Inside ti communication: Unser Weg vom Interkulturellen Trainingsanbieter zum Partner für internationale Organisationsentwicklung

Cover-Bild

Seit dem Gründungsjahr 2000 hat sich ti communication am Markt für interkulturelle Trainings, Coachings und Consulting zu einem der führenden Anbieter entwickelt. ti communication steht für professionelle Weiterbildung und Beratung im interkulturellen Bereich.

Unseren Anspruch, der beste Anbieter auf dem Markt zu sein, haben wir immer aufrechterhalten. Deswegen haben wir uns mit den Anforderungen unserer Kunden weiterentwickelt und verändert. Wir nehmen Sie mit auf eine kurze Zeitreise vom DAMALS zum JETZT in die ZUKUNFT.

Weiterlesen
486 Aufrufe
0 Kommentare

Globalisierung schreitet voran - Mitarbeiter-Entsendung ins Ausland: So organisieren Sie die Rückkehr optimal!

Globalisierung schreitet voran - Mitarbeiter-Entsendung ins Ausland: So organisieren Sie die Rückkehr optimal!

Zuerst erschienen als Gastkolumne in Focus Online, Januar 2016

Weltweite Entsendungen von MitarbeiterInnen sind für viele Groß-Unternehmen längst Alltag. Die kulturspezifische Vorbereitung der entsendeten MitarbeiterInnen ist dabei üblich. Firmen müssen allerdings clever planen, damit sie Zeit und Kosten sparen.

Abgesehen von der Gefahr des Abbruches einer Entsendung lauern auf den Arbeitgeber aber noch andere Risiken: Werden entsendete MitarbeiterInnen bei der Rückkehr nicht angemessen betreut und auf die „neue alte“ Situation vorbereitet, kann auch dies sehr verlustreich, z.B. mit dem Weggang der MitarbeiterInnen enden. Häufig verlassen „Repats“ nach der Rückkehr ins Stammhaus schnell das Unternehmen – Personalabteilungen sind überrascht, die MitarbeiterInnen enttäuscht. Aber warum ist das so?

Weiterlesen
2508 Aufrufe
0 Kommentare

Iran nach dem Nuklearabkommen – ist die Euphorie gerechtfertigt?

Iran nach dem Nuklearabkommen – ist die Euphorie gerechtfertigt?

“Wir hoffen auf eine bessere Zukunft, wenn internationale Unternehmen in den Iran zurückkommen und bei uns investieren und Wohlstand schaffen“. Diesen Satz hören wir fast täglich in unseren Gesprächen mit iranischen ManagerInnen, BeamtInnen, ArbeiterInnen, KonsumentInnen und Menschen auf der Straße. Die iranische Wirtschaft war im Zuge der verschärften Wirtschaftssanktionen und lokaler Misswirtschaft in eine veritable Rezession gefallen. Hohe Inflation, steigende Arbeitslosigkeit, fehlende Investitionen und internationale Isolation setzten dem Lebensstandard der IranerInnen merkbar zu. Seit dem Amtsantritt der Regierung Rohani kam es jedoch bereits vor der Einigung bei den Nuklearverhandlungen zu einer leichten Erholung – die Wirtschaft wuchs 2014 um 2% - und nun stehen die Zeichen auf  Investition, Expansion, Re-Integration in das globale Wirtschaftssystem und Öffnung des Marktes.

Welche Chancen bietet der Iran? 

Seit mehreren Wochen geben hochrangige internationale Wirtschaftsdelegationen sich hier die Klinke in die Hand. Das Interesse an Geschäften mit dem und im Iran ist gewaltig. Doch wie interessant ist der iranische Markt für ausländische, insbesondere deutsche Unternehmen wirklich? Und welche Spezifika müssen beachtet werden, auf welche Probleme müssen die Unternehmen vorbereitet sein? Irans etwa 78 Millionen Menschen, die einen riesigen „Konsum-Rückstau“ angehäuft haben (und die v.a. internationale Marken begehren), machen das Land zu einem gewaltigem Potential für Konsumgüter- und Dienstleistungsunternehmen. Und Hersteller von Investitionsgütern und Infrastruktur können sich auf einen riesigen Nachhol- und Investitionsbedarf freuen. 80% der iranischen Industrieanlagen sind veraltet und müssen ersetzt werden, die Infrastruktur muss modernisiert, der Tourismus aufgebaut, das Finanzwesen auf modernen Stand gebracht werden, um nur einige Branchen zu nennen. Viele Branchen werden heute von lokalen Firmen dominiert, die durch veraltete Anlagen, Prozesse und  Managementsysteme in ihrem momentanen Zustand kaum der internationalen Konkurrenz standhalten werden können.

Weiterlesen
2527 Aufrufe
0 Kommentare

Internationalisierungsstrategien - Wie global ist Ihr Unternehmen wirklich?

Internationalisierungsstrategien - Wie global ist Ihr Unternehmen wirklich?

Deutsche Produkte sind in der Welt unter dem Qualitätslabel „Made in Germany“ bekannt und viele deutsche Marken generieren den Großteil ihres Umsatzes fern des Heimatlandes. Der Anspruch, international aufgestellt und ein Global Player in ihrem jeweiligen Marktsegment zu sein, gehört zum Selbstverständnis vieler mittlerer und großer Firmen. Doch wie weit ist es wirklich her mit einem „internationalen Denken“ in den Management- und Führungsebenen deutscher Unternehmen?

Gerade wenn es um internationale Zusammenarbeit geht, variieren die Modelle, nach denen sich Firmen mit ihren jeweiligen Partnern, Tochterunternehmen oder Niederlassungen ausrichten. Im Folgenden werden vier Internationalisierungsstrategien vorgestellt, die dabei helfen die verschiedenen Haltungen und Verhaltensweisen in den Interaktionen darzustellen.

In der Abbildung stellt der linke Kreis die Firmenkultur des Heimatlandes dar (das zur besseren Erläuterung hier das deutsche Stammhaus sein soll), dessen Organisationskultur grau hinterlegt ist; der rechte Kreis repräsentiert den internationalen Partner, dessen natürliche lokale Gegebenheiten in weiß hinterlegt sind.

Polyzentrische Strategie: Das deutsche (Stamm-)Haus und die ausländischen Tochterunternehmen arbeiten gut und mit wenig Überschneidung fast unabhängig nebeneinander her.
Diese Strategie wird häufig bei funktionaler Internationalisierung angewendet: es herrscht ein hoher Grad an Unabhängigkeit vom deutschen Stammhaus; die Unternehmensführung des Partners passt sich den lokalen Gegebenheiten an; die ausländische Firmenkultur bleibt erhalten; es findet kein Austausch an MitarbeiterInnen und an Know-how statt.

Weiterlesen
5384 Aufrufe
0 Kommentare

Fehler im Auslandsgeschäft - Zehn sichere Wege, Geld zu verbrennen: Der zehnte Fall - Betriebsstätte oder Tochtergesellschaft? Brauchen wir nicht.

Fehler im Auslandsgeschäft - Zehn sichere Wege, Geld zu verbrennen: Der zehnte  Fall - Betriebsstätte oder Tochtergesellschaft? Brauchen wir nicht.

Ein Beitrag von InterGest, Partner von ti communication.

Frau Diener leitet eine Gebäudereinigungsfirma an der deutsch - niederländischen Grenze und beschäftigt dort etwa 200 Mitarbeiter. In Deutschland hat sie bedeutende Kunden wie etwa die Deutsche Bahn oder große Hotels. Ihre Mitarbeiter kommen zwar aus allen möglichen, vor allem osteuropäischen Ländern, haben aber immer einen geltenden deutschen Arbeitsvertrag und sind natürlich ordnungsgemäß angemeldet.

Nun kommt Frau Diener bei der Veranstaltung eines Wirtschafts­verbandes mit einem niederländischen Unternehmer in Kontakt, der ein Hotel mit über 200 Betten in den Niederlanden hat und dort eine Firma für die notwendigen Reinigungsarbeiten sucht. Bisher hatte das Hotel eigene Reinigungskräfte und Zimmermädchen, aber die Kosten für Personal und Sozialversicherung sind inzwischen so hoch gewor­den, dass sich ein Outsourcen dieser Tätigkeit als durchaus sinnvoll erweist.

Nach einigen Verhandlungen ist man sich einig und Frau Diener wird ab sofort die Reinigungskräfte für das Hotel stellen. Etwa 15 Per­sonen von Frau Diener sind nun für das Niederländische Hotel be­reitgestellt und fahren jeden Tag die etwa 30 km aus Deutschland zu ihrem Arbeitsplatz im Nachbarland.

Einige Zeit vergeht und beide Geschäftspartner sind mit der ein­gegangenen Verbindung sehr zufrieden. Frau Diener verdient gutes Geld in den Niederlanden und der Hotelbetreiber ist sehr zufrieden. Alles läuft perfekt. Alles? Nun ja, sieht man einmal von der Tatsache ab, dass Frau Diener eine Dienstleistung im Ausland erbringt und da­bei so tut, als hätte das keine steuerlichen Konsequenzen. Frau Diener ist nämlich nicht einmal auf die Idee gekommen, dass sie über ihre Tätigkeit eine Betriebsstätte in den Niederlanden begründen könnte. So fakturiert sie fleißig die Dienste ihrer Firma mit deutscher MwSt und versteuert die Erträge ebenfalls in Deutschland.

Weiterlesen
2634 Aufrufe
0 Kommentare

Fehler im Auslandsgeschäft - Zehn sichere Wege, Geld zu verbrennen: Der neunte Fall - Alle gehen nach China, Sie gehen mit

Fehler im Auslandsgeschäft - Zehn sichere Wege, Geld zu verbrennen: Der neunte Fall  - Alle gehen nach China, Sie gehen mit

Ein Beitrag von InterGest, Partner von ti communication.

Altmeier macht Fenster. Er macht gute Fenster und zwar solche, die richtig Energie sparen und dazu noch toll aussehen. Altmeier un­terstützt auch den lokalen Fussballverein der großen Kreisstadt Stem­melfeld und ist der Vorzeigeunternehmer des ganze Landkreises. Er ist innovativ, umweltfreundlich, lokalpatriotisch, schafft Arbeitsplätze und ist sowieso ein dufter Typ.

Ende 2005 nun fand es sich, dass ein ehrgeiziger Politiker aus dem Landkreis Stemmelfeld, bei einer Chinareise seiner Partei, einige po­tenzielle Investoren für seinen Landkreis interessieren konnte. Schnell fand sich eine Gruppe interessierter Chinesen, die zu einer Delegati­onsreise nach Deutschland aufbrechen wollten, um dort vor Ort zu sehen, welche Investitionen in China oder Deutschland mit einer Ko­operation möglich seien.

Als der Besuch der Chinesen vorbereitet wurde, kam Altmeier ins Spiel. Er sollte der chinesischen Delegation vorgestellt werden, seine Fabrik und seine Produkte präsentieren und damit das deutsche Un­ternehmertum repräsentieren. Kein anderer schien dafür so geeignet, niemand könne das besser, wurde gesagt.

In den Tagen vor dem Besuch der Delegation wurde die Fabrik von Altmeier auf Hochglanz gebracht, alles wurde schön hergerichtet und vor der Fabrik wehten schließlich drei Fahnen der Volksrepublik China. Die Delegation konnte kommen.

Weiterlesen
3241 Aufrufe
0 Kommentare

Fehler im Auslandsgeschäft - Zehn sichere Wege, Geld zu verbrennen: Der achte Fall - Ein Importeur übernimmt den gesamten Vertrieb im Zielland

Ein Beitrag von InterGest, Partner von ti communication.

Herr Schmidt stellt wunderbare Möbel aus Rattan und anderen Flechtmaterialien her. Sein Unternehmen baut dabei auf echte Handarbeit und zwar ausschließlich „Made in Germany“. Dieses Qualitätsmerkmal ist ihm heilig, es rechtfertig vor allem aber die recht hohen Preise, denn gegenüber der vor allem aus Indonesien kommenden Konkurrenz ist Herr Schmidt um mehr als das Doppelte teurer.
Nun hat Herr Schmidt im vergangenen Jahr die Möbelmesse in Paris besucht und dort seine kostbaren Produkte ausgestellt. Er weiß, dass es in Frankreich einen großen Markt für seine Produkte gibt. Vor allem die Südküste Frankreichs verspricht ein phantastischer Markt zu sein.
Die Messe begann und der Optimismus von Herrn Schmidt wurde tatsächlich nicht enttäuscht. Schon am ersten Tag waren sehr viele interessierte Händler an seinem Stand, bestaunten die tolle Qualität, fachsimpelten über die hervorragende Handarbeit und zeigten ein hohes Kaufinteresse. Einigkeit herrschte bei den Interessenten auch darüber, dass die Preise zwar im oberen Segment liegen, jedoch gerade in der Zielregion der Südküste eine genügend potente Zielgruppe vorhanden sei.
Herr Schmidt sah sich nun aber dem Dilemma ausgesetzt, dass er es mit einer Vielzahl von potentiellen Kunden zu tun hatte, die aber relativ geringe Mengen einkaufen wollten. Da war ein Möbelhaus aus Cannes, die ein paar Sessel – am liebsten in Kommission – nehmen wollten, ein anderes aus St.Tropez war an zwei Sofas interessiert.
In dem Moment, in dem sich die Laune von Herrn Schmidt langsam zu trüben begann, erschien Monsieur Dujardin auf dem Messestand und erklärte, dass er das ultimative Konzept für den Geschäftserfolg in Frankreich für ihn habe. Er – Monsieur Dujardin – wäre erfolgreicher Importeur für hochwertige Gartenmöbel und die Flechtmöbel der Firma Schmidt würden sein Produktportfolio auf hervorragende Weise abrunden.

Weiterlesen
3142 Aufrufe
0 Kommentare

ti communication in Zürich - Wir sind Ihr Team vor Ort - in der Schweiz und weltweit!

ti communication in Zürich - Wir sind Ihr Team vor Ort - in der Schweiz und weltweit!

NEU: ti communication in der Schweiz! ti communication ist Ihr Team vor Ort für Ihren internationalen Erfolg! Nachdem im Januar dieses Jahres unsere Vertretung in China eröffnet wurde, folgt jetzt der Startschuss für ti communication in der Schweiz. Im Interview lernen Sie Dorothea Hegner, Ihre Ansprechpartnerin in Zürich, näher kennen und erfahren mehr über ti communication in Zürich!

ti communication: Wie profitieren die Kunden von ti communication vom neuen Standort in der Schweiz?
Dorothea Hegner: Zunächst einmal profitieren insbesondere die Schweizer Kunden, wie aber auch Kunden aus Süddeutschland und Liechtenstein, die nun in den Genuss einer noch intensiveren und umfassenderen Betreuung vor Ort kommen: Nichts kann das persönliche Gespräch ersetzen. Die Nähe zum Kunden hilft vor allem in komplexeren Mandaten und Projekten, die wir für die Kunden gruppenweit nach einheitlichen Standards koordinieren und abwickeln können. Auch bestehende Kunden in Deutschland profitieren vom erweiterten Netzwerk, indem Sie je nach Bedarf auf zusätzliche hochqualifizierte Trainer zurückgreifen können, die Trainingseinheiten über die Schweiz beziehen möchten.

Gleiche Sprache – Gleiche Kultur? Besteht denn überhaupt ein Bedarf an interkulturellem Training im Kontext Deutschland und Schweiz?
Da sprechen Sie ein heikles Thema an. “Mit Deutschen? Habe ich gar keine Probleme”, höre ich zwar oft und in meiner Arbeit als interkulturelle Trainerin erlebe ich viele gute Beispiele einer funktionierenden Zusammenarbeit zwischen Schweizern und Deutschen. Gleichwohl gibt es kulturelle Unterschiede, insbesondere in der Kommunikation, die immer wieder zu Missverständnissen, Spannungen und Konflikten führen. Während Personalverantwortliche bei einer Entsendung nach China sofort an eine interkulturelle Vorbereitung denken, kommt kaum jemand auf die Idee, dass dies besonders auch bei einem längeren Aufenthalt in der Schweiz zu empfehlen ist und das Einleben in die schweizerische Kultur wesentlich rascher und mit deutlich weniger Reibungsverlusten ermöglicht. Zu glauben, dass gleiche Sprache = gleiche Kultur bedeutet, wäre ein Trugschluss, denn bereits die Sprache ist eben doch unterschiedlich. Außerdem: Die Schweizer haben im Februar die Masseneinwanderungsintiative angenommen, dies ist zum Teil auch harte Kritik an den Deutschen, was wiederum deutsche Spezialisten verunsichern und in ihrer Arbeit beeinträchtigen kann. Da hilft es, wenn man die Schweizer besser lesen, verstehen und souveräner mit ihnen interagieren kann.

Inwiefern passt ti communication zu Ihrer Person? Was schätzen Sie an der Zusammenarbeit?
In meinem Herzen bin ich Unternehmerin und denke immer primär aus der Optik des Kunden: Was benötigt er wirklich zur bestmöglichen Zielerreichung, wie können wir ihn am besten unterstützen, welchen Service würde ich mir an seiner Stelle wünschen? Zudem sind für mich Werte wie Ehrlichkeit, Teamwork ,analytisch-strategisches Verständnis zentral. Mit der Professionalität und dem Serviceverständnis von ti communication kann ich mich sehr gut identifizieren und die hohen Qualitätsansprüche unserer Kunden optimal erfüllen.

Weiterlesen
3180 Aufrufe
0 Kommentare

Neue Vertretung in Zürich

Neue Vertretung in Zürich
Dorothea Hegner interkulturelle Trainerin Schweiz
ti communication ist vor Ort für Sie da - weltweit und jetzt auch in der Schweiz!

Wir sind Ihr Team vor Ort für Ihren internationalen Erfolg! Nachdem im Januar dieses Jahres unsere Vertretung in China eröffnet wurde, folgt jetzt der Startschuss für ti communication in der Schweiz.

Weiterlesen
369 Aufrufe
0 Kommentare

Fehler im Auslandsgeschäft - Zehn sichere Wege, Geld zu verbrennen: Der siebte Fall - Außendienst übernimmt auch Auslandsvertrieb

Fehler im Auslandsgeschäft - Zehn sichere Wege, Geld zu verbrennen: Der siebte Fall - Außendienst übernimmt auch Auslandsvertrieb

Ein Beitrag von InterGest, Partner von ti communication.

Ach wie schön ist doch die Schweiz. Die Berge sind beeindru­ckend, die Schokolade betörend und das Schweizerdeutsch irgendwie sympathisch. Und als wenn das nicht alles schon genug wäre, haben die Bürger des Alpenstaates auch noch reichlich Geld und sind kon­sumfreudig. Was liegt also näher als von Süddeutschland aus zumindest die deutschsprachige Schweiz zu erobern und die allseits geschätzten Pro­dukte der Pfleiderer GmbH auch dort zu vertreiben.

Herr Pfleiderer Junior stellt in Konstanz am Bodensee, Grenzstadt zur Schweiz, in der dritten Generation hochwertige Einbauküchen her. Seine Küchen – Qualität aus deutschen Landen – sind sehr be­liebt, aber teuer, was sie für den Schweizer Markt geradezu prädesti­niert. Bisher wurden noch keine großen Vertriebsaktivitäten in die Schweiz gelenkt, aber es war unübersehbar, dass immer mehr Schwei­zer eine Pfleiderer Küche wollten und sich daher anschickten nach Deutschland zu fahren und dort die Küche zu bestellen. Ein einträgli­ches Geschäft mit hohem Wachstumspotenzial.

Herr Pfleiderer wollte nun Nägel mit Köpfen machen und stellte sich vor, die gesamte Schweiz demnächst mit seinen hochwertigen Küchen zu beliefern. Einen Steuervertreter hatte er schon im Land, denn durch seine Montagetätigkeiten beim Küchenaufbau benötigte er diesen. Der nächste Schritt, nämlich die Gründung einer eigenen Schweizer Niederlassung, konnte daher recht unproblematisch von dem bekannten lokalen Steuerberater durchgeführt werden.

Aus Kostengründen wollte Herr Pfleiderer erst einmal auf einen Showroom verzichten und entschied sich für den Vertrieb über lokale Messen und Ausstellungen sowie einem extra von ihm entwickelten Direktvertrieb nach dem Modell „Vorwerk“, welches er sehr erfolg­reich in Deutschland betrieb. Seine geschickten und gut geschulten Verkäufer mussten sich nur Zugang zu Haus oder Wohnung des po­tenziellen Kunden verschaffen, und dann direkt vor Ort mittels selbst entwickelten Computersimulation die mögliche neue Küche dem staunenden Kunden virtuell aufbauen. War man einmal so weit, rück­te der Auftrag in greifbare Nähe. Sein Vorteil war auch, dass er dank recht hoher Margen mit nur wenigen Aufträgen gut leben konnte. Nun sollte das also in die Schweiz übertragen werden und es sprach nichts gegen einen vollen Erfolg.

Weiterlesen
4445 Aufrufe
0 Kommentare
Afrika Andreas Hauser Anna Corbett Argentinien Ärzte ohne Grenzen Asien Auslandsentsendung Auslandserfahrung Australien Auszeichnungen Belgien brand eins Wirtschaftsmagazin Brasilien Change Chile China Chinaforum Bayern Christoph Hauser Coaching Connect Sprachenservice Consulting Country Navigator D-A-CH Deutschland Dieter Dier Diversity Dorothea Hegner Dr. Heike Stengel Dr. Karin Schreiner Dr. Michelle Cummings-Koether Dr. Peter Anterist Dr. Peter Berger Dr. Sandra Müller Dr. Zeina Matar E-Learning England Europoles Evonik Expats Finnland Flüchtlinge Frankreich Frauen Froesch Group Führungskräfteentwicklung Generation Y Gerhard Hain Gesundheitswesen Gleichstellung GPM Gyöngyi Varga Impats Indien Infineon Integration INTERCHANGE InterGest Interkulturelle Kommunikation Interkulturelle Kompetenz Interkulturelles Management Interkulturelles Training Internationalisierung Internetauftritt Iran Italien Janaki Narkar-Waldraff Japan Kanada Kinder Kiriko Nishiyama KMU Kolumbien Korea Kuba Kulturelle Unterschiede Kulturelle Vielfalt Kulturschock Kundenzufriedenheit Lateinamerika Leadership Malaysia Marketing & Vertrieb Mehrwert Mongolei Nachwuchsführungskräfte Neue Formate Newsletter Niederlande Offene Trainings Organisationsentwicklung Osram Ost- und Mitteleuropa Österreich Peru Philipp Werner Polen Prof. Dr. Sandra Müller Projektmanagement Publikationen Raoul M. Koether Rausch & Pausch Reintegration Reisen Remote Leadership Resilienz Retropolation Rhomberg Bau Riskworkers Russland Ruth Schaefer Sabine Amend Schweden Schweiz Sicherheit SIETAR Silberfuchs-Verlag Singapur Skandinavien Spanien Sport Stadtmarketing Regensburg Stefan Nadenau Strategie Stressmanagement Success Stories Südafrika Susanna Brökelmann Syrien Teamentwicklung ti communication Traditionen Trainertreff Türkei Übersetzung Umweltschutz Ungarn Unsere ExpertInnen Unsere Kunden Unsere Partner Unternehmenskultur USA Verhandlungstraining WM Workshop Xueli Yuan


Blogverzeichnis - Bloggerei.de      BloggerAmt