind darauf vorbereitet, damit umzugehen, einfach weil ihnen die richtigen Techniken dafür fehlen. Neben Informationsmanagement ist das sicher auch Resilienz.

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Persönliche Resilienz bei ProjektmanagerInnen – Ein Praxisbeispiel

Persönliche Resilienz bei ProjektmanagerInnen – Ein Praxisbeispiel
Blog Resilienz 2 05082016 Burn out Spirale

Während in meinem letzten Blog die Anwendung von Resilienztechniken in der Projekt- und Vorprojektphase behandelt wurde, möchte ich heute vor allem auf die persönliche Resilienz bei ProjektmanagerInnen eingehen.

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Resilienz im Projektmanagement

Resilienz im Projektmanagement

Seit einiger Zeit scheint wieder ein Modethema in das Personalmanagement der Unternehmen Einzug gehalten zu haben. Es vergeht kaum eine Woche, in der man nicht beim Blick in die relevanten Fachzeitschriften, Magazine und Seminarkataloge auf ein Thema stößt: Resilienz. Doch was ist das?

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Führen in internationalen Projekten - GPM zu Gast in den Workshop Räumen von ti communication

Führen in internationalen Projekten - GPM zu Gast in den Workshop Räumen von ti communication


Am 7. Dezember führte der Leiter der GPM Regionalgruppe Regensburg Christian Eisenschink zum Themenabend „Führung in internationalen Projekten“ ein. Als Initiator der Veranstaltung begrüßte er die anwesenden Mitglieder und Interessierten und betonte, dass Führung in internationalen Projekten eine Zusammenarbeit sowohl auf kultureller Ebene, als auch auf Führungs- und Personalebene fordert. Klar strukturierte Aufgaben und der richtige Ton sind vorausgesetzt. Welche Grundkompetenzen und Fähigkeiten eine Führungskraft haben sollte, war Thema des anschließenden GPM-Vortrags mit Anna Corbett.

Im Mittelpunkt des Vortrags standen die Grundkompetenzen und Fähigkeiten, die Führung auszeichnen und die Erweiterung dieser um den internationalen Faktor. Die TeilnehmerInnen nahmen den Vortrag „Führung in internationalen Projekten“ zum Anlass, mit der Referentin Anna Corbett verschiedene Themen zu vertiefen und zu diskutieren. Besondere Aspekte wie „kulturelle Hürden“ oder „Führen in der Matrix“ wurden eifrig diskutiert.

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GPM zu Gast bei ti communication: Anna Corbett über "Führung in internationalen Projekten" am 07.12.2015 in unseren Büroräumen

GPM zu Gast bei ti communication: Anna Corbett über "Führung in internationalen Projekten" am 07.12.2015 in unseren Büroräumen

In international tätigen Unternehmen wird das vorhandene Know-how im Rahmen von Projekten über Raum und Zeitzonen hinweg gebündelt. Unternehmen agieren damit ressourcen– und kostenschonend. Stellt man jedoch die Kosten, die durch Reibungsstellen und damit verbundene Energie- und Zeitverluste in der internationalen Kooperation entstehen, den Einsparungen gegenüber, wechselt der Betrag nicht selten das Vorzeichen. Die langfristigen Verluste, die durch Motivationseinbußen, hohen Energieverschleiß usw. entstehen, sind noch nicht berücksichtigt. Dabei ist richtiges Führen die Schlüsselstelle zum Erfolg.

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Kompetenzmodelle in Führungsworkshops – ein Projektbericht aus China

Kompetenzmodelle in Führungsworkshops – ein Projektbericht aus China

Ende letzten Jahres unterstützte ti communication eine mittelgroße deutsche Unternehmensgruppe bei der Markteinführung ihres neuen Performance Management Systems in ihren chinesischen Niederlassungen. Zwei Trainings wurden von Dr. Laurenz Awater, dem Vertreter von ti communication in China, durchgeführt. Dabei stellte er ein neues Kompetenzmodell vor, das speziell für die globale Unternehmensstruktur des Kunden entwickelt wurde.

Kompetenzmodelle sind integraler Bestandteil in jeder Strategie. Sie zielen darauf ab, eine leistungsfähige Organisation aufzubauen. Zudem sind sie ein wichtiges Instrument, da sie in folgenden Bereichen ihre Nützlichkeit bewiesen haben:

  • Definition der Corporate Identity und Bereitstellung einer globalen Richtung der Organisation
  • Klärung der Leistungserwartungen durch die Bereitstellung von speziellen Verhaltensbeschreibungen
  • Effektivere Gestaltung des Performance Managements Prozesses durch die Transformation der traditionellen Leistungsbeurteilungsgesprächen zu zukunftsorientierten Entwicklungsgesprächen
  • Einführung einer Leistungskultur und einer anerkennenden Feedback-Kultur
  • Umorientierung der Individuen und Teams von monetären Anreizen hin zur Maximierung von Entwicklungspotentialen
  • Ausrichtung der Entwicklung des Unternehmens und jeden einzelnen Mitarbeiters an gemeinsamen Werten und Zielen
  • Bildung einer Unternehmenskultur, die auf zentralen Werten und Prinzipien für eine globale Unternehmensorganisation basieren
  • Schaffung einer gemeinsamen Sprache unter den Mitarbeitern über Hierarchien und nationale Grenzen hinweg

Die TeilnehmerInnen diskutierten die Kompetenzen und Verhaltensbeschreibungen. Dabei erlernten sie ebenso ihre praktische Anwendung in der Leistungsbeurteilung, indem sie Selbstevaluierungen durchführten und anhand von Fallstudien Mitarbeitergespräche vorbereiteten.

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Resilienz - Wettbewerbsvorteil im Interkulturellen Management

Resilienz - Wettbewerbsvorteil im Interkulturellen Management

Im Gespräch mit meinem Kunden merkte ich deutlich: er war augenblicklich mit seiner Führungsleistung nicht zufrieden. Michael Dobler* war Personalchef in einem Konzern und leitete gerade einen internationalen Roll-out, bei dem er im gesamten Unternehmen einheitliche Führungsstandards festlegte und implementierte. Um die Akzeptanz für die neue Unternehmensstrategie zu stärken, hatte er sein Team aus erfahrenen Personalexperten jeder Fokusregion zusammengestellt. Das war unternehmenspolitisch geschickt, um seinem „Zentralenprojekt“ Rückenwind in den Geschäftseinheiten zu verschaffen. Als erfahrender Manager ging er nicht blauäugig in das Unterfangen: von Anfang an sorgte er für sich und sein Team für interkulturelles Coaching. Trotzdem berichtete Michael Dobler heute, dass seine Führungsaufgabe nur schwer zu meistern sei. Unterschiedliche Reaktionen im Team auf Störungen in der Zusammenarbeit sind natürlich keine Überraschung, sie benötigen jedoch mehr Aufmerksamkeit als im Zeitkontingent von Führungskräften normalerweise zur Verfügung steht. Vor allem der Umgang mit fachlichen Rückschlägen und Enttäuschungen sorgte ständig für Leistungseinbrüche oder sogar Konflikte in der Gruppe. Das normale „Auf und Ab“ der Erfolgskurve in Projekten sollte seinen Senior Consultants vertraut sein. Trotzdem kam er hier nicht weiter.

Warum ist es für Führungskräfte häufig so anspruchsvoll, internationale Teams motiviert durch Durststrecken zu führen? Dieser Frage bin ich nachgegangen, um meine Kunden mit Antworten zu unterstützen.

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