Auf reges Interesse stieß der von ti communication, einem der größten europäischen Institute für interkulturelle Trainings und Beratung, organisierte Workshop „Die Kunst der Verhandlungsführung in China“ am 4. November bei Hill International. ti communication-Gründer Dipl. Päd. Gerhard Hain und Management-Trainer für den chinesischen Markt Xueli Yuan verdeutlichten, wie wichtig interkulturelle Kompetenz und das Wissen um Mentalitätsunterschiede für erfolgreiche Geschäftsbeziehungen ist.

Interkulturelles Feingefühl ist das A und O

Soziale Kompetenz gewinnt neben guter Ausbildung und Fachwissen immer mehr an Bedeutung. „Durch die voranschreitende Internationalisierung und Globalisierung sind Manager gefordert, die Geschäftsetikette ihrer internationalen Kunden zu kennen und mit kulturellen Unterschieden umgehen zu können“, führte von ti communication in den Vortrag zum chinesischen Business-Knigge ein. Der in München lebende, gebürtige Chinese , der als einer von 250 Trainern und Beratern für internationale Geschäftsbeziehungen bei ti communication Dr. Fischhof tätig ist, weiß wie die Chinesen ticken. „Europäische Geschäftsleute müssen interkulturell besonders gut vorbereitet sein, wollen sie in China andocken“, so .

Geschichtliche und kulturelle Hintergründe verstehen

Westliche Manager, die für Verhandlungen nach China kommen, erwartet eine komplett andere Geschäftswelt, als sie sie in ihrem Heimatland gewohnt sind. Wesentlich ist es, neben Fachkompetenz auch interkulturelle Handlungskompetenzen mitzubringen und zu verstehen, welchen Einfluss die Geschichte Chinas auf das Verhalten der Bevölkerung hat. Während der junge Business-Nachwuchs gut gebildet, weltoffen und aufgeschlossen ist, bestimmen in den höheren Etagen der älteren Manager immer noch traditionelle Werte aus Zeiten der Reformpolitik den Geschäftsalltag. „Das Gefälle zwischen Europa als Industrienation und China als Entwicklungsland kommt stark zu tragen. Europäer haben daher einen sehr hohen Stellenwert bei den Chinesen“, erklärt der China-Experte historische Hintergründe.

Bereiten Sie sich gut vor!

Für europäische Geschäftsleute hat , der deutsche Unternehmen beim Markteintritt in China berät, wesentliche Ratschläge für Verhandlungen mit chinesischen Partnern: „Bereiten Sie sich gut vor, setzen Sie auf Smalltalk, seien Sie bis zur letzten Sekunde wachsam, kontrollieren Sie, führen Sie ein Tagesprotokoll, üben Sie nie direkte, negative Kritik und sprechen Sie nie über Moral.“ Dauer und Erfolg von Verhandlungen in China stehen und fallen mit der positiven Gesprächsatmosphäre. Höflichkeit und Respekt sollten daher besonders groß geschrieben werden.

Trainer kennen das Land wie die eigene Westentasche

Als eines der größten internationalen Netzwerke von TrainerInnen und BeraterInnen ist ti communication Dr. Fischhof in vier Ländern Europas vertreten und bietet interkulturelle Beratung für Führungskräfte und international agierende Unternehmen in über 80 Ländern an. Die Angebote reichen dabei vom dreistündigen Auslandsknigge über Entsendevorbereitung, mehrtägigen Teambuildingworkshops oder begleitende Coachingeinsätze bis hin zu mehrjährigen Projektbegleitung. „Unsere Trainer und Trainerinnen sind ausschließlich Experten ihres Landes, sind dort aufgewachsen oder verfügen über jahrelange Erfahrung aus der entsprechenden Region“, beschreibt den Pool an kulturellem Insider-Wissen, aus dem ti communication schöpft.

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