Trainertreff 2018 – Von Expansion bis Supervision

Trainertage 2018

Was war das für ein Summen und Brummen, als sich am Wochenende vom 27. und 28.01.2018 zwölf TrainerInnen, die regelmäßig für ti communication arbeiten,  in den Räumen des Regensburger Büros  einfanden, um am jährlichen Trainertreff teilzunehmen. Es war nicht zu überhören, dass alle Anwesenden Kommunikationstalente sind, so lebhaft ging es zu. Aber so soll es auch sein, denn Ziel der zweitägigen Veranstaltung ist vor allem der theoretische und praktische Austausch zwischen den TrainerInnen in geselliger Runde und das gegenseitige Lernen aus den jeweiligen Spezialgebieten. ti communication wiederum versorgt die TrainerInnen mit neuesten Informationen aus dem Unternehmen.

 

 

 

 

 

 

Neuer Standort von ti communication in Portland

Diskussion

Der Samstag begann mit einer  Aufwärm- und Kennenlernübung von Senior Trainer Philip Werner. Anschließend informierte Gerhard Hain, der Geschäftsführer von ti communication, die anwesenden TrainerInnen über die aktuelle Markt- und Unternehmenssituation sowie anstehende Projekte. Sabine Amend, CEO von ti communication, Inc., dem kürzlich gegründeten US-Tochterunternehmen, erläuterte die Taktik für den Eintritt in den US-Markt sowie die strategische Bedeutung des Standortes in den USA. Die neue Niederlassung befindet sich in Portland, Oregon, einer wirtschaftlich aufstrebenden Stadt mit exzellenten Geschäftsverbindungen nach China und in Reichweite der wichtigsten Wirtschaftsstandorte an der US-Westküste. 

Neues Trainingsformat zum Thema Sicherheit

Leidenschaftlich diskutiert wurde beim Vortrag der auf Lateinamerika spezialisierten Senior Trainerin Cristina Ramalho zum Thema Interkulturelle Security Awareness – ein mögliches neues Trainingsformat. Dabei wurde deutlich, dass viele Expats mit Ängsten und Bedenken sowie teilweise realitätsfernen Ansichten des Ziellandes in Trainings hineingehen. Wie sich Expats die im Zielland herrschenden Gesellschaftsstrukturen und Kulturdimensionen zur Wahrung der eigenen Sicherheit zu Nutzen machen können, ist ein bedeutender Aspekt interkultureller Sicherheitstrainings.

Körperbasiertes Arbeiten als Schlüssel zum Trainingserfolg

Körperbasiertes Arbeiten

Am Nachmittag des ersten Tages durften sich dann alle ein bisschen mehr bewegen, denn es ging um den Einsatz von körperbasiertem Arbeiten in interkulturellen Trainings.  Sabine Amend demonstrierte anhand praktischer Übungen, wie man mit verschiedenen Techniken (bspw. aus der Gyrotonic-Methode) TeilnehmerInnen dazu bringt, sich selbst zu reflektieren, ihren Körper zu erfahren und aus den Erfahrungen Energie zu schöpfen.

Mit Schwung in den zweiten Tag

Am Sonntagmorgen  ließ  Senior Trainer Alfonso Müller-Albán sein lateinamerikanisches Temperament in die Einstiegsübung einfließen. Er zeigte, wie man mit Hilfe von Musik und Tanz und schwingenden Hüften Inhalte in interkulturellen Trainings vermitteln kann. Was für ein Start in den Tag!

 

 Entsendung und Supervision – spezielle Trainingsformate

Entsendung

Etwas weniger feurig, dafür aber nicht minder interessant ging es weiter: In einem Workshop zu Entsendetrainings, geleitet von Senior Trainerin Kiriko Nishiyama, zeigten sich die verschiedenen Facetten und Herausforderungen in diesem Bereich. Eine Entsendung nämlich stellt eine/n MitarbeiterIn meist nicht nur vor praktische, sondern vor allem vor psychologische und familiäre Herausforderungen, die von den TrainerInnen bei der methodischen Gestaltung des Trainings bedacht werden müssen. Die anschließende angeregte Diskussion, bei der auch verschiedene Fallbeispiele besprochen wurden, verdeutlichte die Vielschichtigkeit dieses Themas.

Wie man Supervision im interkulturellen Kontext als Trainingsmethode einsetzen kann, zeigte Australien-Expertin und Senior Trainerin Birgit Mau-Endres.  In einer Gruppenübung fanden die TrainerInnen heraus, wie Supervision als eine Art Beratung den Trainees dabei helfen kann, ihre private und berufliche Situation besser zu reflektieren und dadurch für das neue kulturelle Umfeld bestmöglich vorbereitet zu sein.

„Das war doof!“ – Von der Kunst des Feedback Gebens und Nehmens

Den letzten Programmpunkt des abwechslungsreichen Trainertreffs gestaltete unsere Senior Trainerin für Mittel- und Osteuropa Adrienne Rubatos: Sie referierte zuerst über ihre eigene Forschung zur Feedbackkultur in verschiedenen Ländern bevor sie zusammen mit den TrainerInnen die Chancen und Risiken der aktuell üblichen Art des Feedbacks – und mögliche Alternativen – diskutierte.

Alles in allem war der diesjährige Trainertreff wieder ein voller Erfolg. In entspannter, kollegialer Atmosphäre konnten sich alle Beteiligten austauschen und gemeinsam neue Ideen entwickeln. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr, wenn es in unseren Büroräumen wieder summt und brummt.Trainertage

4. INTERCHANGE Evening "INTERKULTURELLES MANAGEMEN...
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Mittwoch, 21. November 2018

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