Nach einer Auslandsentsendung steht der/die Rückkehrende vor der Herausforderung, sich in den heimischen Kontext zu reintegrieren. Um den Auslandseinsatz und das dabei erworbene Know-how auch nachhaltig nutzen zu können und um Frust oder sogar Arbeitsausfälle zu vermeiden ist eine gezielte Unterstützung des/der Rückkehrenden beim Reentry in das Heimatland notwendig.
Kultur: Die meisten Entsendeten sind nach ihrer Rückkehr zwischen zwei Kulturen hin und her gerissen. Sie haben neue Wertvorstellungen und Verhaltensweisen im Gastland kennen gelernt und teilweise angenommen, die nun mit denen im Heimatland sowohl privat als auch beruflich kollidieren.
Soziales Umfeld: Im Ausland hat man viele neue Erfahrungen gesammelt und sich weiterentwickelt. Daheimgebliebene können dies oft nicht nachvollziehen und wollen “den Alten“ wieder zurück. Bekanntschaften und Freundschaften müssen neu belebt oder neu geknüpft werden.
Job: Für viele ist die Rückkehr vom Auslandsaufenthalt mit einem Statusverlust verbunden. Man verliert die herausgehobene Position und bekommt weniger Verantwortung übertragen. Rückkehrenden ist es meist nicht möglich, ihre neuen Qualifikationen gewinnbringend im Unternehmen einzusetzen. Das erworbene Know-how bleibt ungenutzt, neu gewonnene Erwartungen werden enttäuscht.
Gesprächskreis von der Hochschule Regensburg und ti communication – Unternehmer und Wissenschaftler tauschen sich aus
20.04.2012 Vortrag von Gerhard Hain zum Thema „Nach eins kommt manchmal drei“
Andreas Hauser fungiert seit Anfang des Jahres als neuer Project Manager von ti communication
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