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Ausschreibung Interkulturelles Training Korea (2012) zum Download
Unser interkulturelles Training zu Korea vermittelt Ihnen relevante Kenntnisse über kulturelle, politische, historische und wirtschaftliche Hintergründe in der Entwicklung Koreas. Je nach Bedarf der TeilnehmerInnen werden z.B. folgende Themenbereiche beleuchtet, welche die internationale Zusammenarbeit mit Partnern, Kunden und MitarbeiterInnen bzw. KollegInnen aus Korea stark beeinflussen:
Im Mittelpunkt stehen vor allem die aus dem Kreis der TeilnehmerInnen eruierten Schwerpunkte und Interessen. Das interkulturelle Training gibt konkrete Empfehlungen, außerdem werden bereits verwendete Handlungsstrategien diskutiert und optimiert.

Die Delegation eines koreanischen Elektronikkonzerns besucht ein deutsches Zulieferunternehmen. Der koreanische CEO, der ungefähr 60 Jahre alt ist, wird von einem etwa 30-jährigen Vorstandsassistenten an der Rezeption abgeholt. Nachdem der CEO den Deutschen ausführlich gemustert hat, fragt er ihn, ob er Golf spiele. Dieser verneint und erklärt, dass er gerne Rennrad fahre. Bei den späteren Verhandlungen werden die Fragen des Vorstandsassistenten von der koreanischen Seite völlig ignoriert.
Die koreanische Wirtschaft ist in erster Linie durch den Export von Autos, Elektrogeräten und Unterhaltungselektronik bekannt. Die politische Situation ist gekennzeichnet durch die Teilung der koreanischen Halbinsel und das Atomwaffenprogramm Nordkoreas. Das Bild Deutschlands in Korea ist durchaus geprägt von Begriffen wie dem “Land der Dichter und Denker” oder “Made in Germany”. Es bestehen enge Kontakte auf kulturellem und wirtschaftlichem Gebiet. Politisch ist die Überwindung der deutsch-deutschen Teilung von grossem Interesse für Koreaner. Ein Besucher Südkoreas wird zunächst den Eindruck haben, dass seine Bewohner westlich orientiert, fortschrittsgläubig und technikbegeistert sind. Nur schwer erkennbar, aber gerade für die Anbahnung geschäftlicher Kontakte wichtig ist, dass dennoch zwischenmenschliche Beziehungen nach wie vor an konfuzianistischen Werten orientiert sind. Das interkulturelle Training zeigt kulturelle Unterschiede auf, hinterfragt und erklärt sie in Zusammenarbeit mit den TeilnehmerInnen, sodass sie als positive Synergieeffekte genutzt werden können.
Fach- und Führungskräfte, die bereits erste interkulturelle Kontakte nach Korea haben bzw. künftig haben werden und interkulturelle Kompetenz für ihre Tätigkeit benötigen.
Gesprächskreis von der Hochschule Regensburg und ti communication – Unternehmer und Wissenschaftler tauschen sich aus
20.04.2012 Vortrag von Gerhard Hain zum Thema „Nach eins kommt manchmal drei“
Andreas Hauser fungiert seit Anfang des Jahres als neuer Project Manager von ti communication
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