Interkulturelle Trainings zu Deutschland- und Österreich: Interkulturelle Vorbereitung ausländischer Fach- und Führungskräfte – ein neuer Trend?

Interkulturelle Trainings zu Deutschland- und Österreich: Interkulturelle Vorbereitung ausländischer Fach- und Führungskräfte  – ein neuer Trend?

Oft werden interkulturelle Trainings mit Vorbereitung der internationalen Zusammenarbeit mit „Exoten“ wie China, Brasilien oder Russland oder aber einer allgemeinen Sensibilisierung verbunden. Trainings zu Deutschland werden kaum assoziiert - oder doch? Susanna Brökelmann, Managing Partner von ti communication (Foto) hat kürzlich die Tendenzen in der Entwicklung interkultureller Vorbereitungen für ausländische Fach- und Führungskräfte im Rahmen des Treffens der Regionalgruppe München des internationales Verbands der interkulturell Interessierter SIETAR (Society of Intercultural Education, Training and Research) vorgestellt.

Susanna Brökelmann erläuterte, dass immer mehr Unternehmen sich mit der Frage beschäftigen, wie ausländische Fach-und Führungskräfte auf ihren Einsatz in Deutschland oder Österreich vorbereitet werden können. Vor allem drei starken Tendenzen der wirtschaftlichen Entwicklung der letzten Jahre muss dabei Rechenschaft getragen werden.

- Der Fachkräftemangel zieht Fachkräfte aller Branchen aus dem Ausland an

- Durch die steigende Internationalisierung kommen immer mehr ausländische Führungskräfte nach Deutschland und Österreich und prägen die jeweiligen Unternehmenskulturen 

- Internationale Teams sind im Alltag international tätiger Unternehmen Standard

Es reicht also nicht mehr aus, nur Expats auf ihren Auslandsaufenthalt vorzubereiten; die Integration ausländischer Fach-und Führungskräfte in Deutschland und Österreich gewinnt immer mehr an Bedeutung.

Der Nachfragetrend zeigt sich auch bei den Kunden von ti communication: Seit 2004 bieten wir Inpattrainings an und der Zuwachs steigt. Dennoch stehen Inpattrainings in geringem Verhältnis zu ihrem Pendant, den Entsendevorbereitungen. Auf 4 Expattrainings kommt eine Inpatmaßnahme. Wie kann ein solches Training aussehen und was sind die Ziele? Ein Beispiel unseres Trainers Andreas Hauser, der für uns unter anderem bei der Münchener Rückversicherungsgesellschaft Munich Re das Inbound-Programm betreut, finden Sie hier:  http://www.ticommunication.eu/aktuelles/projekte/14-aktuelles/projekte/40-projekt-6

Generell geht die Entwicklung in der Industrie dahin, dass ausländische Fach- und Führungskräfte schon an ihrem Heimatstandort auf ihren Einsatz in Deutschland oder Österreich vorbereitet werden. Ein Herausforderung für uns ist es die Zuständigkeiten der internationalen HR-Departments zu verstehen um den AnsprechpartnerInnen bei der Organisation der Deutschland-oder Österreichtrainings beratend zur Seite stehen zu können. Nicht selten organisieren wir Trainings zum Beispiel in Peking, Shanghai, Pune, Sao Paolo oder Kuala Lumpur vor Ort, doch auch europaweit sind unsere Senior-Experten oft im Einsatz. In Kooperation mit unseren ExpertInnen entwickeln wir immer wieder neue Trainingsformate und stellen Maßnahmenkataloge für Kunden auf, die Inpats, Expats und MitarbeiterInnen internationaler Temas in Deutschland, Österreich oder an weltweiten Unternehmensstandorten interkulturell vorbereiten möchten.

Das SIETAR-Treffen in München hat neue Aspekte interkultureller Deutschland- und Österreichtrainings hervorgebracht, aktuelle Tendenzen erläutert und auch unseren TrainerInnen, die als AkteurInnen gelebter Interkulturalität zahlreich zum Treffen gekommen sind, eine interessante Diskussionsgrundlage und Raum für Austausch zu Themen und Methoden gegeben. Susanna Brökelmann und das gesamte ti communication-Team möchte sich hier nochmals herzlich für die aktive Teilnahme aller BesucherInnen  der Veranstaltung bedanken. Wir laden alle Trainer und Trainerinnen ein, ihre Gedanken und Eindrücke des Treffens in unserem Blog zu teilen. Spannend wäre es auch ein Feedback aus dem Bereich der Global mobility oder der Personalentwicklung zu bekommen: Welche Rolle nehmen interkulturelle Inpattrainings ein? Wie ist die Nachfrage intern? Wird der Bedarf gesehen oder spielt die interkulturelle Vorbereitung ausländischer Fach-und Führungskräfte überhaupt eine Rolle? Diskutieren Sie mit!

DENMARK-SWEDEN: Identical twins – or Cain and Abel...
"Global Reach, Local Touch": SIETAR-Europakongress...
 

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Samstag, 23. Februar 2019

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